Diese Sachen haben wir im Jahr 2016 gemacht

Diese Sachen haben wir im Jahr 2016 gemacht

In diesem Text können Sie viele wichtige Informationen

über die Heinrich-Böll-Stiftung lesen.

Diese Informationen sind in Leichter Sprache.

In dem Text schreiben wir nur von Mitarbeitern.

Wir schreiben nicht von Mitarbeiterinnen.

Das bedeutet:

Wir benutzen nur die männliche Form.

Damit meinen wir aber Männer und Frauen.

Wir machen das so,

damit Sie den Text besser lesen und verstehen können.

Im Text stehen ein paar Wörter in schwerer Sprache.

Diese Wörter sind in fett geschrieben.

Diese Wörter werden im Text erklärt.

Diese Sachen haben wir im Jahr 2016 gemacht

Das ist uns wichtig: Demokratie und Menschen-Rechte stärken

Demokratie bedeutet:

Die Menschen in einer Demokratie bestimmen mit.

Dafür wählen sie Politiker,
die für sie arbeiten.

Die Politiker sollen die Meinung

von den Menschen in einer Demokratie vertreten.

Politiker arbeiten für die Menschen in einem Land.

Sie sollen sich darum kümmern:

Dass die Menschen in einem Land gut leben können.

Die Demokratie gibt es nicht überall auf der Welt.

Für die Demokratie muss immer wieder gekämpft werden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung will:

  • Dass es mehr Demokratie auf der Welt gibt.
  • Und dass die Menschen die Demokratie gut finden.

Für die Heinrich-Böll-Stiftung
sind die Menschen-Rechte sehr wichtig.

Die Menschen-Rechte sind die Rechte
von allen Menschen auf dieser Welt.

  • Daran sollen sich alle Menschen halten.
  • Und sie sollen die Menschen schützen.

Deshalb hilft die Heinrich-Böll-Stiftung den Menschen:

Dass sie bei der Politik mit-machen können.Und dass sie ihre Meinung sagen können.

Die Heinrich-Böll-Stiftung macht sich dafür stark:

Dass für alle Menschen die gleichen Rechte gelten.
Zum Beispiel:

  • Für Frauen
  • und Männer.
  • Lesben.
    Das sind Frauen, die Frauen lieben.
  • Schwule.
    Das sind Männer, die Männer lieben
  • Bisexuelle.
    Das sind Frauen, die Männer und Frauen lieben.
    Und das sind Männer, die Frauen und Männer lieben.
  • Transgender.

Das sind Frauen,
die lieber Männer sein wollen.
Oder Männer,

die lieber eine Frau sein wollen.

  • Oder Intersexuelle.
    Das sind Menschen,
    die beides sind:
    Ein Mann und eine Frau.

Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt
viele Menschen und Gruppen bei ihrer Arbeit.

Zum Beispiel:

  • Reporter.

Reporter berichten über viele Sachen

aus der ganzen Welt.
Sie arbeiten zum Beispiel:

  • Beim Radio,
  • beim Fernsehen,
  • oder bei der Zeitung.
  • Zeitungen und Fernsehen
  • und viele Vereine.

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet mit anderen Gruppen zusammen:

  • Um Probleme in ihren Ländern zu lösen.
  • Um Streit zwischen verschiedenen Menschen-Gruppen zu verhindern.

Verhindern bedeutet:

Etwas darf nicht passieren.

Etwas darf nicht gemacht werden.

Denn die Heinrich-Böll-Stiftung will:
Dass die Demokratie nicht kaputt geht.
Sondern sie soll auf der auf der ganzen Welt besser werden

 

In der Stadt Istanbul gibt es einen Fernseh-Sender in einer Garage

In dem Land Türkei gab einen Putsch.
Das war im Sommer vom Jahr 2016.

Bei einem Putsch versucht eine Gruppe von Menschen,

die Regierung von einem Land zu übernehmen.

Jedes Land hat eine Regierung.
Das sind die Politiker.
Sie machen die Gesetze für ein Land.
Und sie bestimmen was gemacht werden soll.

