SeminarreiheGemeinsam stark vor Ort

Amt & Zivilgesellschaft

Eine Seminarreihe mit Aktiven im ländlichen Raum

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung
mit Deutsches Institut für Urbanistik
und Thünen-Institut für Regionalentwicklung

Gute Entwicklung, demokratische Kultur und innovative Lösungen entstehen dort, wo sich die Aktiven vor Ort sich austauschen – gerade auch zwischen Amt und Initiativen. Das gilt besonders auch im ländlichen und kleinstädtischen Raum.

Nach dieser langen Zeit der Beschränkungen spüren wir alle, wie dringend wir den gemeinsamen Austausch dazu brauchen.  Wir laden Sie ein zum Gespräch - jenseits aller sachlichen Zwänge, unter denen sich Verwaltung / kommunale Politik und Initiativen & Vereine üblicherweise „dienstlich“ begegnen.

Bringen Sie Ihre Erfahrungen über Herausforderungen und Ihre gute Praxis in unsere Gespräche ein.

So stärken und ermutigen wir uns gegenseitig. Das wird uns guttun!

Was wir erreichen wollen:

- Regionale Beispiele mit überregionalen Lerneffekten: Kommunal Aktive finden nützliche Anregungen darüber, wie Amt und Zivilgesellschaft sich stärken.
- Positive Botschaft: Wir helfen uns raus aus dem Corona-Tief, wir sind gemeinsam aktiv für eine kreative demokratische Kultur vor Ort.

Wen wir erreichen wollen:

- Kommunale Politik (Räte, Landräte, Bürgermeister/innen)
- Verwaltung (Amtsleitungen, Bereichsreferent/innen, Gestalter/innen),
- Aktive aus Vereinen & Verbänden, Initiativen und Projekten

#2 Netzwerken! Kooperative Orte schaffen

Gemeinsam stark vor Ort: Amt & Zivilgesellschaft

Wie funktionieren Netzwerke zwischen Akteuren demokratischer Kultur vor Ort? Netzwerke bilden Infrastrukturen für demokratische Kultur: als soziale Orte, als Lernorte, als Impulsgeber, als Ermutigung. Was macht sie aus, was können wir lernen?
Die Stadt-Land-Kooperation: Augenhöhe für teamwork.

Einstiegsvortrag: Prof. Claudia Neu - Uni Göttingen und Kassel

Kommentar:  Marion Zosel-Mohr - Freiwilligenagentur Altmark

Arbeitsgruppen

Netzwerken in der Region

Regionen können riesig sein und stärkende Vernetzung eine große Herausforderung. Im Programm Neulandgewinner gehen wir verschiedene Wege, um Synergien zwischen Projekten zu schaffen, Menschen zu verbinden und Regionen zusammenwachsen zu lassen. Auf drei Ebenen möchten wir von unseren Erfahrungen berichten:

- Claudia Stauß -  Vorstand Neuland gewinnen eV., Mestlin
- Hans Hüller -  Bürgermeister Gemeinde Witzin
- Jan Lindenberg -  WERKnetz Gerswalde

Moderation: Susan Schulz - Heinrich-Böll-Stiftung MV

Kooperieren lernen. Amt & Initiativen

Eine bürgerschaftlich getragene, nachhaltige ländliche Entwicklung kann Wirklichkeit werden, wenn Zivilgesellschaft und Verwaltung konstruktiv miteinander den Prozess gestalten. Wie kann ein gelingendes Miteinander erreicht werden? In dem Workshop sollen fördernde Faktoren und erfolgreiche Ansätze diskutiert werden.

- Andreas Willisch - Thünen Institut für Regionalentwicklung
Sylvia Asmussen - Oberbergischer Kreis, NRW
Dirk Mittelstädt - Bürgermeister Gemeinde Dobbertin

Moderation: Tanja Blankenburg - Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern

Die Stadt-Land-Kooperation stärken

Netzwerken im ländlichen Raum braucht auch eine Auffrischung der Stadt-Land-Beziehung. Begegnung auf Augenhöhe ist gefordert. Initiativen wie die IBA-prämierte Zukunftswerkstatt Schwarzatal stoßen zukunftsweisende Ideen an. Die Solidarische Landwirtschaft basiert auf beiderseitigem Nutzen. Und wie geht sie, die Zusammenarbeit mit Städtern und den Leuten vor Ort?

- Burkhardt Kolbmüller -  KulturNaturHof Bechstedt e.V.
- Thomas Meier - Schloss Tönndorf
Monika Hundelt - SoLaWi Rhein-Neckar 

Moderation: Juliane Stückradt - Volkskundliche Beratungsstelle für Thüringen, Hohenfelden

Hochschulen als regionale Akteure stärken

Das Video zeigt den Einführungsvortrag von Peter Dehne, die Fortsetzung der Arbeitsgruppe gibt es im Audio.

   

Im ländlichen Raum sind (Fach)Hochschulen als Infrastruktur von Bedeutung. Besondere Dynamik entsteht, wo sie aktiv werden in der regionalen Entwicklung und ihre Studierenden mit Gemeinden Projekte für innovative Lösungen entwickeln. Modellhaft bündelt das Netzwerk HiRegion hier Erfahrungen, über die Macher/innen aus Hochschulen und Verwaltung berichten.

Peter Dehne - Hochschule Neubrandenburg, Netzwerk HiRegion
Lisa Stahl -  FH Münster, Transfermanagerin münster.land.leben
Christin Witt - Bürgermeisterin Stadt Loitz

Moderation: Kerstin Schenkel - FH Erfurt

Plenum im digi.fishbowl
#3 Rahmenbedingungen, die wir brauchen
Gemeinsam stark vor Ort: Amt & Zivilgesellschaft

Mittwoch 06. Oktober 2021, 14-17 Uhr

 

Kommunen als Kümmerer befähigen: Rollenklärungen & Konflikte; Fortbildung, Geld & Kompetenzen. Demokratie- und Engagementpolitik von Land und Kommunen: was sollten die Rahmenbedingungen sein? Was ist jetzt gefordert? Welche guten Wege für Finanzierung gibt es? Digitalisierungs-Lust und Frust: Wie kommt das voran? Welche Rahmenbedingungen für junge Leute? ..für Vielfalt? Politische Bildung auf dem Land: Wie geht´s & was braucht´s?
 

Check- in:  Wer ist hier & welche Themen bringen wir mit?

Plenum: Politik für eine demokratische Kultur vor Ort: Was geht?

Mehr Infos im Kalender
Arbeitsgruppen

1. Kommunen als Kümmerer stärken: was steht an?

2. Engagementförderung im ländlichen Raum: Worauf verabreden wir uns?

3. Finanzierungsmodelle

4. Politische Bildung auf dem Land: Wie geht´s & was braucht´s?

Plenum im digi.fishbowl
Was nehmen wir mit? Was nehmen wir uns vor?

„Steile These“ aus den AGs und Bündelung auf´s Ausgangsthema

Abgeschlossene Veranstaltungen

#1 Füreinander einstehen! Zivilgesellschaft sichtbar machen

Gemeinsam stark vor Ort: Amt & Zivilgesellschaft

Wie geht es uns? Wie sind die Zivilgesellschaft & das kommunale öffentliche Leben durch die Krise gekommen?  Woran sehen wir, dass es besser geht, wenn Ämter und Zivilgesellschaft gut zusammenwirken? Wie kann sich dies 2021 darstellen/ zeigen? Was brauchen die Partner dafür voneinander?

Plenum: Verwaltung und Initiativen kooperieren: Einblicke aus Wissenschaft und Praxis - Stephanie Bock und Julia Diringer, Deutsches Institut für Urbanistik

Kommentar: Andreas Willisch, Thünen-Institut für Regionalentwicklung

Arbeitsgruppen

Kleinstadt kooperativ

Zivilgesellschaft und Kommunalverwaltung unter der Lupe: Engagierte Akteure aus Weißwasser reflektieren, wie sie mit ihrem Engagement die Lebensqualität in der Kleinstadt gestalten - und was dafür erforderlich ist.

- Frank Schwarzkopf - Stadtverein Weißwasser („Kommunen innovativ“-Projekt „Kleinstadt gestalten“)
- Anett Felgenhauer - Initiative "sichtbar Weißwasser"
- Thorsten Rennhak - Stadtverwaltung Weißwasser/O.L., Referat Oberbürgermeister

Moderation: Stephanie Bock und Julia Diringer - Deutsches Institut für Urbanistik

Vielfalt leben

Welche Strukturen tragen das Zusammenwirken von Verwaltung, Verbänden und interkulturelle Selbstorganisation? Wie gut haben sie durch die Krise getragen? Was lernen wir grade für die Zukunft dafür, wie wir sichtbar und gut vernetzt bleiben?

- Andreas Strahlendorf - Integrationsmanagement Altenburger Land
- Elisa Calzolari - Vorstand MigraNetz Thüringen
- Katja Michalak - Fachstelle "Interkulturelle Orientierung und Öffnung Sachsen-Anhalts

Moderation: Nursemin Sönmez - Neue Deutsche Organisationen e.V.

Digital Handeln

Derzeit geht vieles nur digital, und wir haben alle auch zwangsläufig viel gelernt. Aber wie geht das aktiv, wie kann digitale Kooperation zwischen Amt und Zivilgesellschaft demokratische Kultur vor Ort stärken? Wie nutzen wir die digitalen Möglichkeiten für ein gutes Zusammenwirken vor Ort?

- Grit Körmer – Dorfbewegung Brandenburg -Netzwerk Lebendige Dörfer
- Heidrun Wuttke – Projektleiterin Dorf.Zukunft:digital
- Andreas Brohm - Bürgermeister Tangerhütte, digitales Rathaus

Moderation: Friederike Petersen, D3_ Stiftung Bürgermut

Plenum im digi.fishbowl

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