Vorstellung der Fachkommission

Vorstellung der Fachkommission

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Wer entwickelt die Handlungsempfehlungen für nachhaltige Wege aus der Schuldenkrise? Die Kommission Finanzpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung stellt sich vor.

 

Dr. Stefan Bach, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Staat im DIW Berlin und Privatdozent an der Universität Potsdam

Dr. Stefan Bach – Urheber/in: privat. All rights reserved.Stefan Bach studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und promovierte dort 1992 über Unternehmensbesteuerung. Er habilitierte sich 2010 an der Universität Potsdam mit Studien zur Steuerlastverteilung und zu Steuerwirkungsanalysen. Seit 1992 ist er im DIW Berlin beschäftigt und war von 2004 bis 2012 stellvertretender Leiter der Abteilung Staat im DIW Berlin. Seine Forschungs- und Beratungsschwerpunkte sind: empirische Finanzwissenschaft, insbesondere Besteuerung, Sozialpolitik, Einkommens- und Vermögensverteilung sowie die Entwicklung von Mikrosimulationsmodellen zur Besteuerung und zur Sozialpolitik.

Stefan Bach leitete zahlreiche Forschungs- und Beratungsprojekte zu Fragen der Besteuerung, der Sozialpolitik und der Einkommens- und Vermögensverteilung. Von 2002 bis 2011 leitete er eine Forschungsgruppe, die Mikrosimulationsmodelle zur Einkommensteuer und zur Unternehmensbesteuerung entwickelte. Die Modelle wurden für Folgenabschätzungen von Steuerreformprojekten, für weitere Steuerwirkungsanalysen und zur Analyse der Einkommensverteilung eingesetzt. In den letzten Jahren führte Stefan Bach verschiedene Projekte zur Vermögensbesteuerung und zur Steuerlastverteilung durch.

www.diw.de
 

Ute Brümmer, Referentin für Wirtschaft und Finanzen in der Heinrich-Böll-Stiftung

Ute Brümmer – Urheber/in: privat. All rights reserved.Ute Brümmer war nach ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre und Sozialökonomie HSP-Stipendiatin an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg. Sie forschte zu Strukturwandel und Beschäftigung. Seit 1990 arbeitet Ute Brümmer – zunächst ehrenamtlich – in den Gremien der FrauenAnstiftung e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung mit. 1995 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konjunktur- und Strukturforschung der Universität Bremen. Sie ist Expertin für europäisch vergleichende Beschäftigungsforschung, Makroökonomie und geschlechtsspezifische Arbeitsmarktforschung. Seit 1999 ist Ute Brümmer Referentin in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin und stellvertretende Abteilungsleiterin politische Bildung Inland.

www.boell.de

 

Rainer Emschermann, DG Enlargement, Europäische Kommission, Brüssel

Rainer Emschermann – Urheber/in: privat. All rights reserved.Nach dem Abitur und anschließendem Wehrdienst studierte Rainer Emschermann Volkswirtschaftslehre in Bonn. Im Dezember 1994 ging er als Haushaltsreferent der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament nach Brüssel. Ende 1999 wechselte er mit der Zuständigkeit für Außenpolitik und für die Einnahmenseite des EU-Haushaltes in das Kabinett der grünen EU-Haushaltskommissarin Michaele Schreyer. Seit 2005 arbeitet er in der Generaldirektion Erweiterung, gegenwärtig im Türkeireferat, mit Zuständigkeit für die wirtschaftlichen Aspekte der Beitrittsverhandlungen sowie die Entwicklung der türkischen Zivilgesellschaft. Sein besonderes Interesse gilt Fragen des europäischen fiskalischen Föderalismus' und der Krise, Verhaltensökonomie, europäischer Geschichte sowie interkulturellen Fragen.

www.ec.europa.eu/enlargement

 

Anja Hajduk, MdB, Bündnis90/Die Grünen

Anja Hajduk – Urheber/in: privat. All rights reserved.Anja Hajduk, absolvierte 1988 ihr Psychologiestudium in Düsseldorf und Hamburg und arbeitete anschließend bis 1997 als angestellte Psychologin im interkulturellen Jugendaustausch. 1997 wurde sie über die Grün-Alternativen-Liste (GAL) in die Hamburger Bürgerschaft gewählt. Dort war sie mehrere Jahre Parlamentarische Geschäftsführerin der GAL-Fraktion sowie haushalts- und kulturpolitische Sprecherin. 2000 wurde sie Beisitzerin im Landesvorstand der GAL Hamburg und zwischen 2002 bis 2008 deren Landesvorsitzende.
Mit der Bundestagswahl 2002 wurde Anja Hajduk erstmals Mitglied des Deutschen Bundestages und wechselte nach Berlin. Während der rot-grünen Regierung war sie bis 2004 stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses, ab 2004 dann haushaltspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion. Ihr Amt als haushaltspolitische Sprecherin führte sie auch nach ihrer Wiederwahl in den Deutschen Bundestag bis 2008 fort. Hinzu kam 2007/8 die stellvertretende. Mitgliedschaft in der Kommission zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen (Föderalismuskommission I).

