Jeanette Hofmann

Jeanette Hofmann

Politologin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
Biografie: 

Dr. Jeanette Hofmann hat Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin studiert. 1992 hat sie dort mit einer Arbeit über Implizite Theorien in der Politik promoviert. Dem ersten Forschungsprojekt über regionale Technologiepolitik an der Freien Universität folgte eine techniksoziologische Untersuchung über die Entstehung von Texteditoren am Wissenschaftszentrum Berlin und der Technischen Universität Berlin. Seit Mitte der 90er Jahre beschäftigt sie sich mit dem Internet. Als Gründungsmitglied der Projektgruppe Kulturraum Internet hat sie sich mit der technischen Konstitution des Internet, dem Internet Protokoll, befasst. Im Rahmen des Verbundprojekts Internet und Politik hat sie über die Entwicklung des Domainnamensystems sowie über Willensbildungsprozesse bei ICANN gearbeitet. Ein weiteres Forschungsgebiet ist die Verfassung der Wissensgesellschaft.

Jeanette Hofmann ist Gründungsmitglied von Privatkopie.net und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Zu ihren Veröffentlichungen zählen Regierende Techniken und Techniken des Regierens: zur Politik im Netz (1998), Writers, Texts and Writing Acts - Constructed Realities in Word Processing Software in dem von Donald MacKenzie und Judy Wajcman herausgegebenen Sammelband The Social Shaping of Technology (1999), sowie ihre Aufsätze Das digitale Dilemma und der Schutz des geistigen Eigentums (2000, in: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.): Wem gehört das Wissen? Geistiges Eigentum in Zeiten des Internet), Digitale Unterwanderungen: Der Wandel im Innern des Wissens (in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 36, 2001) sowie Weisheit, Wahrheit und Witz' - Über die Personalisierung eines Allgemeinguts(2002).

Weitere Informationen zu Jeanette Hofmann sowie ein Großteil ihrer Texte finden sich auf den Seiten des WZB unter:
http://duplox.wzb.eu/people/jeanette/index.shtml

 
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