Rirhandu Mageza-Barthel forscht am Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg im Netzwerk zu Postcolonial Hierarchies in Peace and Conflict. Sie wurde als Politikwissenschaftlerin (2012) an der Goethe-Universität Frankfurt promoviert, an der sie 2013-2019 gelehrt und geforscht hat. Zu ihren Schwerpunkten zählen Afrikanische internationale Beziehungen, Friedensbewegungen und post-konflikt Transformationsprozesse, Geschlechterpolitiken sowie postkoloniale Studien. Zuvor war sie als Professorin für Friedens- und Entwicklungsstudien an der University of South Africa (2022-2024) berufen und hatte Gast- bzw. Vertretungsprofessuren an der Universität Wien (2016/2017), der Justus-Liebig-Universität Gießen (2020) und der Universität Kassel (2019-2021) inne.
Zu ihren Publikationen gehören die Bücher, die sie als Autorin bzw. Mitherausgeberin veröffentlichte.
- Mobilizing Transnational Gender Politics in Post-Genocide Rwanda (2015)
- Negotiating Normativity: Postcolonial Appropriations, Contestations, and Transformations (2016)
- Afrasian Transformations: Transregional Perspectives on Development Cooperation, Social Mobility, and Cultural Change (2020)
- Gewalt, Krieg und Flucht: Feministische Perspektiven auf Sicherheit (2021)
Zudem ist sie Mitherausgeberin der Routledge-Buchreihe Gender in a Global/Local World.