Jahresbericht 2014 der Heinrich-Böll-Stiftung

Jahresbericht 2014 der Heinrich-Böll-Stiftung

19. Mai. 2015
Heinrich-Böll-Stiftung
Kostenlos
pdf
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: April 2015
Seitenanzahl: 104
Lizenz: CC-BY-NC-ND 3.0
Reihe: Jahresbericht



Vorwort

Hinter uns liegt ein Jahr, das uns noch einmal verdeutlicht, wie wichtig die Arbeit unserer Stiftung ist. – Es herrscht wieder Krieg in Europa, im Nahen Osten, in vielen Regionen Afrikas. Der Konflikt um die Ukraine belastet auch die internationalen Beziehungen, insbesondere zwischen Europa und Russland. In Syrien und im Irak hat sich die Situation durch die militärischen Erfolge des Islamischen Staats verschärft. Die Lage in Gaza ist nach dem Krieg im letzten Sommer mit 2.000 Toten und mehr als zehntausend Verletzten weiterhin prekär. Terrororganisationen wie Boko Haram in Nigeria gefährden jede Zivilität. Trotz alledem und gerade deswegen setzen wir uns mit aller Kraft für den Auf- und Ausbau demokratischer Strukturen und Zivilgesellschaften, für friedliche Konfliktlösungen und eine an den Menschenrechten orientierte Politik ein. Wir liefern Hintergrundinformationen und bieten Diskussionsforen, die über die Konflikte und ihre Dynamiken aufklären, und wir suchen gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnerinnen und Partnern nach Lösungen zur Beilegung von Konflikten. Wegen der zahlreichen Kriege und sich verschärfender sozialen Krisen ist die Zahl der Flüchtlinge weltweit auf über 50 Millionen gestiegen. Zu den Fluchtursachen klären wir auf und setzen uns für eine humane Flüchtlings- und Asylpolitik bei uns ein.

Ein Markenzeichen der Stiftung sind unsere Beiträge zur sozialen und ökologischen Transformation im eigenen Land wie auf globaler Ebene. Klima- und Ressourcengerechtigkeit sind ein zentrales Motiv unserer internationalen Ökologiearbeit. Mit dem "Fleischatlas 2014", der in mehrere Sprachen übersetzt worden ist, haben wir in Deutschland, Europa und weltweit eine breite Öffentlichkeit erreicht. Er ist die erfolgreichste Publikation in der Geschichte der Stiftung.

Wir haben uns 2014 auf den Weg gemacht, unsere Arbeitsweise und unser politisches Profil zu reflektieren. Mit der Strategie 2020 wollen wir uns für die politischen, ökonomischen und sozial-ökologischen Herausforderungen der kommenden Jahre fit machen, unsere Stärken und Kompetenzen ausbauen.

Wir möchten uns bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin für ihr großartiges Engagement und ihren Einsatz gerade auch unter häufig schwierigen Rahmenbedingungen sehr herzlich bedanken. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich für die Stiftung engagieren. Der Erfolg unserer Arbeit ist ein gemeinsamer.


Berlin, im April 2015


Ralf Fücks, Barbara Unmüßig
Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

 

Inhaltsverzeichnis:

  • Vorwort
  • Demokratie und Menschenrechte
  • Europapolitik
  • Die große Transformation
  • Kunst und Kultur
  • Studienwerk
  • Gunda-Werner-Institut
  • GreenCampus – Weiterbildung, Politik, Management
  • Archiv Grünes Gedächtnis
  • Prominente Gäste
  • Stiftungsmanagement
  • Gremien
  • Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten
  • Adressen
  • Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung

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