Michael Kolain
Head of Policy am Zentrum für Digitalrechte und Demokratie
Ein Mann mit schulterlangen, welligen Haaren, Bart und runder Brille blickt direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist unscharf.

Michael Kolain ist Head of Policy am Zentrum für Digitalrechte und Demokratie, Senior Fellow am cyberintelligence.institute und Research Associate am Institute for Ethics in Technology der TU Hamburg. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und dem Referendariat in Mannheim konzipierte er den Forschungsbereich „Transformation des Staates in Zeiten der Digitalisierung“ am Deutschen Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung in Speyer mit und koordinierte ihn bis 2022. 

Gemeinsam mit Prof. Mario Martini verfasste er u.a. das Grundlagenwerk „Blackbox Algorithmus – Grundlagen einer Regulierung künstlicher Intelligenz“ und publizierte eigenständig wissenschaftlich, literarisch und journalistisch. Seine Texte sind u.a. bei ZEIT Online, WirtschaftsWoche, golem.de, netzpolitik.org, im Cambridge Forum on AI: Law and Governance, bei C.H. Beck, Nomos, Springer, im Rutgers Computer & Law Journal und im Journal of Law & Technology der University of California in Los Angeles erschienen. 

Über viele Jahre reiste er als „digitaler Nomade“ um die Welt. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie wohnt er in Berlin. Unter der Ampelkoalition wirkte Michael Kolain als Fraktionsreferent für Digitalpolitik an der Gesetzgebung mit. Als politischer Berater wirkte er an der Schnittstelle zwischen Innen-, Sicherheits- und Digitalpolitik. Im Anschluss wechselte er als Digital(rechts)experte in die Zivilgesellschaft. Besonders am Herzen liegt ihm, die Sphären der Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Medien näher zusammen zu bringen.

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