Audio-Mitschnitt: Ist Analog das neue Bio?

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Die Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche: Wir sind per Facebook mit Freunden verbunden, Skypen mit den Enkelkindern und tragen Uhren, die unsere Biodaten aufzeichnen. Kaum noch lässt sich verfolgen, wohin unsere Daten wandern, wir haben längst die informationelle Selbstbestimmung verloren. Unternehmen sowie auch staatliche Institutionen nutzen diese Daten, überwachen uns.

In der Post-Snowden-Ära fordert der Autor André Wilkens in seinem Buch "Analaog ist das neue Bio" eine Rückbesinnung auf das Analoge. Als Gegenstrategie. Als Gegenwehr. Das Analoge steht dabei für eine selbstbestimmte Lebensqualität und Kultur. So wie die Bio-Bewegung eben.

Im Rahmen der Reihe "Konkrete Utopien" diskutierten am 13.4.2015:

  • Andre Wilkens, Autor des Buches "Analog ist das neue Bio" 
  • Michael Knoll, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Berlin
  • Moderation: Peter Siller, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

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Kommentare

Zum Leidwesen einer

Zum Leidwesen einer balancierten Debatte um die Sukzession digitaler Lebensführung vernachlässigt Herr Wilkens gänzlich die Paradigmen des digitalen Systems in Hinsicht auf menschliche Kommunikation und Konstitution individueller Wirklichkeitsverhältnisse allgemein hin. Wo der Mensch nicht fähig ist, eigene Verhältnisse zu konstituieren, da werden jene oktroyiert und aus diesem Grund müsste man eine Risikoanalyse der digitalen Welt in Bezug auf die vorgefertigten Kommunikationsstrukturen wagen.
Die Argumentationsweise und die Berichterstattung ist zu infantil und tendenziös!

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