Perspectives Africa 2/2018: Nicht mit dem Boot nach Europa: Afrikanische Migration auf dem Kontinent und darüber hinaus

Perspectives Africa 2/2018: Nicht mit dem Boot nach Europa: Afrikanische Migration auf dem Kontinent und darüber hinaus

Perspectives Africa 2/2018: Nicht mit dem Boot nach Europa - Afrikanische Migration auf dem Kontinent und darüber hinaus
23. Okt. 2018
Heinrich-Böll-Stiftung
Kostenlos
Veröffentlichungsort: Kapstadt
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2018
Seitenanzahl: 44
Sprache der Publikation: Englisch

Die gegenwärtige öffentliche Debatte über afrikanische Migration nach Europa wird weitgehend angetrieben durch Bilder von mit verzweifelten Menschen überfüllten Booten, die das Mittelmeer überqueren. Die Berichterstattung positioniert Afrika als einen "Kontinent in Bewegung", dessen Menschen Europa zu überfluten drohen.

Um die Armut und die Konflikte zu verringern, die Afrikaner/innen aus ihrer Heimat treiben, schlagen europäische Politiker/innen vor, dass Afrika mit Investitions- und Entwicklungshilfe geholfen werden muss. In der Zwischenzeit sollen Stacheldraht, Grenzpatrouillen und Auffanglager helfen, die Situation zu bewältigen.

Obwohl Medienbilder von afrikanischen Migrant/innen und Flüchtlingen, die auf der Suche nach einem besseren Leben nach Europa fliehen, eine alltägliche Realität mit oft tragischen Folgen porträtieren, vermitteln diese einen einseitigen Eindruck.

Sicherlich ist die Zahl der in Europa lebenden Afrikaner/innen gestiegen. Asmita Parshotam weist jedoch darauf hin, dass die meisten afrikanischen Migrant/innen und Flüchtlinge sich immer noch innerhalb der Region bewegen und den Kontinent niemals verlassen. Für diejenigen, die jenseits von Afrika schauen, um ihr Leben zu verbessern, ist Europa nicht das einzige Ziel. Länder in Asien, Amerika und im Nahen Osten sind für afrikanische Migrant/innen zunehmend wichtig.

Wir hoffen, dass die hier gesammelten Artikel dazu beitragen werden, Aspekte afrikanischer Migration, die am Rande der Diskussion geblieben sind, neu zu beleuchten und den in Europa erfahrenen Migrationsdruck in eine breitere Perspektive zu setzen.

 

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