Lou Herbst
Referent*in für Teilhabe, Geschlechterdemokratie und Anti-Diskriminierung
Foto von Lou Herbst

Ich habe in Wien Internationale Entwicklung mit den Schwerpunkten (Queer-)Feministische Theorie, Globale Machtverhältnisse und Koloniale Kontinuitäten studiert. Seit meinem Abschluss im Jahr 2013 arbeite ich hauptberuflich in der Politischen Bildungs- und Beratungsarbeit mit den Schwerpunkten sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, (Queer-)Feminismus, Kritisches Weißsein und Koloniale Kontinuitäten mit unterschiedlichsten Zielgruppen. Mein Ziel der Beschäftigung mit diesen Themen ist es, für eigene Verstricktheiten in gesellschaftliche Machtverhältnisse zu sensibilisieren, kritische Perspektiven und Visionen von Menschen mit Diskriminierungserfahrungen mit einzubeziehen und Lust auf gesellschaftliche Veränderungen zu machen.

In meiner Arbeit und in meinem Aktivismus ist mir immer eine intersektionale Perspektive auf Machtverhältnisse sehr wichtig, ebenso die fortwährende Reflektion meiner eigenen Positionierung und ein kritischer Austausch.

Ich bin in der Heinrich-Böll-Stiftung Referent*in für Teilhabe, Geschlechterdemokratie und Anti-Diskriminierung und damit für die Umsetzung der Gemeinschaftsaufgabe zuständig. Mir ist es wichtig, dass die Heinrich-Böll-Stiftung ein Ort ist, an dem sich alle Menschen wohl fühlen, insbesondere auch die Menschen, die in dieser Gesellschaft oft Ausschluss- und Diskriminierungserfahrung machen. Ich setze mich in meiner Arbeit als Referent*in für eine offene, fehlerfreundliche und wertschätzende Haltung ein. Ich hoffe im Rahmen meiner Arbeit, die Prozesse rund um Teilhabe und Geschlechterdemokratie zu unterstützen und für ein Erkennen und einen Abbau von Diskriminierung zu sensibilisieren.