Asyl

Deutsch

Dahin, wo der Pfeffer wächst

Die einseitige Ausrichtung auf eine Erhöhung der Zahl von Abschiebungen und „freiwilligen Rückkehrern“ in der deutschen Migrationspolitik, verstellt den Blick auf die Realität und mögliche Alternativen. Die Beiträge in diesem Band beleuchten die zahlreichen Probleme und Schwierigkeiten, mit denen Rückkehrer konfrontiert sind.

Ein funktionierendes Asylverfahrenssystem schafft Vertrauen

E-Paper

Der Bearbeitungsstau bei den Asylverfahren hat sich inzwischen vom BAMF zu den Verwaltungsgerichten verlagert. Die Folgen sind gravierende Defizite, Verzögerungen bei der Integration und Vertrauensverluste. Es liegt nahe, nach besserer Praxis in Nachbarländern zu suchen. Dietrich Tränhardt findet sie in der Schweiz.

"Asyl und Migration in Europa gemeinsam meistern"

Eröffnungsrede

Stiftungsvorstand Dr. Ellen Ueberschär eröffnete in Paris die deutsch-französische Konferenz „Asyl und Migration: Eine Schlüsselfrage für Europa“. Die Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Terre d‘Asile bietet europäischen Kommunen und Zivilgesellschaft erstmalig eine Plattform für einen politischen Strategieaustausch.

Von Dr. Ellen Ueberschär

Mal ehrlich! Flucht und Asyl in Sachsen

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Die öffentlichen Diskussionen über Geflüchtete sind oft gekennzeichnet von Unkenntnis, Vorurteilen und Ressentiments. In dieser Broschüre finden Sie Fakten zum deutschen Asylsystem, zu den Lebensbedingungen Asylsuchender in Sachsen sowie zu Möglichkeiten, sich für ein menschenwürdiges Asyl zu engagieren.

Die Zukunft von Zwangsmigrierten in der ASEAN

Wie geht ASEAN derzeit mit Zwangsmigrierten um? Die marginalisierte Gruppe wurde in der Vergangenheit gut integriert, doch heute scheinen Integrationsbemühungen nicht inklusiv zu sein.

Von Andika Ab. Wahab

Pro und Contra sichere Herkunftsländer – die deutsche Debatte

Die Bundesregierung möchte die Einwanderung aus Nordafrika begrenzen und Menschen aus dem Maghreb schneller abschieben. Eine große Gefahr aber liegt darin, dass Menschen aus diesen Ländern dann grundsätzlich erst einmal als nicht verfolgt gelten. Der Bundesrat stimmt dem Gesetzesvorschlag bisher nicht zu.

Von Elisabeth Lehmann

Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten

Der Bundestag entsprach einem Gesetzentwurf, wonach die nordafrikanischen Maghreb-Staaten, also Tunesien, Marokko und Algerien, als sichere Herkunftsländer eingestuft werden sollen. Somit würden Menschen aus diesen Ländern grundsätzlich als „nicht verfolgt“ gelten und könnten schneller in ihre Heimat zurückgeschickt werden.

Von Elisabeth Lehmann

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