Bernd Ladwig
Politikwissenschaftler und Philosoph, Professor für Politische Theorie am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, FU Berlin
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Prof. Dr. Bernd Ladwig, 1966 in Köln geboren, studierte von 1988 bis 1994 Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Nach seinem Diplom 1995 war er bis 1998 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und von 1998 bis 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

1999 promovierte Bernd Ladwig an der Humboldt-Universität mit einer Arbeit zur Gerechtigkeitstheorie. Im Anschluss daran, von 2000 bis 2004, arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Danach trat Bernd Ladwig eine Juniorprofessur für Moderne politische Theorie am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin an, die er bis heute innehat. Bernd Ladwigs Arbeitsschwerpunkte liegen in der politischen Philosophie (v.a. Theorien der Gerechtigkeit und der Menschenrechte), der Gesellschaftstheorie (v.a. Kritische Theorie und Theorien der Moderne), der Moralphilosophie und der angewandten Ethik (v.a. Gentechnik, Medizinethik und Tierethik).

Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen u.a. Gerechtigkeit und Verantwortung. Liberale Gleichheit für autonome Personen (2000), Ist „Menschenwürde“ ein Grundbegriff der Moral gleicher Achtung? Mit einem Ausblick auf Fragen des Embryonenschutzes (in: R. Stoecker (Hg.), Menschenwürde – Annäherung an einen Begriff , 2003) und Moderne Sittlichkeit. Grundzüge einer „hegelianischen“ Gesellschaftstheorie des Politischen (in: H. Buchstein / R. Schmalz-Bruns (Hg.), Politik der Integration. Symbole, Institution, Repräsentation, 2005).