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Krieg im Donbass: Ein Realitätscheck

Die europäische Politik scheut sich, den Druck auf die russische Führung zu erhöhen und nimmt stattdessen die Ukraine in den Schwitzkasten. Wie sieht eine realistische Antwort aus? Eröffnungsrede zu den Deutsch-Russischen Herbstgesprächen 2016.

Von Ralf Fücks

Jenseits der Lügen

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ging im Jahr 2014 zu gleichen Teilen an Nadeshda Tolokonnikowa und Marija Aljochina von der russischen Gruppe Pussy Riot sowie an den ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowytsch. Die Festschrift dokumentiert die Reden und Würdigungen sowie die Schlusserklärungen, die Tolokonnikowa und Aljochina vor dem Moskauer Gericht abgegeben haben.

Stimmen des Protests in Zeiten des Krieges

Ein erster Schritt zur Besserung der Lage in der Ukraine besteht darin, die Existenz der Gewalt voll und ganz zu benennen. Ein zweiter wäre die Erkenntnis, dass das Projekt eines Sozialstaates genauso wichtig ist wie ein Friedensplan.

Von Yevgenia Belorusets

Über Wahrheit und Lüge in der Politik

Die Rede von Ralf Fücks zur Verleihung des Hannah-Arendt-Preises 2014 an die Pussy-Riot-Aktivistinnen Nadeshda Tolokonnikowa und Maria Aljochina sowie an den ukrainischen Schriftsteller Juri Andruchowitsch.

Von Ralf Fücks

1914 - 2014: Geschichte im Dienst von Krieg und Propaganda

Im Mittelpunkt des 4. Europäischen Geschichtsforums stand die Frage, ob und wie Europas Kriege heute in Osteuropa und auf dem Westbalkan für propagandistische Zwecke instrumentalisiert werden. Anschauungsmaterial gab es durch die Ukraine-Krise mehr als genug.

Von Maria Ugoljew

„Hagel“, „Tornado“, „Hurrikan“: Der chimärische Krieg

Am 5. Dezember 2014 ist der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch in Bremen mit dem Hannah-Arendt-Preis ausgezeichnet worden. In seiner Dankesrede charakterisiert er die „Krise in der Ukraine“ als Krieg gegen alles Demokratische und die Suche nach einer Antwort als gesamteuropäische Aufgabe.

Von Jurij Andruchowytsch

Ukrainische „Lustration“

Bis zu einer Million Bedienstete des ukrainischen Staats könnte bald gekündigt werden. Hintergrund ist ein im September verabschiedetes "Säuberungs-Gesetz". Bürgerrechtler/innen warnen, die Mehrheit der Ukrainer/innen steht dahinter.

Von Andreas Stein

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