Gesetze das sind Regeln.
An diese Regeln müssen sich alle Menschen halten.

Die Regierung von dem Land Türkei denkt:

  • Manche Reporter
  • Zeitungen
  • und Fernseh-Sender

haben bei dem Putsch geholfen.

Deshalb wurden immer wieder Menschen verhaftet.
Zum Beispiel:

  • Mitarbeiter von Zeitungen
  • und Mitarbeiter vom Fernsehen.

Und es wird ihnen oft gesagt:

  • Was sie sagen dürfen.
  • Und was sie nicht sagen dürfen.

Deshalb gibt es in der Türkei nur noch sehr wenige Zeitungen,
die schreiben was sie wollen.

Und es gibt nur noch sehr wenige Fernseh-Sender,
die sagen was sie denken.

Rusen Cakir war früher Reporter bei einem Großen Fernseh-Sender.
Jetzt hat er einen neuen Fernseh-Sender aufgebaut.
Er ist in einer Garage in der Stadt Istanbul.
Und er heißt: Medyascope.

Rusen Cakir zeigt jeden Tag Talk-Shows im Internet.

Talk-Show wird so aus-gesprochen: Took scho.

Das sind Fernseh-Sendungen,
wo über viele Sachen gesprochen wird.

In den Talks-Shows redet er jeden Abend mit vielen Menschen.

Oft wird über Politik gesprochen.

Aber auch über:

  • Sport
  • und Kultur.

Kultur sind ganz verschiedene Sachen.

Zum Beispiel:

  • Der Besuch im Museum,
  • oder ein Musik-Konzert,

Zu diesen Talk-Shows kommen viele bekannte Menschen.

Die Talk-Shows sind etwas Besonderes.

Denn es wird oft lange und viel geredet.

Aber es werden alle Menschen gleich behandelt.
Und jeder Mensch darf sagen,
was er denkt.

Die Talk-Show hat jeden Tag 100 tausend Zuschauer.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hilft den Mitarbeitern von Medyascope.

Zusammen suchen sie zum Beispiel Sachen

über die in den Talk-Shows gesprochen werden soll.

Bald soll es Medyascope auch in englischer Sprache geben.

In dem Land Indien soll Transgender besser leben können

Transgender sind zum Beispiel:

  • Frauen,
    die lieber Männer sein wollen.
  • Oder Männer,
    die lieber Frauen sein wollen.

Diese Menschen lassen sich manchmal operieren.
Dann werden aus Frauen Männer.
Und aus Männern werden Frauen.

Transgender werden in Indien oft schlechter behandelt,

als andere Menschen.
Viele Berufe dürfen sie nicht machen.
Oft sind diese Menschen sehr arm.

Im Jahr 2014 hat das Oberste Gericht in Indien gesagt:

Transgender müssen besser behandelt werden.
Sie sollen in Indien genauso gut leben können,
wie andere Menschen auch.
Und sie müssen gute Unterstützung vom Staat bekommen.

Zum Bespiel: Wenn sie krank sind.

  • Dann müssen sie von den Ärzten gut behandelt werden.
  • Und sie müssen im Krankenhaus gut behandelt werden.

Ein anderes Wort für Staat ist Land.

In einem Staat leben viele Menschen zusammen.

Das Oberste Gericht ist das wichtigste Gericht in einem Land.
Da arbeiten viele Fachleute für Gesetze.

Das Oberste Gericht entscheidet über viele wichtige Sachen,

 

In Indien gibt es deshalb einen Verein.

Dieser Verein heißt: Solidarity Foundation.
Das wird so aus-gesprochen: Sol lidär ri tie  vaun däei schen

Der Verein kümmert sich darum:
Dass sich alle Menschen in Indien,

an das neue Gerichts-Urteil halten.

Und er achtet darauf:

  • Wie es den Transgender in Indien geht.
  • Und welche Hilfe sie brauchen.

Ein Gerichts-Urteil ist eine Entscheidung vom Gericht.

Und der Verein macht viele Veranstaltungen.
Damit die Menschen sich kennen-lernen.
Und keine falschen Sachen über Transgender denken.

