Ralph Obermauer
Mitarbeiter beim Vorstand der IG Metall, Journalist und Philosoph
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Ralph Obermauer, Jahrgang 1967, studierte Philosophie, Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Linguistik an der Universität Köln. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er zunächst als Redakteur für den deutschen Musikkanal VIVA-TV, bevor er 1996 an die New School for Social Research  (New York) ging, um dort in Philosophie zu promovieren.

Parallel arbeitete er in New York als freier Journalist und produzierte mit der Produktionsfirma Atlantic TV Reportage- und Nachrichtenbeiträge unter anderem für die BBC, die ARD, das ZDF, RTL, NTV und den ORF. Er schrieb außerdem aus New York für den Tagesspiegel, den Zürcher Tages-Anzeiger sowie die Online Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Obermauer stellte im Mai 2002 seine Dissertation zum Thema „Freedom and Emancipation in Adorno und Castoriadis“ fertig, für die er mit dem Hans Jonas Memorial Award der New School ausgezeichnet wurde.

2002 wechselte Obermauer nach Berlin und arbeitete bis 2005 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro von Rezzo Schlauch, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Bündnis 90/Die Grünen). Von 2005 bis 2006 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam an einem von der DFG geförderten philosophischen Forschungsprojekt zum Thema "Soziale Menschenrechte und Soziale Gerechtigkeit". Von November 2006 bis März 2011 arbeitete Ralph Obermauer als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro von MdB Jürgen Trittin, hielt sich dann zu Forschungs- und Studienzwecken für 18 Monate in Peking auf, kehrte zurück nach Berlin und arbeitete von 2014 bis 2018 als Referent für Strategische Planung beim Vorstand der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen. 

Seit März 2018 ist er beim Vorstand der IG Metall in der Grundsatzabteilung tätig.