Debatten zur Ökologie

Plädoyers und Argumente zur Orientierung
Cover - Debatten zur Ökologie
Heinrich-Böll-Stiftung
Kostenlos
Veröffentlichungsort
Berlin
Veröffentlichungsdatum
November 2019
Seitenzahl
23
Sprache der Publikation
Deutsch
Serie

Vorbemerkung

Der Bedarf an politischer Orientierung ist groß, gerade an grundsätzlichen Fragen gibt es gegenwärtig reges Interesse – etwa zu den Herausforderungen in der Umwelt- und Klimapolitik, bei der Stärkung der repräsentativen Demokratie und der Sicherung von Freiheit und Gerechtigkeit in Deutschland und Europa. Begriffe wie Ökologie, Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit können gerade in Zeiten des Wandels ihre Orientierungskraft entfalten. Die politischen Erzählungen sind dabei eine Antwort darauf, wie diese Ideen in unserer Zeit zu verorten sind und was aus ihnen für das Handeln in Gegenwart und Zukunft folgt.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat für diese Debatten verschiedene Plattformen geschaffen.  In unserer Reihe «Debattenraum Grüne Erzählung – Plädoyers und Argumente zur Orientierung» debattierten jeweils 30–40 Menschen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik in einem diskursiven Format.

Aus den «Debattenräumen» gehen die vorliegenden Plädoyers hervor. Mit den beiden Plädoyers «Ökologischen Individualismus stärken» und «Ökologische Lebensformen stärken» wird eine zentrale Kontroverse ökologischer Politik nachgezeichnet. Der Diskussionsstand wirft bedeutende Fragen auf, die Beiträge bieten erste Orientierung für mögliche Antworten.

Die vorgestellten Positionen schließen einander nicht aus. Vielmehr vermessen sie ein Spektrum, innerhalb dessen ganz unterschiedliche Pfade beschritten werden können, auf dem Weg zu einer grünen Erzählung von Ökologie.

Ole Meinefeld
Referent Zeitdiagnose & Diskursanalyse
Heinrich-Böll-Stiftung

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

PLÄDOYER 1:  Peter Unfried

Ökologischen Individualismus stärken! Was ist und was kann Ökoindividualismus?

  • Keine «Grüne Erzählung», bitte
  • Was ist ökologischer Individualismus, und was kann ökologischer Individualismus?
  • Wie bekommt man eine demokratische Mehrheit und wofür genau?

PLÄDOYER 2:  UWE SCHNEIDEWIND

Ökologische Lebensformen stärken! Perspektiven einer Suffizienzpolitik in sechs Thesen

  • Nachhaltigkeit braucht eine doppelte Entkopplung
  • Suffizienz ist die zentrale Zivilisationssignatur des 21. Jahrhunderts
  • «Weniger ist mehr» in gesättigten  Wohlstandsgesellschaften
  • Suffizienz ist ein politisches Projekt
  • Suffizienzpolitik ist ein demokratisches und liberales Projekt – in republikanischer Tradition
  • Suffizienzpolitik ist ein politisches Querschnittsprojekt

Literaturverzeichnis

Die Autoren

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