Von 2008 bis 2010 war Anja Hajduk im schwarz-grünen Senat in Hamburg Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg. Nach dem Ende der Koalition zog sie wieder in die Hamburger Bürgerschaft ein und wurde stellvertretende Vorsitzende der grünen Fraktion und haushaltspolitische Sprecherin.
Im September 2013 kandidierte Anja Hajduk erneut erfolgreich für den Bundestag. Als Parlamentarische Geschäftsführerin, Mitglied im Haushaltsausschuss, im Vertrauensgremium, im Vermittlungsausschuss und als Zuständige in der grünen Fraktion für Bund-Länder-Finanzbeziehungen engagiert sie sich seitdem weiterhin für ihre Kernthemen rund um Haushaltspolitik, Wirtschaft und Finanzen.

www.anja-hajduk.de


Thomas Losse-Müller, Staatssekretär im Finanzministerium Schleswig-Holstein

Thomas Losse-Müller – Urheber/in: privat. All rights reserved.Thomas Losse-Müller studierte Volkswirtschaft in Köln und London. Von 2000 bis 2004 arbeitete er im Risikomanagement der Deutschen Bank in London. Von 2004 bis 2012 arbeitete er als Experte für Finanzmarktpolitik und Finanzsektorentwicklung bei der Weltbank in Washington, DC und zwei Jahre als Programmleiter für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GiZ) in Eschborn.
Thomas Losse-Müller ist Vorsitzender des Verwaltungsrats der Investitionsbank Schleswig-Hosltein (IB.SH) und Mitglied in den Aufsichtsgremien von HSH Nordbank, Dataport, Gebäudemangement Schleswig-Holstein (GMSH) und der Universitätsklinik Schleswig-Holstein (UKSH). Thomas Losse-Müller hat den Ortsverband Washington, DC von Bündnis90/Die Grünen mitgegründet und war Mitglied des Landesvorstandes sowie Sprecher der LAG Wirtschaft und Finanzen von Bündnis90/Die Grünen in Hessen.

www.schleswig-holstein.de/FM


Dr. Michael Thöne, Finanzwissenschaftliches Forschungsinstitut an der Universität zu Köln

Dr. Michael Thöne – Urheber/in: privat. All rights reserved.Michael Thöne studierte Volkswirtschaftslehre sozialwissenschaftlicher Richtung an der Universität zu Köln und am Trinity College, University of Dublin. Seit 1995 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln. Seit 1999 ist er Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der finanzwissenschaftlichen Forschung e.V. und seit 2005 zudem Geschäftsführer des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Universität zu Köln.

Michael Thöne ist Gründungsmitglied und Leiter des «Arbeitskreises Finanzwissenschaft» beim Bundesministerium der Finanzen. Er ist Mitglied in der Eurostat-Task Force «COFOG – Classification of Functions of Government» der Europäischen Kommission, im Beirat des FÖS - Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. und in der Arbeitsgruppe «Qualität der öffentlichen Finanzen» des Wirtschaftspolitischen Ausschusses der Europäischen Union (2004-2011). Thöne ist seit vielen Jahren politikberatend für zahlreiche Bundesministerien sowie für Landesregierungen, den Bundestag, Landtage, Kommunen, EU-Institutionen, die OECD und die WTO tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Subventionstheorie und -politik, Ausgaben- und Subventionspolitik, Steuerpolitik, Fiskalföderalismus, Umweltökonomik. Staatsverschuldung sowie Governance and Public Management

www.fifo-koeln.org


Dr. Hans-Christian Müller-Dröge

Dr. Hans-Christian Müller-Dröge – Urheber/in: privat. All rights reserved.Hans Christian Müller-Dröge ist Journalist und promovierter Volkswirt. Nach dem Studium an der Universität Köln und der Kölner Journalistenschule arbeitete er am wettbewerbsökonomischen Institut der Universität Düsseldorf. Dort beschäftigte er sich unter anderem mit Fragen der Wettbewerbsordnung auf dem Benzinmarkt sowie mit Fragen der Auswirkungen von Wahlterminen auf die Finanzpolitik von Bundesländern. Müller-Dröge arbeitet als Wirtschaftsjournalist vor allem zu Themen der Wirtschaftspolitik und Konjunkturforschung. Regelmäßig unterrichtet er dazu als Dozent an der Universität Düsseldorf.

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