Indonesiens Dilemma: G20 und die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen im nationalen Kontext

Indonesiens Dilemma: G20 und die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen im nationalen Kontext

31. Mai. 2017 von Manfred Hornung
Heinrich-Böll-Stiftung
Kostenlos
Veröffentlichungsort: www.boell.de
Veröffentlichungsdatum: Mai 2017
Seitenanzahl: 13
Lizenz: CC-BY-NC-ND

 

Seit sich die G20 als Reaktion auf die globale Finanzkrise, beginnend mit dem Washington-Gipfel im November 2008, zu einem Dialogforum der Staats- und Regierungschefs entwickelte, nahmen Indonesiens Staatspräsidenten Susilo Bambang Yudhoyono (2004-2014) und Joko Widodo (seit Oktober 2014) regelmäßig an den Gipfeltreffen teil.

Insbesondere Präsident Susilo Bambang Yudhoyono sah in der G20 eine wichtige Plattform, um Indonesiens globale Ambitionen zu unterstreichen und das internationale Prestige der bevölkerungsreichsten Nation Südostasiens zu fördern. Aus strategischer Perspektive hob er stets Indonesiens Rolle als Anwältin der Interessen der Entwicklungsländer und des globalen Südens innerhalb der G20 hervor.

Auch bei der erfolgreichen Bekämpfung des Klimawandels kommt Indonesien eine globale Bedeutung zu. Hierzu bedarf es einer politischen Führung, die willens ist, Kohärenz zwischen dem in internationalen Foren gezeigten klimapolitischen Engagement und den Umsetzungsbemühungen im eigenen Land herzustellen.

 

Inhaltsverzeichnis:

Indonesiens globale Rolle im Wandel

  • Nationale Klimapolitik
  • Nationale Energiepolitik
  • Fazit

Neuen Kommentar schreiben