Rodolfo Yanzón

Rodolfo Yanzón arbeitet als Anwalt und ist Präsident der Organisation “Fundación Liga Argentina por los Derechos Humanos”. Seit mehreren Jahren befasst er sich mit Fragen zu bestimmten Aspekten der Menschenrechte: der Situation in den argentinischen Gefängnissen, der Verteidigung von politischen Gefangenen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit sind Menschenrechtsverletzungen, die durch staatliche Stellen ausgeübt werden und solche, die in Verbindung mit dem Arbeitsrecht (z.B. Textilindustrie, Landarbeit) stehen.

Seit 2000 ist er der Anwalt von Familien deutscher Opfer der argentinischen Miltärdiktatur. In diesem Kontext arbeitete er auch am Prozess der argentinischen und chilenischen Fälle mit, der in Spanien geführt wurde.

Seit der Wiederaufnahme der Strafverfolgung 2003 vertritt er seine Organisation nach außen und bildet eine Gruppe mit anderen Anwält/innen, Überlebenden der Diktatur und Familienangehörigen, die zu bestimmten Prozessen zu den begangenen Menschenrechtsverletzungen arbeiten: darunter auch der Fall der “Escuela de Mecánica de la Armada“ (ESMA, Ausbildungseinrichtung der Marine), dem “I Cuerpo de Ejército” (Erster Heereskorps) und dem “Campo de Mayo”. Die Gruppe ist außerdem Kläger im Prozess um Jorge Rafael Videla und seinen seinen Innenminister, Albano Harguindeguy, und Tätern aus der Wirtschaft, wie beispielsweise José Alfredo Martínez de Hoz, einem ehemaligen Wirtschaftsminister.

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