Tainá Marajoara
Indigene Aktivistin

Tainá Marajoara ist indigene Aktivistin, Köchin und Gründerin des Ponto de Cultura Alimentar Iacitatá, einem kulturellen und kulinarischen Kollektiv. Zuletzt war sie mit verantwortlich, die Versorgung der Teilnehmenden auf der COP30 in Belém im Jahr 2025 zu leiten.  Sie ist die Urheberin des Konzepts der Ernährungskultur und widmet sich den Schnittstellen zwischen Ernährung, Antikolonialismus, Futurismus und Menschenrechten. Zudem ist sie nationale Beraterin für Ernährungskultur im Kulturministerium. Sie wirkte an der Entwicklung und Verabschiedung von Gesetzen in Brasilien mit (z.B. Cultura-Viva-Gesetz, Aldir-Blanc-Gesetz, Paulo-Gustavo-Gesetz).
Sie ist wissenschaftliches Mitglied am NEHO (Núcleo de Estudos em História Oral) der Universität von São Paulo und bei LASA (Latin American Studies Association). Im Jahr 2011 erhielt sie die Auszeichnung „Cátedra Libre Cayetano Redondo de Conocimientos Humanitarios“ in Venezuela. Im Jahr 2014 wurde das Projekt "CATA - Cultura Alimentar Tradicional Amazônica" von der IFCCA als Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels anerkannt. 2018 erhielt sie mehrere Auszeichnungen im Bundesstaat Pará („Paulo Frota de Direitos Humanos“, „Amazônia“).

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