MERETZ-Delegation aus Israel: Interviews und Hintergrundgespräche

18. Juni 2008

Heinrich-Böll-Stiftung, Karoline Hutter, Pressesprecherin
Schumanstraße 8, 10117 Berlin-Mitte, gegenüber dem Deutschen Theater;
Fon 030-285 34 - 202 Fax 030-285 34 - 494
mobil 0160-365 77 22
Email hutter@boell.de 

Datum: 23. Juni 2008
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte, gegenüber dem Deutschen Theater

Eine Delegation der links-liberalen Meretz-Partei aus Israel wird am 23. Juni 2008 zu Gast bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin sein: darunter der israelische Friedensaktivist Mossi Raz und Tzvia Greenfield, liberale Politikerin mit orthodoxem Hintergrund. Die Meretz-Partei repräsentiert große Teile der Friedensbewegung und arbeitet u.a. für eine gerechte Zwei-Staaten-Lösung mit den Palästinensern.

Am Montag, den 23. Juni, stehen die Gäste für Interviews u. a. zum Stand der israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen, den laufenden Gesprächen mit Syrien und der israelischen Innenpolitik zur Verfügung.

Mossi Raz gilt als einer der bekanntesten Aktivisten der israelisch-palästinensischen Friedensbewegung: Er war von 1994 bis 2000 Generalsekretär der außenparlamentarischen politischen Initiative Peace Now, die es sich zum Ziel gesetzt hat, „einen gerechten Frieden mit dem palästinensischen Volk und den arabischen
Nachbarn zu erreichen”. Heute ist Raz Vorstandsmitglied der Meretz-Partei und seit November 2004 Geschäftsführer des israelisch-palästinensischen Friedensradios All For Peace: In dem Radiosender mit Sitz in Ost-Jerusalem machen Araber für Israelis und Israelis für Araber Programm und Nachrichten.

Tzvia Greenfield lebt in der ultra-orthodoxen Gemeinde Har-Nof in Jerusalem. Ihre einzigartige Position als liberale und orthodoxe Jüdin macht sie zur beliebten Gesprächspartnerin in den israelischen Medien. Die studierte Philosophin engagiert sich für den Dialog zwischen den Religionen und hat eine Schule für Friedenserziehung gegründet: Sie ist davon überzeugt, dass in der Erziehung der Schlüssel zu gesellschaftlichen Veränderungen liegt - auch und gerade in jenem religiösen Milieu, in dem sie zu Hause ist. Greenfield hat mehrere Monographien in Hebräisch publiziert: Die bekannteste davon befasst sich mit der spirituellen und politischen Orientierung der ultra-orthodoxen Gemeinschaften in Israel.

Pressekontakt: Karoline Hutter, Tel. 030-28534-202, mobil 0160-36577-22, hutter@boell.de

Abends: Israel - ein Staat sucht sich selbst

Buchvorstellung und Diskussion
Montag, 23. Juni 2008, 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr
Der israelische Autor Igal Avidan im Gespräch mit der Journalistin Shelley Kupferberg.

Ort: Achtung! Galerie der Heinrich-Böll-Stiftung, Rosenthaler Str. 40/41, Aufgang 1, 5. OG, Berlin-Mitte, Hackesche Höfe