Klimasozial Sanieren

Klimasozial sanieren

Viele Menschen haben Angst, sich in Zukunft ihre Wohnungen nicht mehr leisten zu können – besonders in Großstädten, wo die Mieten in den letzten Jahren explodiert sind. Auch energetische Modernisierungen, die aus klimapolitischer Sicht dringend notwendig sind, tragen zum Anstieg der Mieten in Ballungsräumen bei. Gibt es keinen Ausweg aus dem Dilemma zwischen klimafreundlichen Gebäuden und einer sozialverträglichen Vermietungspraxis? Doch, den gibt es – wir stellen fünf Beispiele vor, die es anders gemacht haben.

Sozialverträglich und klimafreundlich modernisieren

Einleitung

Die in diesem Dossier betrachteten best practices wurden von städtischen Wohnungsbaugesellschaften realisiert und lassen Schlüsse zu, wie sozialverträgliches und gleichzeitig klimafreundliches Sanieren ist möglich ist.

Von Sabine Drewes

Wohnbau Gießen: Passiv-Hochhaus mit fairer Miete

Best Practice

Die Wohnbau Gießen hat drei Hochhäuser aus den sechziger Jahren fast auf Passivhausniveau saniert. Möglich gemacht haben dies hohe Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Landes Hessen.

Von Marcus Franken

Schwendyweg: Genossenschaftliche Modernisierung zum Nullpreis

Best Practice

Die Charlottenburger Baugenossenschaft betreibt im Berlin-Spandauer Schwendyweg einen in den 1950ern erbauten Gebäudekomplex mit insgesamt 132 Wohnungen. Dessen energetische Modernisierung war warmmietenneutral und führte zu einer CO2-Einsparung von 80 Tonnen jährlich.

Von Marcus Franken

Energiesprong: Warmmietenneutrale Sanierung als Programm

Best Practice

Im westfriesischen Ort Heerhugowaard in den Niederlanden hat die dortige Wohnungsbaugesellschaft BAM Wonen inzwischen mehr als 80 Reihenhäuser aus den 60er Jahren energetisch von Grund auf saniert.

Von Marcus Franken, Sabine Drewes