Projekte von und für Stipendiatinnen und Stipendiaten

Die Heinrich-Böll-Stiftung fördert insbesondere die Eigeninitiative und Selbstorganisation der Stipendiatinnen und Stipendiaten, die Vorschläge für Veranstaltungen im Begleitprogramm einreichen oder eigene Veranstaltungen und Projekte durchführen.

Zu den unterschiedlichen Formaten, die die Eigeninitiative und Selbstorganisation der Stipendiatinnen und Stipendiaten fördern, gehören:

  • Bis zu 10 Arbeitsgruppen (z.B. AG Gender und Feminismus, AG Energie oder AG Wirtschaftspolitik u.a.) im Jahr zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten der Heinrich-Böll-Stiftung oder darüber hinausgehend. 2015 organisierte die AG „Wilder Osten“ eine Studienreise nach Bosnien und ging der Frage nach, welche der Optionen Exit (Abwanderung), Voice (Widerspruch) or Silence (Schweigen) Jugendliche in Bosnien/Herzegowina angesichts der angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage ihres Landes wählen.
  • Sog. "Adhoc-Gruppentreffen" zur Diskussion aktueller politischer Themen oder gemeinsamer Aktivitäten von Stipendiat/innen;
  • Die Gremien des Stipendiat/innen-Rats (StiRa), der die Selbstorganisation und  Partizipation der Stipendiat/innen befördert. Gewählte Stipendiat/innen arbeiten mit in den Auswahlkommissionen, im Fachbeirat Studienwerk, sind vertreten in der Mitgliederversammlung der Heinrich-Böll-Stiftung oder engagieren sich in der werkeübergreifenden Promovierendeninitiative (PI).
  • eine Projektförderung, in deren Rahmen Stipendiat/innen eigene Projekte umsetzen können und über die der Stipendiat/innen-Rat entscheidet (z.B. für 2016 sind eine Studienreise nach Russland und ein Projekt zur „Geschichte in Trümmern“,  das sich mit der Zerstörung von Kulturdenkmälern durch den sog. Islamischen Staat in Syrien auseinandersetzt, geplant).

Darüber hinaus nehmen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Heinrich-Böll-Stiftung regelmäßig an werkeübergreifenden, teils mehrjährigen Projekten teil, um deren Teilnahme sie sich jeweils bewerben können. Aktuell sind dies z.B.:   

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung hat von 2013 bis 2014 ein eigenes werkeübergreifendes Studienprogramm zur „Transformation gestalten“ durchgeführt, das sich mit den Zielen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auseinandersetzte und in dem die Umsetzung eigener Projektideen  zur Gestaltung einer umweltverträglichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung im Vordergrund standen. An diesem Programm nahmen insgesamt 24 Studienstipendiat/innen aus 12 Begabtenförderungswerken teil.