Transnationale Unternehmen vor Gericht: Über die Gefährdung der Menschrechte durch europäische Firmen in Lateinamerika

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Schriften zur Demokratie, Band 4

Transnationale Unternehmen vor Gericht

Auf dem Gebiet der internationalen Strafgerichtsbarkeit konnten in den letzten Jahren Fortschritte erzielt werden. Private Akteure und transnationale Konzerne sind aber nach wie vor kaum für im Ausland begangene Menschenrechtsverletzungen haftbar zu machen. Die bisher geschaffenen Instrumente, um Unternehmen an die Einhaltung der Menschenrechte sowie an Sozial- und Umweltstandards zu binden, beruhen auf Freiwilligkeit und sind im Konfliktfall ungeeignet, weil den Betroffenen keine Mechanismen zur Überwachung und Durchsetzung ihrer Rechte zustehen. Die vorliegende Studie Transnationale Unternehmen vor Gericht beleuchtet anhand einiger exemplarischer Fälle die entsprechende Situation in Lateinamerika. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Tätigkeit europäischer Unternehmen und die europäische Freihandelspolitik auf die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensverhältnisse der betroffenen Bevölkerungen auswirken.

  • Die Studie kann hier in spanischer Sprache heruntergeladen werden (PDF, 93 Seiten, 845 KB)
  • Diese Publikation wurde erstellt im Rahmen des Kooperationsprojektes «Handel – Entwicklung – Menschenrechte 2» der Heinrich-Böll-Stiftung, des Forschungs- und Dokumentationszentrums Chile - Lateinamerika (FDCL) und des Transnational Institute (TNI).
  • Diese Publikation wurde gefördert mit Mitteln der Europäischen Union. Die Verantwortung der hier vertretenen Standpunkte liegt ausschließlich bei den Autoren.

 

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
12. März 2008
Herausgegeben von
Heinrich-Böll-Stiftung
Seitenzahl
40
Lizenz
Alle Rechte vorbehalten
ISBN / DOI
978-3-927760-78-3
Inhaltsverzeichnis

7 Vorwort

10 Einleitung: Gefährdung der Menschrechte durch globalisierte und liberalisierte Wirtschaftsstrukturen

14 Grundlagen des Menschenrechtsschutzes bei Verletzungen durch Transnationale Unternehmen

52 Fallstudien

116 Schlussfolgerungen: Ein demokratisches Recht als Voraussetzung für gerechte Gesellschaften

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