Manuel Waltz

Manuel Waltz

Manuel Waltz

Das Journalismus-Stipendium Europäische Energiepolitik 2018 führt Manuel Waltz nach Frankreich.

Wie verhalten sich die Französinnen und Franzosen zu dem Plan Frankreichs Land der Atomkraft zu werden? Wie groß ist der Widerstand dagegen, oder überwiegt die Hoffnung auf neue Jobs? Welche Rolle werden Wind und Sonne künftig in Frankreich spielen? Welche Chancen hat eine deutsch-französische Energiewende für eine weitere Europäisierung der Energiepolitik?

Biografie: 

Das Journalismus-Stipendium Europäische Energiepolitik 2018 führt Manuel Waltz nach Frankreich. Bis zu 80 Prozent des Stroms in unserem Nachbarland liefert nach wie vor die Atomkraft. Und Ende des Jahres wird – Stand jetzt – ein neuer Reaktor am Ärmelkanal ans Netz gehen. Er sollte den Weg in ein neues französisches Atomzeitalter ebnen, statt dessen aber steht er mittlerweile für Betrug, Pfusch und massive Sicherheitsrisiken. 

Frankreich ist aber nicht nur das Land der Atomkraft, die Hauptstadt Paris steht auch für den UN-Klimavertrag und Staatspräsident Macron will ihn zum Erfolg führen. Sein zuständiger Minister ist zudem ein ehemaliger Umweltaktivist, der die Energiewende vorantreiben und saubere Energie fördern will.

Frankreich könnte dadurch eine entscheidende Rolle für die gesamte Energiepolitik in Europa einnehmen. Zum einen gibt es zwei weitere Reaktoren – einer in England, einer in Finnland – des gleichen Typs. Und sollte Frankreich wirklich den Turnaround hin zu Erneuerbaren Energien schaffen, dann wäre es ein entscheidendes Signal für die ganze EU.

Wie also verhalten sich die Franzosen zu dem Pannen-Reaktor, überwiegt die Angst vor Zwischenfällen, wie groß ist der Widerstand dagegen oder überwiegt die Hoffnung auf neue Jobs? Und welche Rolle werden Wind und Sonne künftig in Frankreich spielen, welche Chancen hat eine deutsch-französische Energiewende? Diesen und weiteren Fragen wird Manuel Waltz bei seiner Recherche in Frankreich nachgehen. 

Manuel Waltz, Jahrgang 1978, lebt und arbeitet als freier Journalist in Leipzig. Er widmet sich dort vor allem Umwelt- und Energiethemen und den Geschichten vor seiner Haustüre, was sich glücklicherweise manchmal überschneidet, insbesondere bei der Braunkohle. Er arbeitet hauptsächlich für das Radio, vor allem für den Deutschlandfunk und den SWR. 

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