Archiv Grünes Gedächtnis

Archiv Grünes Gedächtnis

Foto: Isis Martins. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Aktuell

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Vor 25 Jahren, am 13. Februar 1992, hat der Vorstand des damaligen Stiftungsverbandes Regenbogen einen Vertrag mit den Grünen unterschrieben, durch den das „Grüne Gedächtnis“ an die Stiftung überging. Ein Rückblick.

Willkommen!

Im Archiv befinden sich die historischen Unterlagen von Bündnis 90/Die Grünen und der Heinrich-Böll-Stiftung. Zum Angebot gehören weiter eine Bibliothek, eine  Zeitschriftensammlung, Fotos, Filme, Plakate und Internetseiten.

Mit unseren Projekten, Veranstaltungen und Publikationen  möchten wir zur Beschäftigung mit grüner Geschichte einladen. Wir heißen Sie herzlich willkommen.

Flyer: Archiv Grünes Gedächtnis

Kontakt

Eldenaer Str. 35
10247 Berlin
Fon 030 - 28534 - 260
Fax 030 - 28534 - 5260
eMail: archiv@boell.de
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Studierende des Fachbereichs Informationswissenschaften der FH Potsdam waren für eine Woche im Archiv Grünes Gedächtnis und lernten hier die praktische Aktenbearbeitung kennen.

Protestbewegungen haben die deutsche Geschichte seit 1945 nachhaltig geprägt. Der Arbeitskreis Überlieferungen Neuer Sozialer Bewegungen im Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare hat mit einem Positionspapier die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese Quellen und ihre Überlieferungen gerichtet.

Aktuelles Jahrbuch

Ökologie und Feminismus sind die beiden Schwerpunkte des neuen Jahrbuchs des Archiv Grünes Gedächtnis. In der Rubrik „Das historische Dokument“ werden Dokumente zur Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft „Frieden und Gewaltfreiheit“, „Waldsterben“ und zur Neugründung der Bundesarbeitsgemeinschaft Frauen vorgestellt und kommentiert.

Neue Findmittel

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Die Pressemitteilungen des Bundesvorstandes sind eine originäre Quelle zu den politischen Positionen der Grünen. Sie wurden im Rahmen eines studentischen Praktikums der Fachhochschule Potsdam verzeichnet.

 

Das Archiv Grünes Gedächtnis ist seit 20 Jahren das Archiv der transnationalen Fraktion Die Grünen im Europäischen Parlament. Der Großteil der Akten, ca. 1200 AE, ist inzwischen erschlossen und kann benutzt werden.

Interviews mit Zeitzeug/innen

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Milan Horáček ist in der CSSR aufgewachsen und nach dem sowjetischen Einmarsch in den Westen geflüchtet. Als Bundestags- und Europaabgeordneter der Grünen hat er sich für Freiheit und Menschenrechte in Osteuropa eingesetzt. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihm gesprochen.

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Eva Quistorp kämpfte seit den 1970er Jahren in der Frauen-, Friedens- und Ökologiebewegung. Ihr feministisches Anliegen war es, die Frauenbewegung mit der Friedens- und Ökologiebewegung zu vernetzen. Diesem Ziel galt auch ihr Engagement als grüne Abgeordnete im Europaparlament.

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Roland Vogt ist seit den 1970er Jahren in der Friedensbewegung engagiert, war abrüstungs- und friedenspolitischer Sprecher der ersten grünen Bundestagsfraktion und nach der Wiedervereinigung Konversionsbeauftragter in Brandenburg. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihm gesprochen.

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Franziska Eichstädt-Bohlig hat viele Jahre als Baustadträtin und Bundestagsabgeordnete für eine behutsame Stadterneuerung gekämpft. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihr über ihre Erfahrungen in der Wohnungsbaupolitik gesprochen.

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Sibylle Plogstedt hat die Frauenzeitung Courage mitgegründet und für die erste grüne Bundestagsfraktion Konzepte zu sexueller Gewalt und zum Antidiskriminierungsgesetz erarbeitet. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen.

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Anfang der achtziger Jahre war das Waldsterben das große ökologische Thema in Deutschland. Wilhelm Knabe hatte sich den Kampf dagegen auf die Fahnen geschrieben. Das Archiv Grünes Gedächtnis hat mit ihm über sein Leben in und die Lehren aus Nazi-Deutschland gesprochen, über die Flucht aus der DDR und seinen Weg zu den Grünen.

