Claudia von Braunmühl
unabhängige entwicklungspolitische Gutachterin und Honorarprofessorin für Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin
portrait_placeholder

Claudia von Braunmühl, 1944 geboren, studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Von 1968 bis 1979 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Gesellschaftswissenschaft der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main arbeitend, wechselte sie 1976/77 als Gastprofessorin an das Department of Politics der University of Edinburgh.

Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Beauftragte des Deutschen Entwicklungsdienstes in Jamaika, ist Claudia von Braunmühl seit 1984 unabhängige entwicklungspolitische Gutachterin mit Lehrtätigkeit vor allem in Berlin, sowie seit 1996 Honorarprofessorin am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin. 

Die Arbeitsschwerpunkte Claudia von Braunmühls umfassen unter anderem Entwicklungstheorie, Entwicklungspolitik, feministische Theorie, Gender Mainstreaming und politiktheoretische Dimensionen von Global Governance.

Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen zählen neben anderen Etablierte Wissenschaft und feministische Theorie im Dialog (Hrsg., 2003), Sicherheit für wen und wovor? Kritische Anfragen zum Sicherheitskonzept der Vereinten Nationen (in: Birgit Mahnkopf (Hrsg.), Globale öffentliche Güter - für menschliche Sicherheit und Frieden, 2003), Zur Universalismusdebatte in der internationalen Frauenbewegung. Konzepte einer transnationalen Genderpolitik (in: Feministische Perspektiven in der Politikwissenschaft. Femina politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, 2001), Zur Ortsbestimmung von Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit (in: Rolf Kreibich, Udo E. Simonis (Hrsg.), Global Change - Globaler Wandel. Ursachenkomplexe und Lösungsansätze - Causal Structures and Indicative Solutions, 2000) sowie Der blockierte Dialog. Zur Rezeption feministischer Theorie-Impulse im Wissenschaftsbetrieb (1999).