„Ausgeschlossen“ - eine Weltreise entlang Mauern, Zäunen und Abgründen

„Ausgeschlossen“ - eine Weltreise entlang Mauern, Zäunen und Abgründen

Presseinladung

Vier Korrespondenten, die aus unterschiedlichen Ecken der Welt berichten, erzählen an diesem Abend von ihren Erkundungen: Die Weltreporterinnen und Weltreportern Anke Richter (Christchurch), Bettina Rühl (Nairobi), Marc Engelhardt (Genf) und Wolf-Dieter Vogel (Mexiko Stadt).

Datum: Donnerstag, 20. September, 18:00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Mit:

  • Marc Engelhardt (Genf) und die WELTREPORTER
  • Anke Richter (Christchurch)
  • Bettina Rühl (Nairobi)
  • Wolf-Dieter Vogel (Mexiko Stadt)
  • im Gespräch mit
  • Markus Bickel (Moderation), Chefredakteur des Amnesty-Magazins

"Ausgeschlossen", Marc Engelhardt Hrsg., 288 Seiten
18,00 € [D] 18,50 € [A] 25,90 CHF
Deutsche Verlags-Anstalt

Kaum einen Sprechchor stimmen Anhänger von US-Präsident Trump so leidenschaftlich an wie diesen: »Build that wall!« – Bau die Mauer! Dass wir uns in einer Ära der Mauern und des Grenzschutzes befinden, wird aber nicht nur in den USA deutlich: Heute gibt es weltweit mehr als dreimal so viele Grenzzäune, Mauern und Absperrungen wie zu Zeiten des Kalten Kriegs. Zusammengenommen sind sie 41.000 km lang, aneinandergereiht würden sie einmal um die ganze Erde reichen. Auch die EU baut kräftig mit, in Afrika und anderswo.

Mauern sind in Beton gegossene Furcht. Sie werden errichtet um die auszuschließen, die unerwünscht sind. Ungleichheit wird zementiert: Reiche schützen sich vor Armen, Gewinner vor Verlierern. Dabei lenkt der neue Mauerboom davon ab, dass die großen Probleme der Menschheit keine Grenzen kennen: Weder Klimawandel noch Terrorismus, Hunger oder Seuchen machen vor Mauern Halt.

Die Weltreporter sind diese Grenzen auf verschiedenen Kontinenten entlang gereist. Sie haben Baustellen besucht und Architekten, Unternehmer und Politiker getroffen, Grenzschützer, Schleuser und Flüchtlinge gesprochen.

Vier Korrespondenten, die aus unterschiedlichen Ecken der Welt berichten, erzählen an diesem Abend von ihren Erkundungen: Die Weltreporterinnen und Weltreportern Anke Richter (Christchurch), Bettina Rühl (Nairobi), Marc Engelhardt (Genf) und Wolf-Dieter Vogel (Mexiko Stadt)

Marc Engelhardt, Jahrgang 1971, arbeitet seit 15 Jahren als freier Auslandskorrespondent, zunächst aus Nairobi und inzwischen aus Genf. Er berichtet u.a. für den Deutschlandfunk, ARD Hörfunk und Fernsehen sowie die Nachrichtenagentur epd. Er ist Mitglied des Korrespondentennetzwerks Weltreporter und war fünf Jahre lang dessen Vorsitzender.

DIE WELTREPORTER sind das größte Netzwerk freier deutsch­sprachiger Auslandskorrespondenten, die aus mehr als 160 Ländern berichten. Die 50 Korrespondenten sitzen überall auf der Welt von Athen bis Washington, D.C.

Zuletzt sind von Marc Engelhardt und den Weltreportern erschienen: »Völlig utopisch. 17 Beispiele einer besseren Welt« (2014) und »Die Flüchtlingsrevolution. Wie die neue Völkerwanderung die ganze Welt verändert« (2016).

Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit weltreporter.net und DVA Deutsche Verlags-Anstalt

Der Eintritt ist frei.

Rezensionsexemplare/Interviewanfragen bis zum 09.09 bitte an:
Frauke Müller, frauke.mueller@randomhouse.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Verlags-Anstalt
Tel: 089 / 4136 3401