Spezial: Argentinien

Spezial: Argentinien

Spezial Argentinien

Literatur nahm in Argentinien schon immer einen gewichtigen Stellenwert ein und brachte mit Borges, Cortázar, Echeverría, Puig, Walsh, Yupanqui Schriftsteller/innen von weltweiter Bedeutung hervor.

Heute verfügt Argentinien über eine der bedeutendsten Verlagsindustrien Lateinamerikas. So wurden 2008 insgesamt 20.038 Neuerscheinungen mit einer Gesamtauflage von 82.512.469 Exemplaren publiziert. Rund drei Viertel der Titel stammten dabei von argentinischen Autor/innen. Auf der Buchmesse selbst präsentiert sich Argentinien mit rund 45 Autorinnen und Autoren und 200 Verlagen.

Im Mittelpunkt der Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung und ihrer Partner stehen demokratisches und bürgerrechtliches Engagement. Zu diesen zwei sehr unterschiedlichen Themen zählen:

  1. die Krise des Urheberrechts in Argentinien, welches zu den restriktivsten weltweit gezählt wird;
  2. die aktuellen Entwicklungen der justiziellen Strafverfolgung der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die während der Diktatur (1976-83) von der regierenden Militärjunta begangen wurden.

Publikationen

Schriften zu Bildung und Kultur, Band 6

Argentina Copyleft!

- 30. September 2010 - Argentinien nimmt in der Rangfolge der Länder, die einen restriktiven Umgang mit Urheberrechten juristisch festgeschrieben haben, weltweit den sechsten Platz ein. Diese Publikation zeigt anhand von Beispielen, wie ein restriktives Urheberrecht den Zugang zu Bildung und Kultur erschwert oder gar unmöglich macht. Sie zeigt aber auch die Vielfalt an argentinischen Initiativen, die für einen gerechten Zugang zu Wissen und Information kämpfen. mehr»

Aufarbeitung und Kampf gegen die Straflosigkeit in Argentinien

Wand mit gesprühtem oder gemalten Schriftzug "J.López", davor zwei Personen

Henker und Komplizen endlich vor Gericht

- 22. September 2010 - Viele Jahre nach dem Ende der Militärdiktatur in Argentinien sind nun endlich Verfahren gegen viele der Verantwortlichen für Menschenrechtsverbrechen eingeleitet worden. Die Prozesse finden ein vielversprechendes Echo in den Nachbarländern und weltweite Aufmerksamkeit. Von Rodolfo Yanzón mehr»
Demonstrant_innen mit einem Banner, auf dem steht:"30.000 Gründe...."

CELS - Centro de Estudios Legales y Sociales

- 26. September 2010 -

Die Gründung der Nichtregierungsorganisation CELS (Centro de Estudios Legales y Sociales) im Jahr 1979 in der letzten Phase der Militärdiktatur Argentiniens zielte auf die Beendigung der gravierenden Menschenrechtsverletzungen, die Dokumentation der Verbrechen des Staates und den Rechtsbeistand für die Verwandeten der Opfer, speziell der Verschleppten. Auch heute noch ist die Arbeit von CELS von größter Wichtigkeit bei der Aufarbeitung der Vergangenheit.

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Buchcover: Wolfgang Kaleck "Kampf gegen die Straflosigkeit"

Publikation

Wolfgang Kaleck: Kampf gegen die Straflosigkeit - Argentiniens Militärs vor Gericht

- 20. September 2010 - Wolfgang Kaleck schildert das Argentinien unter der Militärjunta 1976 bis 1983, als Tausende von Oppositionellen verschwanden, gefoltert oder ins Exil getrieben wurden. Er beschreibt verschiedene Etappen der juristischen Aufarbeitung der Junta-Zeit und die Rolle der Menschenrechtsbewegungen bei der Demokratisierung nach einer Diktatur.  mehr»

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