Zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325 - „Krisen bewältigen, bewaffnete Konflikte beenden - Friedenspolitische Strategien für Männer und Frauen“

Zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325 - „Krisen bewältigen, bewaffnete Konflikte beenden - Friedenspolitische Strategien für Männer und Frauen“

Zum 10. Jahrestag der UN-Resolution 1325 - „Krisen bewältigen, bewaffnete Konflikte beenden - Friedenspolitische Strategien für Männer und Frauen“

Flagge der Vereinten Nationen
Am 31. Oktober 2000 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat einstimmig die Resolution 1325 „Women, Peace and Security“. Dieses Bild ist gemeinfrei.

21. Juli 2010
 Ankündigung der internationalen Konferenz des Gunda-Werner-Instituts  in Kooperation mit dem Frauensicherheitsrat und den Friedensfrauen weltweit

Zum Vornotieren – Save the Date

Termin:
28.10-30.10.2010
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Was ist aus den Erfahrungen mit der (Nicht)Umsetzung der UN-Resolution 1325 „Women, Peace and Security“ zu lernen, welche Schlüsse sind daraus zu ziehen, welche Strategien zu überdenken und zu verändern?

Zehn Jahre nach Verabschiedung dieser für die geschlechtersensible Friedens- und Sicherheitspolitik wegweisenden Resolution durch den UN-Sicherheitsrat, wird das Gunda-Werner-Institut, in Kooperation mit dem deutschen Frauensicherheitsrat, mit Blick zurück nach vorn die Ergebnisse dieser Resolution kritisch bilanzieren.

Inwiefern werden Frauenrechte als Vorwand für bewaffnete Interventionspolitik missbraucht? Welche Bedeutung haben traditionelle Geschlechterrollen und militarisierte Männlichkeitskonzepte für die Entwicklung von kriegerischen Auseinandersetzungen und wie ist dem zu begegnen? Was brauchen die Opfer sexualisierter Kriegsgewalt – Frauen, aber auch Männer - an Schutz und Unterstützung, um u.a. vor internationalen Strafgerichtshöfen als Zeuginnen und Zeugen Gehör zu finden?

Diese Themen und Fragestellungen, die über den Kernbereich der UN-Resolution 1325 - Prävention von gewaltsamen Konflikten, Partizipation von Frauen und Protektion vor sexualisierter Gewalt - hinaus gehen, werden gleichermaßen auf dieser dreitägigen Konferenz mit internationaler Beteiligung erörtert.

Ziele sind unter anderem: Die Ergebnisse als Forderungen und konkrete Handlungsempfehlungen an die politischen Handlungsträger_innen zu adressieren und zur Vernetzung von frauen- wie männerpolitischen Bündnissen beizutragen.

u. a. mit
Sanam Anderlini, MIT Centre for International Studies, Cambridge, USA (angefragt)
Rebecca Stubblefield, Medica Mondiale Liberia
Maha Abu Dayyeh, Jerusalem Women's Centre for Legal Aid and Counselling, Palästina
Soraya Sobhrang, Commissioner for Women's Rights at the Independent Afghan Human Rights Commission, Afghanistan
Kamila Faizyar, Women and Children Legal Research Foundation, Afghanistan
Carol Cohn, Boston Consortium on Gender, Security and Human Rights, Boston, USA
Barbara Lochbihler, Fraktion der Grünen, Europaparlament, Brüssel
Paul Higate, Senior Lecturer, Dept. of Politics, University of Bristol, U.K.
Andreas Zumach, Publizist und Journalist, Palais des Nations, Genf


 

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