Das andere Europa: Transnationale Erfahrungsräume in den Konzentrationslagern und nach der Befreiung Hintergrund In den NS-Lagern und auf den Rückwegen nach der Befreiung trafen Menschen aus ganz Europa aufeinander. Inmitten nationaler Unterschiede entstanden Solidarität und ein Gefühl der Gemeinsamkeit. Wurden hier bereits Erfahrungen eines gemeinsamen Europas gemacht? Dr. Insa Eschebach
Ununterbrochener Antiziganismus: Sinti und Roma nach dem Überleben der NS-Verfolgung Hintergrund Auch nach Kriegsende wurden Sinti*zze und Romn*ja weiter ausgegrenzt, überwacht und kriminalisiert. Ihre Stimmen blieben lange ignoriert. Wie gelang es den Überlebenden dennoch, wieder in ein ziviles Leben zurückzufinden? Sarah Grandke
Leben im Übergang: DP-Camps als Erfahrungswelten nach dem Kriegsende Hintergrund Nach dem Zweiten Krieg lebten Millionen Displaced Persons im deutschsprachigen Raum. Viele konnten oder wollten nicht in ihre Herkunftsländer zurück. Wie sah ihr Leben zwischen ungewisser Zukunft und Neubeginn aus? Sarah Grandke
Dr. Katarzyna Woniak Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Augsburg
Thokozile Madonko Researcher und Politikanalystin am Southern Centre for Inequality Studies, University of the Witwatersrand (Johannesburg, Südafrika)
Wie Menschen unter Zwangsarbeit im Deutschen Reich das Kriegsende erlebten Hintergrund Für die Menschen, die im NS-Deutschland Zwangsarbeit leisteten, führte die erhoffte Freiheit zunächst in die provisorischen DP-Camps – und vor eine schwierige Entscheidung: Heimkehr in die polnische oder sowjetische Heimat, oder der Aufbruch in den Westen? Dr. Katarzyna Woniak
Schuldenimperialismus in Afrika: Ein Krieg ohne Waffen Meinung Staatsschulden sind weniger ein finanzielles Problem als vielmehr ein Instrument neoimperialistischer Kontrolle, das darauf abzielt, die Abhängigkeit und Unterordnung des Globalen Südens aufrechtzuerhalten. Thokozile Madonko