Anfang April 2026 hat Paul Kohlenberg die Leitung des Regionalbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington D.C. übernommen, dem Nordamerika-Büro der Stiftung.
Paul Kohlenberg ist seit 2019 in verschiedenen Funktionen für die Heinrich-Böll-Stiftung tätig: Er verantwortete die bereichsübergreifende (globale) Arbeit der Stiftung zu China und leitete als Direktor („Chief Representative“) das Büro der Stiftung in Peking.
Zuvor war Paul Kohlenberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Asienabteilung der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin tätig, wo er seit 2016 insbesondere zu chinesischer Politik, dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sowie regionaler Politik in Asien arbeitete. Forschungsaufenthalte an der Zhejiang University (Hangzhou) und der Tsinghua University (Peking) ergänzten seine wissenschaftliche Tätigkeit.
Seine Laufbahn in den internationalen Beziehungen begann Paul Kohlenberg als Programmassistent beim American Field Service (AFS) in Costa Rica sowie bei einem deutschen Hochschulkonsortium in Kamerun. Nach einem Traineeship bei der Delegation der Europäischen Union in Peking im Jahr 2011 arbeitete er über viele Jahre hinweg zu und in China.
Zuvor studierte Paul Kohlenberg Modern Chinese Studies an der University of Oxford (MSc) sowie Internationales Recht und Menschenrechte an der University of Warwick (LL.M.) und promovierte in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.