Im Jahr 2016 gab es zum Beispiel 2 Musik-Konzerte.

Dort haben Transgender Musik gemacht.

Und viele Menschen in Indien fanden diese Musik gut.

In dem Land Russland gibt es Kurse über Gender im Internet

Gender bedeutet:

Alle Geschlechter haben die gleichen Rechte.

Geschlechter sind zum Beispiel:

  • Frauen,
  • Männer,
  • Transsexuelle
  • oder Transgender.

Diese Kurse im Internet haben Fachleute gemacht.

Sie haben kurze Filme gezeigt.
Und sie haben kurze Vorträge gemacht
Die haben sie in den Filmen gezeigt.
In den Vorträgen haben die Fachleute

über verschiedene Themen gesprochen.

Zum Beispiel über:

  • Den Feminismus in Russland

und in der Welt.

Feminismus bedeutet:
Gleich-Berechtigung zwischen Mann und Frau.

  • Die Familien-Politik in Russland

Familien-Politik bedeutet:
Familien werden unterstützt.
Es werden viel Sachen gemacht;
damit es den Familien in einem Land gut geht.

  • Und was Gender ist.

Den Fachleuten ist wichtig:
Dass viele Menschen mehr über diese Sachen wissen.
Deshalb haben sie die Filme im Internet gezeigt.

Viele Menschen finden diese Filme gut.

Und die Filme werden oft angeguckt.

Viele Menschen fragen auch schon:
Ob es bald noch mehr Filme gibt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet mit Fachleuten zusammen.

Seit Dezember im Jahr 2016 zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung die Filme.

Sie sind auf der Internet-Seite von dem Büro in Russland zu sehen.

 

In Europa gibt es viel zu tun

Europa ist ein Erdteil.
Dazu gehören viele Länder.

Zum Beispiel:

  • Deutschland,
  • Frankreich
  • und Italien.

Einige von diesen Ländern haben eine Gruppe gegründet.

Diese Gruppe heißt: Europäische Union.

Die Abkürzung dafür ist EU.

Die Länder in der EU entscheiden viele Sachen gemeinsam.

Zum Beispiel:

  • In der Politik,
  • und bei Gesetzen.

Und viele Länder in der EU haben die gleiche Währung.

Währung ist ein anderes Wort für Geld.

Das Geld in der EU heißt: Euro.

Die EU hat viele Probleme.
Zum Beispiel streiten die Länder in der EU darüber:

Wie viele Flüchtlinge aus anderen Ländern
in die Länder von der EU kommen dürfen.

Manche Länder sagen:

  • Wir wollen keine Flüchtlinge mehr haben.
  • Wir wollen nicht mehr in der EU bleiben.

Viele Menschen in diesen Ländern denken auch so.

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung sagt:

Die Länder von der EU sollen besser zusammen-arbeiten.

Denn die EU hat viele gute Sachen gemacht.

Zum Beispiel:

  • Sie hat viel dafür getan:
    Dass es in Europa Frieden gibt.
  • Sie hilft den Menschen,
    die arm sind.
  • Und sie will,
    dass die Menschen-Rechte in allen Ländern wichtig sind.

Deshalb hilft die Heinrich-Böll-Stiftung dabei:
Dass die Länder von der EU
weiter gut zusammen-arbeiten können.

In der Stadt Berlin haben sich Politiker aus der EU getroffen


Im Mai vom Jahr 2016 gab es ein Treffen in Berlin.
Da waren wichtige Politiker
aus den Ländern von der EU dabei.

Sie haben zum Beispiel darüber gesprochen:

  • Dass noch mehr Flüchtlinge
    in die Länder von der EU kommen werden.
  • In welchen Ländern die Flüchtlinge bleiben können.
  • Und was getan werden muss,
    damit die Flüchtlinge in den Ländern gut leben können.

Flüchtlinge sind Menschen aus anderen Ländern.

Sie gehen in andere Länder:

Weil sie in ihrem Heimat-Land nicht leben können.

