Richard Stöss

Richard Stöss

Professor der Politikwissenschaft
Richard StössUrheber/in: privat. All rights reserved.
Biografie: 

Richard Stöss, geboren 1944, studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete von 1969 bis 1996 am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin und wechselte dann an den Fachbereich Politische Wissenschaft  (heute Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften) der Freien Universität. Er hat dort seit 2004 eine außerplanmäßige Professur inne und war bis März 2010 Geschäftsführer des Otto-Stammer-Zentrums - Arbeitsstelle für Empirische Politische Soziologie. Seither befindet er sich – allerdings nur formal - im Ruhestand.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Parteien- und Wahlforschung sowie die Rechtsextremismus-Forschung.

Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen neben anderen: Parteien-Handbuch  (1983) , Stand und Perspektiven der Parteienforschung in Deutschland  (zusammen mit Oskar Niedermayer, 1993) , Parteiendemokratie in Deutschland  (zusammen mit Oscar W. Gabriel und Oskar Niedermayer, 2002, 2. Aufl.) , Die Parteiensysteme Westeuropas  (zusammen mit Oskar Niedermayer und Melanie Haas, 2006) , Gewerkschaften und Rechtsextremismus  (zusammen mit Bodo Zeuner, Jochen Gerster, Michael Fichter und Joachim Kreis, 2007) und Rechtsextremismus im Wandel  (Friedrich-Ebert-Stiftung, 2011, 3. Aufl.) .

Veröffentlichung:
Ursprung und Wendemarken der Parteienentwicklung
Im Rahmen der Fachtagung »Woher? Wohin? – Die Zukunft der Parteiendemokratie« analysiert Richard Stöss die Ursprünge und Funktionen der Parteien in Deutschland, beleuchtet ihre nationale Entwicklung und stellt in acht zugespitzten Thesen weiter­ führende Überlegungen zu ihrer Zukunft an. 

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage von Richard Stöss, auf der gleichzeitig zahlreiche seiner Artikel zum Download bereitstehen.