Zukunft im Wandel, Unsicherheit mit Chancen: Zu Beginn der 2020er - Jahre zeigt sich der transformative Druck des neuen Jahrtausends mit voller Wucht. Die Klimakrise ist im Alltag angekommen, aus Modellen ist Realität geworden. Der Druck jetzt zu Handeln ist unübersehbar, und es ist unsere Aufgabe, die Krise zu bekämpfen und Klimaneutralität zu erreichen. Dabei kommt Deutschland als einem der größten Verursacher von Treibhausgasen eine besondere Verantwortung zu. Um unsere Lebensgrundlagen zu bewahren, müssen wir jetzt den Weg in die ökologische Moderne beschreiten.

Das Ziel einer zukunftsfesten Wirtschaft bestimmen: Die wirtschaftlichen Grundlagen sind der Schlüssel von allem. Eine starke Wirtschaft ist eng mit einem leistungsfähigen Staat sowie einer freien, demokratisch verfassten Gesellschaft verbunden. Es steht jedoch außer Frage, dass die gegenwärtigen Formen der wirtschaftlichen Wertschöpfung nicht immer zukunftsfähig sind. Die Herausforderungen des Klimawandels er-fordern ebenso wie die Frage des Sozialen im Wirtschaften neue Produktionsweisen, eine ökologische Wertschöpfung und ein Wachstum, das unter Anerkennung der planetaren Grenzen ein Mehr an Lebensqualität für alle ermöglicht. Es braucht folglich einen Wandel hin zu einer sozial-ökologischen (Markt-)Wirtschaft. Für diesen Wandel sind grundlegende strukturelle Veränderungen notwendig, die einer breiten gesellschaftlichen und politischen Debatte bedürfen.

Kinderarmutskonferenz „Corona – Kinderarmut unterm Brennglas“

Wie stellen wir uns ein soziales Wirtschaftssystem vor, das eine Gesellschaft ohne Kinderarmut gewährleistet? Welche Strukturen müssen auf Bundesebene gelöst werden und was gibt es für Handlungsspielräume hierfür auf lokaler Ebene? Diese Fragen wurden auf der Podiumsdiskussion im Rahmen der Kinderarmutskonferenz diskutiert.  Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein.