"Helen - Kampf für die Menschenrechte in Guatemala"

"Helen - Kampf für die Menschenrechte in Guatemala"

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Im Film begegnen wir Helen Mack, Trägerin des alternativen Nobelpreises, und können ihr langes Ringen um die Aufklärung des Mordes an ihrer Schwester Myrna Mack nachverfolgen, die 1990 während des guatemaltekischen Bürgerkriegs von Todesschwadronen des Militärs umgebracht wurde.

Der Dokumentarfilm informiert über den Kampf zur Verteidigung der Menschenrechte in Guatemala und im nördlichen Zentralamerika, einer Region, die geprägt ist von extremer sozialer Ungleichheit, Gewalt, Straflosigkeit, Elitenherrschaft und politischer Repression.

Im Film begegnen wir Helen Mack, Trägerin des alternativen Nobelpreises, und können ihr langes Ringen um die Aufklärung des Mordes an ihrer Schwester Myrna Mack nachverfolgen, die 1990 während des guatemaltekischen Bürgerkriegs von Todesschwadronen des Militärs umgebracht wurde. Dieser Kampf um Gerechtigkeit und gegen die Straflosigkeit schuf einen Präzedenzfall, der wichtigen Justizreformen in Guatemala den Weg ebnete und dort erstmalig zur Verurteilung hochrangiger Täter aufgrund von Menschenrechtsverbrechen führte.

Produktion: Julio Serrano, Alejandra Gutiérrez / Agencia Ocote, Guatemala.
Gefördert vom Büro San Salvador – El Salvador, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Nicaragua  – der Heinrich-Böll-Stiftung.
Lizenz: CC-BY-NC-ND
 

Der Film zeigt:

  • die Ursachen des Konfliktes in Guatemala, sowie der strukturellen gesellschaftlichen Konflikte in Zentralamerika.
  • welche Rechte in Guatemala und Zentralamerika verletzt werden, nämlich politische wie auch die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (v.a. ökonomische und soziale Teilhaberechte).
  • dass diese verschiedenen Rechte zusammengedacht werden müssen.
  • dass autokratische Regierungen und Repression darauf abzielen, diese Rechte einzuschränken.
  • welche Strukturen des autokratischen Regierens (formell oder informell) und der Straflosigkeit sich etabliert haben in der Region.

 

 

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