Zum Beispiel:

Weil dort Krieg ist.
Und viele Menschen getötet werden.

Heimat-Land ist das Land,
in dem ein Mensch geboren ist.

Viele Länder von der EU sagen:

Dass keine Flüchtlinge mehr in ihr Land kommen sollen.

Aber manche Länder sagen auch:
Dass es für die Länder mehr Unterstützung geben muss,
die weiter Flüchtlinge aufnehmen.

Deshalb haben die Politiker überlegt:

  • Dass Länder,
  • Städte,
  • und Gemeinden

Geld bekommen sollen.

Wenn sie Flüchtlinge aufnehmen.

Dann sehen die Bürger in den Ländern:
Dass Flüchtlinge nicht nur Geld kosten.

Sondern dass sie auch viele neue Ideen mitbringen.
Und dass sie:

  • Zu Nachbarn,
  • Arbeits-Kollegen
  • und Freunden werden können.

Eine Gemeinde ist eine Gruppe

von Dörfern und Städten.

In Berlin haben sich Gruppen getroffen,
die sich für Flüchtlinge stark machen

Immer mehr Länder sagen:

Dass sie keine Flüchtlinge mehr
in ihren Land auf nehmen wollen.

 

Zum Beispiel:

  • Manche Länder aus der EU
  • und die USA.
    Die USA sind ein Teil von Amerika.

An den Grenzen von diesen Ländern gibt es Gruppen,
die sich für die Flüchtlinge stark machen.

Sie helfen den Flüchtlingen.
Und sie unterstützen die Flüchtlinge,
wenn sie in die Länder kommen.

Damit wollen die Gruppen den Ländern zeigen:
Dass sie sich um die Flüchtlinge kümmern müssen.
Und dass es wichtig ist:
Dass die Länder die Flüchtlinge aufnehmen.

In Berlin haben die Gruppen über ihre Arbeit gesprochen.

Und sie haben gemeinsam überlegt:
Wie sie noch besser zusammen-arbeiten können.

In Berlin haben sich Fachleute bei einer Jahres-Tagung getroffen
Eine Tagung ist eine große Veranstaltung.

Da treffen sich viele Fachleute.
Und sie sprechen über wichtige Sachen.

Eine Jahres-Tagung ist 1 Mal im Jahr.

Bei der Jahres-Tagung in Berlin

ging es darum:
Dass es viele Kriege auf dieser Welt gibt.
Und auch um Europa herum gibt es Kriege.
Fachleute haben in Berlin darüber gesprochen:
Welche Politik die EU machen muss.

 

Und was die EU tun kann:

  • Damit die Kriege aufhören.
  • Damit es keinen Krieg in der EU gibt.

Es soll mehr saubere Energie geben

Energie ist zum Beispiel:

  • Strom
  • oder Gas.

Saubere Energie bedeutet:

  • Dass aus Sonnen-Licht Strom gemacht wird.
  • Oder dass aus Wind Strom gemacht wird.

Das ist gut für die Umwelt.

Eine EU-Gruppe will viel dafür tun:
Dass es bis zum Jahr 2030 noch mehr saubere Energie gibt.

Deshalb sollen die Länder von der EU besser zusammen-arbeiten.

Im Jahr 2016 waren in der Stadt Brüssel

verschiedene Veranstaltungen.

Da konnten Fachleute
viele Informationen dazu bekommen:

Wie eine gute Zusammen-Arbeit sein kann.

Damit es mehr saubere Energie auf der ganzen Welt gibt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung

hat eine Informations-Reise gemacht.
Da waren Menschen
aus 8 verschiedenen Ländern dabei.
Gemeinsam haben sie sich verschiedene Projekte angesehen.
Das waren Projekte für mehr saubere Energie.
Zum Beispiel: Windpark-Projekte in der Nordsee.

Projekt bedeutet:

Mehrere Menschen arbeiten zusammen.

Sie machen sich gemeinsam für eine Sache stark.

Ein Windpark ist ein Stück Land,wo viele Windräder stehen.

Das Fliegen muss sauberer werden

Viele Menschen fliegen mit dem Flugzeug.

