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Ein funktionierendes Asylverfahrenssystem schafft Vertrauen

Was Deutschland von der Schweiz für die Lösung der Qualitätsprobleme beim Asyl lernen kann
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Am 28. Juni 2019 berät der Bundesrat über das „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, das die Regierungskoalition vor wenigen Wochen im Bundestag verabschiedet hat. Die grünen Justizminister drängen darauf, das umstrittene Gesetz an den Vermittlungsausschuss zu überweisen.

Die einseitige Ausrichtung auf eine Erhöhung der Zahl von Abschiebungen und „freiwilligen Rückkehrern“ in der deutschen Migrationspolitik, verstellt den Blick auf die Realität und mögliche Alternativen. Das zeigt die heute von der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichte Broschüre „Dahin, wo der Pfeffer wächst“. Die Beiträge in diesem Band werfen einen Blick auf die zahlreichen Probleme und Schwierigkeiten, mit denen Rückkehrer in Afghanistan, Syrien, Tunesien, Senegal und im Kosovo konfrontiert sind.

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
Juni 2019
Herausgeber
Heinrich-Böll-Stiftung
Seitenzahl
26
ISBN / DOI
10.25530/03552.26
Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

  1. Das BAMF als Sündenbock
  2. Entscheidungsdiskrepanzen, Klageerfolge und die Überlastung der Verwaltungsgerichte
  3. Polemik und Pseudoskandale statt qualifizierter Lösungen
  4. Wie geht es besser? Lektionen aus der Schweiz
  5. Aufbau von Kompetenz und Vertrauen oder vergiftetes Klima und Ineffektivität
  6. Qualitätsprobleme und gesellschaftliches Vertrauen

Literatur
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