Flüchtlingspolitik in den Bundesländern - Von der Krisenimprovisation zur Integration
Das Dossier "Wie schaffen die das? Die Flüchtlingspolitik der Bundesländer" bietet detaillierte Berichte, Reportagen und Analysen zur Situation in allen Bundesländern. Es gibt einen bisher einmaligen Überblick über die Lage vor Ort: Wie verläuft die Debatte um die Aufnahme von Flüchtlingen in den einzelnen Bundesländern und wie bewältigen sie die damit verbundenen Herausforderungen? Wie wirken sie Rassismus und Ausgrenzung entgegen? Gibt es eine grüne, rote, schwarze Handschrift in diesen Fragen oder entstehen neue Allianzen jenseits der politischen Lager?
Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung:
"Im Spiegel der Länderberichte zeigt sich, dass Flüchtlingspolitik eng mit überfälligen gesellschaftspolitischen Fragen verknüpft ist: Sozialer Wohnungsbau, berufliche Qualifizierung und Arbeitsmarktzugang, integrative Schulbildung und öffentliche Sicherheit. Sie ist zum Fixpunkt für eine polarisierende Debatte um das Selbstverständnis der Bundesrepublik, um Zugehörigkeit, Zusammenhalt und Zukunft des Wohlfahrtsstaats geworden. Gleichzeitig zeigt das Dossier, dass die Bundesländer und Kommunen zunehmend besser mit der Aufnahme von Flüchtlingen zurechtkommen – auch aufgrund des bewundernswerten Engagements der Bürgerinnen und Bürger."
Konzept und Realisation des Dossiers: Günter Piening, Journalist, von 2003 – 2012 Integrationsbeauftragter des Landes Berlin.
Willkommen in Deutschland
Respekt, Teilhabe und Gleichberechtigung – das sind aus Sicht der grünen Heinrich-Böll-Stiftung drei der wichtigsten Versprechen, auf die Neuankömmlinge in Deutschland hoffen können. Drei Minifilme von drei bis fünf Minuten erklären in Englisch, Arabisch und Französisch wie das Land, das zur neuen Heimat werden soll, beschaffen ist, was hier gilt und wie gelebt wird.
Einfache Animationen zeigen, was es heißt, in einer offenen Gesellschaft zu leben, die niemandem vorschreibt, wie er leben und woran er glauben soll. Es geht um Rechte und Pflichten, um Möglichkeiten, sich einzubringen, es geht um den Streit der Meinungen und dass dieser ausgehalten werden muss - und es geht um das Grundgesetz als verbindliche Grundlage unseres Zusammenlebens.
Die Verbreitung der Minifilme ist kostenfrei und in der Community der Helfenden und der Geflüchteten ausdrücklich erwünscht.
Living together in Germany: Tolerance (English/French) - Heinrich-Böll-Stiftung

Die Realisation lag bei der Heinrich-Böll-Stiftung (Annette Maennel) und Bildungsfilm (Oliver Hoffmann), Berlin.
Kurzlink zu den Videos www.boell.de/zusammenleben-in-deutschland
zur Playlist auf YouTube https://www.youtube.com/playlist?list=PLQoUnPhwq7cwgttNFRQeX2hS2wcLwl4sf
Fachkontakt:
Mekonnen Mesghena, Referent Migration und Diversity,
T 030 28534 242,
E-Mail migration@boell.de
Presse: Vera Lorenz, T 030-28534-217, E-Mail lorenz@boell.de