Blockwoche der Fachhochschule Potsdam im Grünen Gedächtnis

Blockwoche der Fachhochschule Potsdam im Grünen Gedächtnis

Ordner im Archiv Grünes GedächtnisDas Archiv Grünes Gedächtnis. Urheber/in: Isis Martins. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

In jedem Sommersemester unterbricht die Fachhochschule Potsdam für eine Woche ihren Lehrbetrieb für eine Projektwoche, und es ist eine gute Tradition geworden, dass das Grüne Gedächtnis in dieser Woche den Potsdamer Archivstudent/inn/en eine Verzeichnungsübung anbietet, bei der die Studierenden praktische Archiverfahrungen sammeln können.

Die diesjährige Projektwoche fand vom 30. Mai bis zum 3. Juni mit neun Teilnehmer/innen statt. Gegenstand der Verzeichnungsübung waren Akten zum parteiinternen Schriftwechsel der Bundesgeschäftsstelle in der ersten Hälfte der 1980er Jahre, die damit vollständig bearbeitet sind und der öffentlichen Nutzung zur Verfügung stehen.

Für Historikerinnen und Historiker, die die Entwicklung der Grünen in der ersten Hälfte der 1980er Jahre analysieren, sind diese Korrespondenzakten eine wichtige Quelle, denn sie enthalten die interne Korrespondenz der Mitglieder des Bundesvorstands untereinander, vor allem aber die briefliche Kommunikation des Bundesvorstands mit den Landes- und Kreisverbänden und den Mitgliedern der Grünen. Hier lässt sich nachlesen, wie außerhalb von Parteitagen und Gremiensitzungen der direkte Kontakt zwischen Parteiführung und Basis funktioniert hat und auf welche Resonanz die Parteientwicklung bei der Mitgliedschaft gestoßen ist.

Die Praxiswoche war wie in früheren Jahren für beide Seiten sehr erfolgreich, für das Archiv wegen der Bearbeitung der Archivalien, für die Studierenden, die eine Bestandsbearbeitung von A bis Z durchspielen und praktische Erfahrungen mit der Verzeichnung von Archivalien sammeln konnten.

Verwandte Inhalte

  • Archiv Grünes Gedächtnis

    Das Archiv Grünes Gedächtnis bewahrt die Geschichte der Grünen, erschließt und bewahrt die Quellen zur Geschichte der Neuen Sozialen Bewegungen und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich.

Neuen Kommentar schreiben