  • Sie fliegen in den Urlaub.
  • Sie fliegen in andere Städte.
  • Und sie fliegen in andere Länder,

weil sie dort arbeiten müssen.

Immer mehr Menschen benutzen das Flugzeug.

Und es wird immer mehr Flugzeuge geben.

Das wird auch in der Zukunft so sein.

Zukunft ist das,

was zum Beispiel:

  • Morgen,
  • nächste Woche
  • oder nächstes Jahr passiert.

Deshalb hat sich die Heinrich-Böll-Stiftung

mit wichtigen Menschen getroffen.
Zum Beispiel:

  • Mit den Chefs von Flugzeug-Firmen,
  • mit Politikern
  • und mit Gruppen,

die sich für eine saubere Umwelt stark machen.

 

Gemeinsam wurde darüber gesprochen:

  • Wie das Fliegen sauberer werden kann.
    Damit die Umwelt geschützt wird.
  • Dass es neue Techniken für Flugzeuge geben muss.
    Damit sie weniger Kerosin brauchen.
    Oder damit sie gar kein Kerosin mehr brauchen.

Technik sind verschiedene Sachen.

Zum Beispiel:

  • Maschinen
  • und Computer

Kerosin ist das Benzin für Flugzeuge.

  • Dass es weniger kleine Flughäfen in Deutschland geben soll.
    Dafür sollen die großen Flughäfen noch besser werden.
  • Und dass mehr gute Bahn-Gleise
    für schnellere Züge gebaut werden müssen.
  • Damit mehr Menschen mit dem Zug fahren können.

Weil immer mehr Menschen
mit dem Flugzeug fliegen ist es wichtig:
Dass diese Ideen wahr werden.

Der Verkehr in Berlin soll besser für die Umwelt werden

Im Juni vom Jahr 2016 hat sich die Heinrich-Böll-Stiftung

mit verschiedenen Gruppen getroffen.Zum Beispiel mit Gruppen,
die sich dafür stark machen:

  • Dass der Verkehr in Berlin sauberer werden soll.

Deshalb muss es mehr Elektro-Autos geben.

Das sind Autos,

die mit Strom fahren.

 

  • Dass es weniger Verkehr geben soll.

Deshalb sollen mehr Fahrrad-Wege gebaut werden.

Und es soll mehr Busse und Bahnen geben.
Damit nicht mehr so viele Menschen
mit dem Auto fahren müssen.

Das bedeutet:
Es soll einen besseren Plan für den Verkehr in Berlin geben.

Einige von diesen Ideen
haben die Politiker von Berlin schon wahr gemacht

Rohstoffe sind wichtig für alle Menschen

Rohstoffe sind viele verschiedene Sachen.

Zum Beispiel:

  • Wasser,
  • Holz,
  • Metalle aus der Erde
  • oder Kohle.

Wenn diese Rohstoffe abgebaut werden,
wird oft die Umwelt zerstört.

Rohstoffe abbauen bedeutet:

  • Nach Trinkwasser wird gebohrt.
  • Bäume werden gefällt.
  • Metall wird aus der Erde geholt.
  • Kohle wird aus der Erde geschlagen.

 

Die Menschen brauchen die Rohstoffe,
für viele verschiedene Sachen.

Zum Beispiel:

  • Trinkwasser zum Trinken.
  • Holz um Möbel zu bauen.
  • Oder Kohle um zu heizen.

Deshalb sind Rohstoffe für alle Menschen wichtig.

Im Land Chile muss das Trinkwasser
wieder allen Menschen gehören


In Chile besitzen verschiedene Firmen das Trinkwasser.

Sie verkaufen es an die Menschen.
Deshalb bekommen manche Gemeinden
das Trinkwasser mit einem Tankwagen.

Der Verein Modatima macht sich dafür stark:
Das Trinkwasser soll wieder allen Menschen in Chile gehören.

Modatima wird von der Heinrich-Böll-Stiftung bei seiner Arbeit unterstützt Auch von vielen bekannten Schauspielern aus Chile.