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Werner Schulz kommt aus der kirchlichen Friedensbewegung in der DDR und hat sich im Neuen Forum engagiert. Vera Lorenz hat mit ihm über die Dynamik der Bürgerbewegung gesprochen.

Weitere Beiträge

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Philosoph, Kommunist und streitbarer Weggefährte in der Entstehungsphase der Grünen: Das Archiv Grünes Gedächtnis hat zu einem Vortrag über Leben und Werk Wolfgang Harichs ins Literaturforum im Brecht-Haus geladen.

Im Rahmen der Promotionsförderung fördern wir die Auseinandersetzung mit der Geschichte der grünen sozialen Bewegung und der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Die Bewerbungsfristen sind: 1. September 2016, 1. März 2017 und 1. September 2017.

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Die Fraktionssitzungsprotokolle der zweiten Grünen Bundestagsfraktion (1987-1990) liegen jetzt editiert vor. Aus diesem Anlass diskutierten Politiker/innen und Zeithistoriker/innen bei der Veranstaltung "Grüne Utopien und Realpolitik" über ihre Erinnerungen.

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Blei, Wolle, Lederriemen: Anhand dieser Stoffe hat der US-Historiker John R. McNeill in der Heinrich-Böll-Stiftung die globalen Folgen der Industrialisierung aufgezeigt. Der Vortrag und der Kommentar von Franz-Josef Brüggemeier (Uni Freiburg) zum Nachhören.

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Wie kommen die Archivalien ins Archiv? Keine Archivfahrt ist wie die andere. Wir berichten von unserer jüngsten Reise nach Brüssel.

Call for papers: Peace initiatives and the urban space in the long 20th century (PDF)

Vom 28.-29. September 2017 findet die Jahrestagung des Arbeitskreises Historische Friedens- und Konfliktforschung in Kooperation mit dem Archiv Grünes Gedächtnis in Berlin statt. Vorschläge für Beiträge können bis zum 15. Januar 2017 eingereicht werden.

Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen

Vor 35 Jahren gegründet – im Januar 1980 – gelingt der neuen Partei Die Grünen im März 1983 zum ersten Mal der Einzug in den Deutschen Bundestag. Zehn Jahre später, im April 1993, schließen sich Die Grünen und das 1990 in der DDR gebildete Bündnis 90 zu Bündnis 90/Die Grünen zusammen. Die Daten aller Parteitage und wichtigsten Beschlüsse, alle Wahlen zum Bundesvorstand sind hier aufgelistet, die Texte aller Programme stehen hier zum Download.

Jahrbücher

Die Grünen sind über 30 Jahre alt. Ihre Geschichte will das Jahrbuch - jeweils mit thematischem Schwerpunkt - in zeithistorischen Beiträgen, Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, kommentierten Dokumenten, Tagungsberichten und Buchbesprechungen beleuchten.

Weitere Veröffentlichungen

Hier finden Sie weitere Veröffentlichungen des Archivs Grünes Gedächtnis zum Download.

Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen des Archivs Grünes Gedächtnis, soweit vorhanden mit Vorträgen und Protokollen.

Projekte

Das Archiv realisiert eigenständig und in Zusammenarbeit mit anderen Archiven verschiedene Projekte, die die laufenden Archivarbeiten ergänzen und weiterentwickeln.

Links

Linkliste zu den Archiven der politischen Parteien und Stiftungen und zu Archiven der Sozialen Bewegungen

Archive

Das Heinrich-Böll-Archiv in Köln ist Dokumentations- und Informationsstelle über Leben und Werk Heinrich Bölls. In Zusammenarbeit mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln, dem Archiv der Erben Heinrich Bölls und der Heinrich-Böll-Stiftung sammelt und verzeichnet es sämtliche Arbeiten Heinrich Bölls und die Literatur über ihn.

Das Petra-Kelly-Archiv ist ein einzigartiger Fundus zur Geschichte der Grünen und zur weltweiten Bewegung gegen atomare Bedrohung und für Abrüstung, Frieden, Menschenrechte und Emanzipation. Das Archiv hat sich zur Aufgabe gesetzt, das Andenken an die Persönlichkeit Petra Kelly zu wahren und die Arbeit an ihren Ideen für eine neue politische Kultur zu fördern, indem es den umfangreichen schriftlichen Nachlass der Öffentlichkeit zugänglich macht.