Jenseits der Lügen

Festschrift zur Verleihung des Hannah-Arendt-Preises für politisches Denken 2014

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ging im Jahr 2014 zu gleichen Teilen an Nadeshda Tolokonnikowa und Marija Aljochina von der russischen Gruppe Pussy Riot sowie an den ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch. Sowohl die Protestaktionen der beiden Frauen als auch der Euromaidan in Kiew, für den der Schriftsteller Andruchowytsch steht, sind eine Antwort auf politische Unterdrückung in Russland und der Ukraine.

Die Festschrift dokumentiert die Reden und Würdigungen sowie die Schlusserklärungen, die Nadeshda Tolokonnikowa und Marija Aljochina vor dem Moskauer Gericht, das sie für eine Performance verurteilte, abgegeben haben.

 

„Man kann bei Arendt lernen, dass demokratische Gesellschaften einer doppelten Gefahr ausgesetzt sind: Die eine ist die systematische Verwischung des Unterschieds von Wahrheit und Lüge; die andere liegt in der Versuchung, Augen und Ohren vor unbequemen Wahrheiten zu schließen. Beides trifft für den Konflikt um die Ukraine zu.“

Ralf Fücks in seinem Grußwort 

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
Mai 2015
Herausgegeben von
Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen und dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken e.V.
Seitenzahl
96
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