Was ist der deutsche Traum? Bildung, Integration, Aufstieg

Der soziale Fahrstuhl nach oben scheint ins Stocken geraten, bei uns wie in den meisten europäischen Ländern. Dabei kann gesellschaftliche Integration nur dann funktionieren, wenn sie mit der Chance zum sozialen Aufstieg aus eigener Kraft verbunden ist. Mit einem dreijährigen Programm widmet sich die Heinrich-Böll-Stiftung den Debatten um soziale Aufstiegsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe. -> Aktuelle Artikel, Publikationen und andere Veröffentlichungen zu Bildung und Wissenschaft.

Programm

"Was ist der deutsche Traum?" Bildung - Integration - Aufstieg

Immer häufiger werden individuelle Teilhabe und soziale Integration in den Zusammenhang von fairen gesellschaftlichen Aufstiegschancen gestellt. Es geht um die strukturellen Blockaden, die sozialer Mobilität heute entgegenstehen:

  • Wie kann es Individuen ermöglicht werden, durch eigene Anstrengungen voranzukommen, ohne durch ethnische, räumliche oder soziale Herkunft gehindert zu werden?
  • Wie ist es um das gesellschaftliche Aufstiegsversprechen in Deutschland bestellt?
  • Lässt sich die "große Erzählung" des American Dream überhaupt auf europäische Gesellschaften übertragen?
  • Kann der Anspruch auf faire Aufstiegschancen als Hebel wirken, um bestehende Diskriminierungen zu thematisieren oder werden damit erst recht herrschende Machtverhältnisse verschleiert?
  • Ist ein Mehr an sozialer Mobilität nur durch ein erhöhtes Risiko zu erkaufen?
  • Welche Rolle spielt der Sozialstaat dabei?
  • Wo liegen die Grenzen des Aufstiegsversprechens und der dahinterliegenden Leistungsorientierung als gesellschaftlichem Leitbild?

Mit dem Programm "Was ist der deutsche Traum?", widmet sich die Heinrich-Böll-Stiftung den Debatten rund um soziale Aufstiegsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe.


Kontakt

Programmteam Soziale Teilhabe und faire Aufstiegschancen

Stephan Ertner
E ertner@boell.de T 030.285 34-410

David Handwerker
E handwerker@boell.de T 030.285 34-236