"Africa Rising?" Wirklich?

"Africa Rising?" Wirklich?

Straßenverkäufer in N'Djamena, der Hauptstadt des Tschad — Bildnachweise

In den letzten Jahren ist viel über den Aufstieg Afrikas gesprochen und geschrieben worden. Ende 2011 machte das Wirtschaftsmagazin The Economist – das traditionell einen skeptischen Blick auf Afrika pflegte und fast schon gewohnheitsmäßig vom „verlorenen Kontinent“ sprach –  mit einem Titelbild auf, das seitdem von Kapstadt bis Kairo in vielen Amtssitzen einen Ehrenplatz einnehmen dürfte: ein kleiner Junge, der unter der Schlagzeile „Africa Rising“ einen regenbogenfarbenen Drachen mit dem Umrissen des Kontinents steigen lässt. „Im vergangen Jahrzehnt lagen sechs der zehn Volkswirtschaften mit den weltweit höchsten Wachstumsraten in Afrika, und in acht der letzten zehn Jahre ist Afrika schneller gewachsen als Ostasien“[1], schwärmte das Wirtschaftsmagazin unter Verweis auf die gebräuchlichen Wirtschaftsstatistiken und stellte im dazugehörigen Leitartikel den Markt der Großstadt Onitsha im Süden von Nigeria vor: Verkaufsstände, „in denen sich die Waren zwei Meter hoch stapeln“, Straßen, „vollgestopft mit Kunden und schwitzenden Händlern, die sich des Ansturms kaum erwehren können“ und auf dem, wie viele sagen, „größten Markt der Welt“, ihre Geschäfte machen. Ein Jahr später, im Dezember 2012, feierte auch das Time Magazine den steilen Aufstieg Afrikas.[2] Die Financial Times vermeldete, dass der Ruf Afrikas Investoren aus aller Welt lockt, die begierig sind, Kapital aus einem „florierenden Markt“ zu schlagen.[3] Und schon vor den begeisterten Artikeln im Econmist, Time Magazine und der Financial Times hatte das McKinsey Global Institute Ende 2010 im Hinblick auf Afrika das eingängige Bild von den „Löwen auf dem Sprung“ gezeichnet.[4]

Aber befindet sich Afrika wirklich im Höhenflug? Schaut man auf die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), dann lautet die Antwort eindeutig ja. In der Rangliste der zehn Länder mit den höchsten BIP-Wachstumsraten 2012 finden sich vier afrikanische Nationen. Angeführt wird die Liste von Libyen, dessen BIP 2012 um über 100 Prozent in die Höhe schnellte und damit seine Wirtschaftsleistung innerhalb eines Jahres verdoppelte, gefolgt von Sierra Leone (mit einem BIP-Wachstum von 20 Prozent), dem Niger (11 Prozent) und der Elfenbeinküste (10 Prozent). Zu den anderen schnell wachsenden afrikanischen Volkswirtschaften gehören Angola, der Tschad und die Demokratische Republik Kongo (DRK). Doch das BIP allein sagt noch nichts über die Gesundheit einer Volkswirtschaft aus, ganz zu schweigen von ihrer Nachhaltigkeit und davon, wie sie sich insgesamt auf das menschliche Wohlergehen auswirkt. Das BIP ist lediglich ein Maß der in einer Volkswirtschaft hergestellten und verwendeten Güter und wird unpassenderweise als Indikator für die wirtschaftliche Leistung herangezogen.[5] Der Wiederaufbau Libyens nach dem Bürgerkrieg ließ das BIP des Landes explodieren. Aber folgt daraus auch, dass Libyen einen erstrebenswerten Entwicklungspfad eingeschlagen hat? Wenn in einem vom Krieg verheerten Land nur noch ein Ziegelstein vorhanden ist, dann reicht es, nur einen weiteren Ziegelstein herzustellen, und schon hat sich das BIP verdoppelt. Ein weiteres Problem stellt die Zuverlässigkeit der BIP-Statistiken für Afrika dar. Da die Zahlen zum Wirtschaftswachstum in den meisten afrikanischen Ländern unvollständig sind, sollte man Generalisierungen über die Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungskraft auf dem Kontinent mit Vorsicht genießen.[6]

