Kriegsziel Restauration? - Über Nationbuilding und Erneuerung in Mali

Heinrich-Böll-Stiftung
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Veröffentlichungsort
Berlin
Veröffentlichungsdatum
März 2013
Seitenzahl
13
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Von einer Reihe anderer afrikanischen Staaten hat sich Mali bisher durch ein starkes Nationalbewusstsein unterschieden und durch die geringe politische Bedeutung ethnischer Zugehörigkeiten. Das erneute Aufbrechen der Tuareg-Frage sowie Übergriffe auf sogenannte „Hellhäutige“ im Zuge des Kriegsgeschehens haben deshalb viele Beobachter überrascht.

Gehörte der inter-ethnische Frieden womöglich ebenso zu einem Trugbild wie Malis vermeintliche Modell-Demokratie? Anders gefragt: Ist das Nation-Building aus der frühen Zeit nach der Unabhängigkeit heute noch tragfähig?  Und in welchem Verhältnis stehen Aussöhnung und demokratische Erneuerung?
 

Charlotte Wiedemann, geb. 1954, Journalistin. Lebte einige Jahre in Südostasien und bereiste später viele islamische Länder Asiens, Arabiens und Afrikas, u.a. für GEO, DIE ZEIT, Le Monde diplomatique.

 

Artikel zum Thema:

„Der Applaus für Hollande wird nicht lange anhalten“

„Reden ist Arznei für die Demokratie“

 

 

Inhaltsverzeichnis

4 „Wir sind eine alte Nation“

4 1960: Der gescheiterte Pan-Afrikanismus

6 Das Trauma der Tuareg

7 Patriotismus und Intoleranz

8 Gibt es einen schwarzen Rassismus?

9 Der ferne Staat

10 Ausblick: Die Gefahr der Restauration

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