Die Jury

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"Im Glanz und Glamour der Filmfestspiele, in der so häufigen Selbstgefälligkeit und Kommerzialität ist die Friedensfilmpreis-Jury auf der Suche nach einem Film, der neben künstlerischen Qualitäten auf ganz besondere Weise Gefühlstiefe, Humanismus und soziales Engagement vereint und somit die besten Traditionen der Filmgeschichte weiterführt. Es geht um einen Film, der seinen friedlichen Anspruch durch Herzensbildung realisiert, der den Zustand dieser Welt mit künstlerischen Mitteln, ohne falsches Pathos oder Didaktik beschreibt, einen Film also, der die Wahrheit über menschliches Zusammenleben zu einem großen und berührenden Kinoerlebnis werden lässt." (Andreas Dresen)

Andreas Altenhof

Seit 2002 Mitglied im Direktorium der Neuköllner Oper für den Bereich Marketing/Kommunikation sowie Community Arts.
Mitglied der Lenkungsgruppe Aktion! Karl-Marx-Strasse (Modellvorhaben einer partizipativen Stadterneuerung); Vorstandsmitglied des Kulturnetzwerks Neukölln, Mitglied des Rates für die Künste, Berlin. 

 

 

Helgard Gammert

Sie ist ausgebildete Medienpädagogin und arbeitete in verschiedenen Filmgremien. 1979 kam sie aus Mannheim nach Berlin und kaufte das Bali-Kino.

„Bali“: Der eigentliche Name 'Bahnhofslichtspiele' war den früheren Betreibern zu lang und sie verkürzten ihn zum Inselnamen. Helgard Gammert entwickelte die Idee eines außergewöhnlichen Kinder- und Jugendprogramms konsequent weiter. 

 

Claudia Gehre

Die gebürtige Berlinerin studierte 1991 bis 1995 an der Kunsthochschule für Medien in Köln Film und Fernsehen. Anschließend arbeitete sie abwechselnd als Drehbuchautorin für Fernsehserien, Autorin und Produzentin eigener Non-fiction Filme und Synchronredakteurin und -regisseurin für die großen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender. 
 

 

Elias Gottstein

Elias Gottstein ist ein Straßenmusiker aus Neubrandenburg. Gemeinsam mit Carl Luis Zielke bildet er die Musikgruppe Guaia Guaia. Der Regisseur Sobo Swobotnik drehte über die beiden den Film „Unplugged: Leben Guaia Guaia. Der Film, der im Juli 2013 ins Kino kam, thematisiert neben ihrer Musik und dem Leben auf der Straße vor allem das damit verbundene Freiheitsgefühl.

 

Michael Kotschi

hat Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studiert. Die zahlreichen Spiel- und Dokumentarfilme für TV und Kino, bei denen er die Kamera führte, liefen auf vielen Festivals weltweit und haben Preise gewonnen, wie z.B. Bastian Günthers „Houston“, der 2013 beim Sundance Film Festival seine Premiere feierte. Michael Kotschi arbeitete darüber hinaus als Produktionsleiter für Werbung und Industriefilm. Seit 2011 ist er Teil der Produktionsfirma jucca film. Mit seinem Debüt als Produzent, „Short for Vernesa B.“, gewann er zahlreiche Preise auf internationalen Festivals.

 

 

Till Passow, Regisseur & Dozent

Till Passow wurde 1968 in München geboren und lebt seit 1996 in Berlin. Von 1996 bis 2004 studierte er Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg. Er ist Regisseur von zehn Dokumentarfilmen, die er größtenteils im Ausland drehte. Seine Kurzdokumentarfilm „Howrah Howrah“ (2001), über den Hauptbahnhof von Kalkutta und „Mast Qalandar“ (2005), ein Portrait eines Sufifestivals im Süden Pakistans, wurden auf über 200 internationalen Filmfestivals gezeigt und mit über 20 Preisen ausgezeichnet, darunter der Golden Gate Award des IFF San Francisco und der Kurzfilmpreis in Gold der Bundesregierung. 

Katrin Schlösser

Katrin Schlösser studierte an der HFF Potsdam-Babelsberg und gründete 1990  kurz nach der Wende gemeinsam mit Frank Löprich die öFilm-Produktion. Seit dem arbeitet sie als Produzentin. 2007 wurde sie an der Kunsthochschule für Medien in Köln zur Professorin berufen. Katrin Schlösser produzierte über 60 Spiel- und Dokumentarfilme sowie Fernsehformate. 

 

Ruth Marianne Wünderich-Brosien

23 Jahre lang war sie Technische Assistentin für Physik im Ultraschall-Labor für Reaktorsicherheit in der Bundesanstalt für Materialforschung und Prüfung (BAM). Hier entwickelte sie ein deutliches Engagement gegen Atomenergie. Ruth Marianne Wündrich-Brosien gehört zu den Gründern des Friedensfilmpreises im UNO- Jahr des Friedens 1986. Seitdem ist sie aktiv dabei. „Wir wurden damals als Demonstranten und Querulanten beschimpft.

 

 

 

Martin Zint

1951 in Fulda geboren, wurde durch ein inquisitorisches Verfahren zur Kriegsdienstverweigerung früh für Fragen der Friedensarbeit sensibilisiert. Motto: das Gegenteil von Krieg ist nicht Frieden, sondern Friedensdienst.