Die statistische Illusion

Abgesehen von statistischen Problemen sprechen auch wichtige strukturelle Gründe dafür, das Mantra vom Aufstieg Afrikas kritisch zu hinterfragen. Die meisten stark wachsenden afrikanischen Volkswirtschaften sind in hohem Maße vom Rohstoffexport abhängig. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist der Export natürlicher Rohstoffe hauptverantwortlich für die wachsende Wirtschaftsleistung auf dem Kontinent und erreicht in ressourcenreicheren Ländern Höchstwerte von über 40 Prozent.[7] Mit anderen Worten: Fallen die Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt, geraten die afrikanischen Volkswirtschaften ins Schlingern. Vor allem aber bedeutet es, dass das „Wachstum“, das wir in den letzten Jahren gesehen haben, weitgehend das Resultat einer statistischen Illusion ist. Der Großteil der natürlichen Ressourcen in Afrika ist nicht erneuerbar; einmal gefördert, regenerieren sie sich nicht mehr. Und der „Verlust“, den der Ausverkauf der wertvollsten Ressourcen der afrikanischen Länder bedeutet, wird bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts nicht erfasst.

Wie würde das Bild aussehen, nähme man derartige Verluste mit ins BIP auf? Laut den von der Weltbank 2013 vorgelegten Zahlen zu den „Adjusted Net Savings“, den bereinigten Nettoersparnissen – zu deren Ermittlung die Einnahmen aus dem Verbrauch natürlicher Ressourcen  vom BIP abgezogen werden, die nicht in den Ausbau des Humankapitals und der Infrastruktur investiert werden – zehren die afrikanischen Länder ihre Ressourcenbasis im Durchschnitt mit einer Rate von 1,2 Prozent  pro Jahr auf. So gerechnet sind die Volkswirtschaften des Kontinents also keineswegs gewachsen, sondern geschrumpft. Für Sierra Leone ermittelte die Weltbank einen Rückgang der bereinigten Nettoersparnisse um 20 Prozent, für Angola von 40, den Tschad von 50 und für die DRK um 57 Prozent.[8] Diese Zahlen lägen sogar noch höher, würde man die Gesamtmenge der verbrauchten natürlichen Ressourcen berücksichtigen und nicht nur, wie es die Weltbank bei ihrem Adjusted Net Savings-Ansatz macht, den Anteil, der nicht in die Realwirtschaft reinvestiert wird.

 

Infografiken: Afrikas Wirtschaften in Zahlen

 

Angetrieben vor allem von den wirtschaftlich immer einflussreicheren so genannten Schwellenländern und der wachsenden Nachfrage nach Energie und Rohstoffen, hat sich Afrika in den letzten zehn Jahren zu einem neuen Dorado für Investoren gemausert. Wenig überraschen dürfte, dass der Großteil der Investition in den Rohstoffsektor fließt und die Rangliste der ausländischen Investoren von China angeführt wird. Gigantische Energieprojekte wie der Grand-Inga-Staudamm in der DRK – geplanter Baubeginn 2015 –  locken milliardenschwere internationale Finanzinstitutionen und private Investoren an, während mit der voranschreitenden Urbanisierung der afrikanischen Gesellschaften auch die Investitionen in produktive Sektoren zunehmen, die, vom Einzelhandel bis hin zum Bankgeschäft, auf konventionellere Konsumgüter und Dienstleistungen abzielen.