Gemeinsam haben sie einen kurzen Film gemacht.

In dem Film werden einige Gebiete von Chile gezeigt,

wo es zu wenig Trinkwasser gibt.

Und Bauern erzählen:
Dass sie zu wenig Trinkwasser haben.
Weil das Trinkwasser einigen Firmen in Chile gehört.

Und weil der Staat nichts tut,
damit Menschen wieder genug Trinkwasser haben.

Ein Gebiet ist ein Teil von einem Land.
Oder es ist ein Teil von einer Stadt.

 

Das Buch: Iss was?! Tiere, Fleisch und ich

Immer mehr Menschen wollen viele Sachen über die Tiere wissen,
die sie essen.

Zum Beispiel:

  • Wie die Tiere leben.
  • Wie sie gefüttert werden.
  • Und wie sie geschlachtet werden.

Auch für Kinder ist das ein spannendes Thema.

Aber auf den Verpackungen im Supermarkt stehen solche Sachen nicht.

Deshalb hat die Heinrich Böll-Stiftung ein Buch gemacht.

Das Buch heißt: Iss was!? Tiere, Fleisch und ich.

In dem Buch stehen viele wichtige Sachen über das Fleisch.

Zum Beispiel:

  • Wie viel Fleisch die Menschen essen.
  • Was Fleisch für unsere Gesundheit bedeutet.
  • Oder was Fleisch mit unserem Klima zu tun hat.

Klima bedeutet:
Wie das Wetter schon lange Zeit in einem Land ist.
Oder wie das Wetter auf einem bestimmten Erdteil ist.

Gesine Grotrian hat viele Bilder für das Buch gemalt.

Damit die Menschen auch sehen können
über was sie in dem Buch lesen.

Das Buch wurde für einen Preis vorgeschlagen.

Der Preis heißt: Jugend-Literatur-Preis.

 

In dem Land Türkei werden viele Kultur-Denkmäler kaputt gemacht

Kultur-Denkmäler sind besondere Orte.
Dort können die Menschen hingehen.

Sie können sich zum Beispiel anschauen:

  • Wo wichtige Menschen gelebt haben.
  • Wie die Menschen vor langer Zeit gelebt haben.
  • Und was dort vor langer Zeit passiert ist.

In der Türkei gibt es viele Kultur-Denkmäler.
Die sind aus vielen verschiedenen Zeiten.

Zum Beispiel:

Gibt es viele Tempel aus der Zeit von den Römern.

Oder Häuser aus der Zeit von den Osmanen.

Ein Tempel ist ein Haus.

Da haben die Menschen ihre Götter verehrt.

Die Römer und die Osmanen sind Völker,
die vor langer Zeit in der Türkei gelebt haben.

Um diese Denkmäler zu schützen,

haben viele Länder eine Gruppe gegründet.

Diese Gruppe heißt UNESCO.

Die UNESCO bestimmt:
Welche Kultur-Denkmäler besonders geschützt werden müssen.

Im Juli vom Jahr 2016 gab es ein Treffen von der UNESCO.

Das war in der Stadt Istanbul.

Bei dem Treffen waren auch Politiker von der Türkei dabei.

Sie sollten der UNESCO berichten:
Ob die Türkei ihre Kultur-Denkmäler gut geschützt hat.

 

Aber in den letzten Jahren
wurden einige Kultur-Denkmäler kaputt gemacht.

Zum Beispiel:

Die Altstadt von Diyabakir.

Da waren viele sehr alte Häuser zu sehen

Das haben die Politiker von der Türkei der UNESCO nicht erzählt.

Deshalb gab es in der Türkei noch ein Treffen.

Das haben die Heinrich-Böll-Stiftung
und die Gruppe World Heritage Watch zusammen gemacht.

Das wird so aus-gesprochen: wörld herie tätsch watsch.

Auf diesem Treffen wurde gesagt:

Dass die Politiker aus der Türkei
der UNESCO viele Sachen nicht berichtet haben.

Oder dass sie viele falsche Sachen berichtet haben.

