„Die Orangen in Europa schmecken besser“

„Die Orangen in Europa schmecken besser“

Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt
Cover: „Die Orangen in Europa schmecken besser“
02. Mär. 2018
Heinrich-Böll-Stiftung
Kostenlos
Veröffentlichungsort: Berlin
Veröffentlichungsdatum: März 2018
Seitenanzahl: 148
Lizenz: CC-BY-NC-ND 4.0
Sprache der Publikation: deutsch
ISBN: 978-3-86928-170-4

Es gibt viele Gründe für Migration: Verfolgung und Krieg, Armut und Hunger, aber auch das Streben nach einem besseren Leben. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes. Das geschieht in großer Zahl im legalen Rahmen, aber auch außerhalb dessen und betrifft Europa in zunehmenden Maße.

Die Beiträge dieser Publikation geben Einblicke in exemplarische Prozesse, die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Es schreiben Wissenschaftler aus Pakistan, Somalia und El Salvador über ihre Länder; Geflüchtete aus Syrien, Burundi und Malawi sowie Migranten und Aktivisten aus Niger und Senegal kommen in Interviews und Gesprächen zu Wort. Sie machen deutlich, wie wenig wir über die sogenannten „Fluchtursachen“ wissen, und zeigen die Notwendigkeit einer politischen Gestaltung von Migration.

 

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort und Einleitung

  • Ali Nobil Ahmad
    Zu den Begriffen Migration, Flucht, Asyl und einigen anderen
  • Interview mit Elyse Ngabire
    «Ich bin ihnen im letzten Moment entwischt»
  • Ali Nobil Ahmad
    Topographie der Komplexität – Über Migration nach, in und aus Pakistan
  • Interview mit Souley Mahamadou Laouali
    «Wir brauchen in Niger große Fabriken»
  • Nimo-Ilhan Ahmad Ali
    «Die Orangen in Europa schmecken besser» – Junge Somalis und ihr
    gefährlicher Weg nach Europa
  • Interview mit Yassin al-Haj Saleh
    «Anfangs kam mir der Begriff ‹Exil› vor wie Spott»
  • Mario Zetino Duarte und Dilsia Avelar Castro
    El Salvador – Kein Ende der Gewalt
  • Gespräch mit Tiwonge Chimbalanga
    «Wir haben zusammengelebt und wollten, dass unsere Beziehung offiziell
    anerkannt wird»
  • Thomas Schmid
    «Sie wollen unseren Fisch – aber uns wollen sie nicht»
  • Interview mit Yayi Bayam Diouf
    «Er sagte, er wisse, dass ich all meine Hoffnungen in ihn gesetzt hätte»

Die Autorinnen und Autoren

 

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