Ungeachtet der Vielzahl an Investitionsmöglichkeiten, die sich auf dem Kontinent bieten, stellt sich die Frage, ob das notwendigerweise auch für Afrika selbst von Vorteil ist. In einem gemeinsam verfassten Bericht etwa schätzen das Washingtoner Forschungsinstitut Global Financial Integrity und die Afrikanische Entwicklungsbank, dass Afrika von 1980 bis 2009  durch illegale Finanzabflüsse und korrupte Geschäfte 1,4 Billionen US-Dollar verloren gegangen sind[9] – über drei Mal so viel, wie die afrikanischen Ländern zusammengenommen in dieser Zeit an Entwicklungszahlungen erhalten haben. Die Ökonomen, die den Einfluss der Entwicklungsgelder auf die Korruption kritisieren, sollten sich also viel mehr Sorgen darum machen, was die von ihnen bejubelte Art des BIP-Wachstums anrichtet. Auch das Africa Progress Panel unter Vorsitz des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan bemängelt, dass die afrikanischen Volkswirtschaften unter der aggressiven Haltung der (lokalen wie ausländischen) Konzerne leiden, die den immensen Rohstoffreichtum mit legalen und verdeckten Bergbauoperationen, unter Preis abgeschlossenen Deals und Missmanagement ausbeuten.[10] Die DRK, gemessen am BIP eine der am schnellsten wachsenden Ökonomien, ist zugleich das Land mit dem weltweit niedrigsten Index der menschlichen Entwicklung (HDI). Sowohl bei der durchschnittlichen Lebenserwartung wie auch der Alphabetisierungsrate steht die DRK im globalen Ranking an letzter Stelle. Allein durch unter Preis vergebene Förderlizenzen im Bergbaubereich hat die Regierung in Kinshasa 1,4 Milliarden US-Dollar verloren. Voller Stolz verweisen die Ökonomen auf die wachsende Mittelschicht in Afrika, verschweigen aber, dass in den statistischen Erhebungen, die auf dem Kontinent durchgeführt werden, jeder Haushalt, der mehr als zwei US-Dollar pro Tag ausgibt, zur Mittelschicht gezählt wird.[11]  Bei so einer niedrigen Schwelle gehört fast jeder Haushalt der Mittelschicht an, selbst solche, die von Brot und Wasser leben.

Was das Wachstum wirklich kostet

Die wahren Kosten des Wirtschaftsbooms in Afrika sind das große Thema, das in den weltweiten ökonomischen Debatten ausgeblendet wird. Experten aller Couleur tun so, als existierten diese Kosten nicht. Das gegenwärtige BIP-Paradigma geht nämlich zu Lasten der Natur, die kommerzialisiert werden muss, damit sie in diesem eng gefassten ökonomischen Sinn produktiv genutzt werden kann. Zugleich ignoriert es wichtige Elemente der Ökonomie wie den informellen Sektor, die außerhalb des offiziellen Marktsystems angesiedelt sind. Somit verdrängen Politiken und Maßnahmen, die allein darauf ausgerichtet sind, das BIP-Wachstum zu stimulieren, das Informelle (wie etwa Straßenhändler, Subsistenzbauern, Flohmärkte, Familienunternehmen und die Haushaltsproduktion) durch das Formelle (zum Beispiel Einkaufszentren, kommerzielle Landwirtschaft, große Infrastrukturen). Einige Akteure ziehen aus dieser zunehmenden Konzentration des Reichtums zwar Vorteile, der Großteil der Bevölkerung jedoch bleibt außen vor. So hat die OECD erst 2011 den weltweit engen Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum einer- und zunehmender sozialer Ungleichheit andererseits bestätigt.[12] In Ländern, in denen der informelle Sektor ein für viele arme Haushalte unerlässliches Sicherheitsnetz darstellt – was auf praktisch alle afrikanischen Länder zutrifft –, schlägt dieser Effekt noch stärker auf die Menschen durch.

Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum viele Afrikaner nur wenig auf die offiziellen Statistiken geben. Im Rahmen von Afrobarometer, der größten öffentlichen Meinungsumfrage, die in Afrika regelmäßig durchgeführt wird, wurden im Oktober 2013 neue Umfragedaten veröffentlicht, die ungeachtet der Vuvuzelas[13] der „Afrika boomt“-Cheerleader eine weit verbreitete Unzufriedenheit mit den gegenwärtigen wirtschaftlichen Bedingungen belegen.[14] Im Durchschnitt der 34 Länder, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, bezeichnete die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) den momentanen Zustand ihrer nationalen Wirtschaft als „ziemlich schlecht“ oder „sehr schlecht“, ein positives Urteil gaben nur 29 Prozent ab. Dass die ökonomischen Bedingungen sich verbessert hätten, glaubt nur jeder dritte Afrikaner, und die Bemühungen ihrer Regierungen, den Lebensstandard zu verbessern und die Einkommensunterschiede zu verringern, werden ebenfalls von einer großen Mehrheit (70 Prozent) als „ziemlich“ oder „sehr schlecht“ beurteilt. Nach Angaben des Teams, das die Meinungsstudie durchführte, ist die reale Armut, die „Lived Poverty“ (im Gegensatz zu dem durch das BIP ausgedrückten nominellen Wohlstand) in Afrika nach wie vorherrschend. Wenn denn, so die Meinungsforscher, reales Wachstum stattfindet, dann „dringt davon nichts bis zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen hinunter“ und es könnte im Gegenteil „die Einkommensungleichheit noch verschärfen“. Denkbar ist aber auch, dass die tatsächlichen Wachstumsraten schlicht „hinter denen zurückbleiben, die offiziell berichtet werden“. Gut ein Jahr vor der 2015 anstehenden abschließenden Überprüfung der Millennium-Entwicklungsziele lassen die vorliegenden Daten keinen Zweifel daran aufkommen, dass in Afrika nach wie vor viele Millionen Menschen nicht in der Lage sind, auch nur ihre grundlegendsten Bedürfnisse zu befriedigen. Die meisten Befragten berichteten von einer Unterversorgung mit Medikamenten und medizinischen Dienstleistungen (53 Prozent) und Nahrungsmitteln (50 Prozent). Auch unter einem Mangel an sauberem Trinkwasser (49 Prozent) und  Brennstoff zum Kochen (42 Prozent)  leiden immer noch viel zu viele Menschen. Und für einen erheblichen Anteil der Betroffenen treten solche Mangelzustände regelmäßig auf: 22 Prozent der Umfrageteilnehmer litten wiederholt unter Wasserknappheit, 20 Prozent unter fehlenden Medikamenten und 17 Prozent unter Nahrungsmittelmangel.

Während selbstzufriedene Politiker, Ökonomen und die Medien das BIP-Wunder in Afrika feiern, erhebt sich ein anderer Teil des Kontinents. Desillusioniert von den trotz der boomenden Wirtschaft sehr begrenzten Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen erheben viele Afrikaner ihre Stimme in kollektivem Protest, sei es in Form von Demonstrationen gegen unzureichende öffentliche Versorgungsleistungen (wie in Südafrika) oder durch permanente Mobilisierungen (wie wir sie in Nordafrika erlebt haben). Gut möglich, dass dies den Beginn einer neuen Ära markiert, einer Ära, in der sich mehr und mehr Afrikaner gegen ein Wirtschaftsmodell wenden, das auch in „entwickelten“ Gesellschaften zusehends an Zugkraft verliert. Stattdessen machen sie sich auf, neue Formen des menschlichen Fortschritts zu erkunden. Sozialer Zusammenhalt, Ernährungssouveränität, Energiedemokratie und ökologisches Wohlergehen sollten zu den Eckpfeilern eines neuen, wahrhaft afrikanischen Entwicklungskonzepts werden.

Dabei könnten vielfältige Elemente der lokalen Kulturen Afrikas – von viel gelobten und oft missbrauchten Konzepten wie etwa Ubuntu und SharÊÑah bis hin zu den Erfahrungen mit traditionellen kooperativen Produktions- und Konsumsystemen, dörflichen Unterstützungsstrukturen, der kleinteiligen Landwirtschaft und der gemeinschaftlichen Selbstverwaltung  – einen fruchtbaren Boden  für  lokale und dezentrale Entwicklungsmodelle bieten, die das Schlüsselziel des wirtschaftlichen Fortschritts nicht mehr in der Steigerung des nationalen Einkommens verorten, sondern in der Verbesserung der Fähigkeiten und Kapazitäten der Menschen. Mit dem gewaltigen Solarenergiepotenzial, über das Afrika verfügt, sollte es zudem möglich sein, ganze Kommunen mit Hilfe von kleinen, netzunabhängigen Solarinstallationen energieunabhängig zu machen und auf diese Weise den Übergang zu einem bürgerorientierten Entwicklungsmodell zu unterstützen – weg von einem ökonomischem Paradigma, das auf der Ausbeutung der Natur und massenhaftem Konsum basiert.