Heinrich-Böll-Haus Langenbroich

Viele Künstler werden in ihren Heimat-Ländern oft schlecht behandelt.

Sie dürfen zum Beispiel nicht als Künstler arbeiten.

Für diese Künstler hat die Heinrich-Böll-Stiftung
ein besonderes Programm.

Künstler sind zum Beispiel Menschen:

  • Die Bilder malen,
  • die Figuren aus Stein machen
  • oder die Musik machen.

 

Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet diesen Künstlern an:

Sie können nach Deutschland kommen.

Und sie können im Heinrich-Böll-Haus Langenbroich

für eine bestimmte Zeit:

  • Wohnen
  • und arbeiten.

Das Geld dafür gibt:

  • Die Heinrich-Böll-Stiftung,
  • die Stadt Düren
  • und das Bundes-Land Nordrhein-Westfalen.

Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.

Deutschland hat 16 Bundes-Länder.

Im Jahr 2016 waren Künstler aus diesen Ländern in Langenbroich:

  • Syrien,
  • Jemen,
  • Bangladesch
  • und Afghanistan.

Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt


junge Studenten aus allen Ländern
Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt:

  • Studenten
  • und Doktoranten.

Das sind Menschen,

die über ein bestimmtes Thema viele Informationen sammeln.

Das bedeutet: Sie forschen zu dem Thema.

Dann schreiben sie ein Buch über dieses Thema.

Dafür bekommen sie eine Urkunde von der Universität.

In schwerer Sprache heißt das: Sie bekommen einen Doktor-Titel.

Die Heinrich-Böll-Stiftung will den Studenten dabei helfen:

  • Dass sie gut lernen können.
  • Dass sie bei politischen Sachen mit-arbeiten können.
  • Und dass sie sich für andere Menschen stark machen.

Denn es ist wichtig,
dass noch mehr Menschen dabei helfen:
Dass die Heinrich-Böll-Stiftung weiter gute Arbeit machen kann.
Und dass sich noch mehr Menschen für die Ziele
von der Heinrich-Böll-Stiftung stark machen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung vergibt verschiedene Preise

Den Anne-Klein-Frauen-Preis 2016

hat Frau Gisela Burckhardt bekommen.
Sie macht sich für die Rechte von Frauen stark.
Und sie kämpft:

  • Für gerechte Löhne
  • und gute Arbeits-Bedingungen für Frauen.

Arbeits-Bedingungen sind zum Beispiel.

  • Wie die Arbeits-Zeiten sind.
  • Wie viel Urlaub ein Mensch bekommt.
  • Wie gefährlich ein Arbeits-Platz ist.

Den Friedens-Film-Preis hat Maher Abi Samara bekommen.


Er hat einen Film über eine Agentur im Land Libanon gemacht.
Diese Agentur vermittelt Dienst-Mädchen an reiche Familien.
Diese Dienst-Mädchen werden oft sehr schlecht behandelt.

  • Sie haben keine Rechte.
  • Und sie müssen Tag und Nacht arbeiten.

 

Eine Agentur ist ein großes Büro.

Sie arbeitet zum Beispiel:

  • Für andere Menschen
  • oder Betriebe.

Sie kümmert sich zum Beispiel darum:
Dass ein Betrieb neue Mitarbeiter bekommt.

Vermitteln bedeutet:

Etwas weitergeben.

Zum Beispiel:

Eine Familie sucht ein Dienst-Mädchen.
Die Agentur kümmert sich dann darum:
Dass die Familie ein Dienst-Mädchen bekommt.

Dienst-Mädchen sind Frauen,

die bei Familien arbeiten.

  • Sie helfen in der Küche.
  • Sie machen sauber.
  • Oder sie passen auf die Kinder auf.

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Den Text in Leichter Sprache hat das Büro für Leichte Sprache
leicht ist klar geschrieben. www.leicht-ist-klar.de

Diese Experten für Leichte Sprache haben den Text geprüft:
Nina Rademacher und die Lesegruppe der Kasseler Werkstatt. 

Die Bilder sind von: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung
Bremen e.V. gemalt von: Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

© pixabay

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