Die Protagonisten des „Africa Rising“-Diskurses verehren das BIP, weil sie daran ermessen können, wie schnell ihre Marktwirtschaften wachsen. Es ist ein globales Wettrennen, bei dem die Menschen in ihren Ländern zu passiven Zuschauern degradiert werden.  Aber wie Gandhi einmal so treffend sagte: „Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen“ Die eigentliche Renaissance Afrikas wird ermöglicht werden durch die alltäglichen Anstrengungen all derjenigen, die entschlossen sind, die fundamentalen Prinzipien und Ziele des gegenwärtigen Entwicklungsparadigmas zu hinterfragen und neu zu denken.

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Fußnoten:

[1] »Africa rising: The hopeful continent«, The Economist, 3. Dezember 2011. Im Internet unter www.economist.com/node/21541015>(gesehen am 27. Oktober 2013).

[2] »Africa rising«, Time Magazine, 3. Dezember 2012. Im Internet unter http://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,2129808,00.html (gesehen am 27. Oktober 2013).

[3] Wallis W., »Africa calling,« Financial Times, 10. März 2013. Im Internet unter http://www.ft.com/intl/cms/s/8968cbee-7f45-11e2-89ed-00144feabdc0,Authorised=false.html?_i_location=http percent3A percent2F percent2F#axzz2irGKGRDn (gesehen am 27. Oktober 2013).

[4] Roxburgh C. u.a.: Lions on the Move: The Progress and Potential of African Economies, (Seoul, San Francisco, London und Washington DC 2010). Im Internet unter www.mckinsey.com/insights/africa/lions_on_the_move (gesehen am 27. Oktober 2013).

[5] Zu einer umfassenden Kritik am BIP-Paradigma siehe mein Buch Gross Domestic Problem: The Politics Behind the World’s Most Powerful Number, (London 2013).

[6] Jerven M., »We have no idea if Africa is rising«, Foreign Policy, 28. Januar 2013. Im Internet unter www.foreignpolicy.com/articles/2013/01/28/we_have_no_idea_if_africa_is_rising (gesehen am 27. Oktober 2013).

[7] Nach Angaben des IWF gelten 20 afrikanische Volkswirtschaften als ressourcenreich und wird für die Mehrzahl der anderen Ländern eine wachsende Ausrichtung der Wirtschaft auf natürliche Ressourcen konstatiert. Lundgren, C.J., Thomas, A.H. und York, R.C.: Boom, Bust or Prosperity? Managing Sub-Saharan Africa’s Natural Resource Wealth, (Washington DC 2013).

[8] Angaben zu den bereinigten Nettoersparnissen stammen nach Weltbank, Little Green Data Book 2013, (Washington, DC 2013). Im Internet unter http://data.worldbank.org/products/data-books/little-data-book/little-green-data-book (gesehen am 27. Oktober 2013).

[9] Global Financial Integrity und Afrikanische Entwicklungsbank: Illicit Financial Flows and the Problem of Net Resources Transfer from Africa: 1980-2009, (Tunis und Washington DC 2013).

[10] Africa Progress Panel: Equity in Extractives: Stewarding Africa’s Natural Resources for All, (Genf 2013).

[11] Ncube M.: The Middle of the Pyramid: Dynamics of the Middle Class in Africa, (Tunis: Afrikanische Entwicklungsbank 2011).

[12] OECD: Divided We Stand: Why Inequality Keeps Rising, (Paris 2011).

[13] Eine Plastiktrompete, mit der vor allem südafrikanische Fußballfans ihre Teams anfeuern.

[14] Dulani, B., Mattes, R. und Logan, C., »After a decade of growth in Africa, little change in poverty at the grassroots«, Policy Brief No. 1, Accra: Centre for Democratic Development, 2013. Im Internet unter: www.afrobarometer.org/files/documents/policy_brief/ab_r5_policybriefno1.pdf (gesehen am 27. Oktober 2013).

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