Der Campus 2025: Eine Woche voller Begegnungen und neuen Perspektiven

Bericht

Sonne, neue Menschen und inspirierende Erlebnisse — der Sommercampus 2025 in Bad Bevensen zum Thema „Transatlantische Beziehungen” war eine Woche voller Begegnungen und neuen Perspektiven, die viel zu schnell verging.

Mehrere Kinder* auf Wiese beim Spielen, Lagerfeuer-Szene und Menschenpyramide als kleinere Bilder, Text: „SOMMER CAMPUS 2025“.

Am Montag, dem 11. August 2025 begann die Sommercampus-Stimmung schon am Bahnhof, wo die Stipendiat*innen nach anderen jungen Menschen mit Gepäck Ausschau hielten, die bestimmt alle das gleiche Ziel hatten: das Gustav-Stresemann-Institut in Bad Bevensen. Nach nur wenigen Stunden fühlte man sich wie zu Hause, und die offene und positive Atmosphäre begleitete den Sommercampus bis zum letzten Tag. Bereits der erste Tag brachte einen großen Wow-Effekt, als das Campus-Konzert in der Kapelle neben dem Institut stattfand. Die Klänge der Instrumente, die Stimmen im Chor sowie das gemeinsame Singen aller Anwesenden am Schluss waren beeindruckend.

Das Programm zum Thema „Transatlantische Beziehungen” umfasste eine Vielfalt an Aktivitäten, wie z.B. eine Fishbowl-Diskussion, einen Vortrag von zwei Doktorand*innen zu ihrer Arbeit sowie Seminare der Stipendiat*innen, hauptsächlich zu politischen und gesellschaftlichen Themen im Zusammenhang mit Wirtschaftsbeziehungen. Zudem wurden Workshops von externen Expert*innen angeboten – etwa zu effektiver Kommunikation oder journalistischem Schreiben. Hier konnte man in Diskussion treten, gleichzeitig neuen Input bekommen und das Gelernte sofort anwenden.

In den Pausen war der Fluss Ilmenau einer der beliebtesten Aufenthaltsorte – dank der wunderbaren Abkühlung, vor allem an heißen Tagen, aber auch beim nächtlichen Schwimmen! Am wärmsten Tag, an dem etwa 35 Grad erreicht wurden, entschied sich eine Gruppe für eine Kanutour, während eine andere am Abend die Therme in Bad Bevensen besuchte. Häufig spazierte man etwa eine halbe Stunde durch den Wald, um diese Orte zu erreichen – eine schöne Gelegenheit, sich noch besser kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und die Natur zu genießen.

Trotz des dichten Programms mit Workshops und Seminaren blieb genügend Zeit, um das gute Essen in der Cafeteria zu genießen oder eine Runde Skat zu spielen. In den Pausen boten Stipendiat*innen zudem eigene Forumsbeiträge an – etwa einen Vortrag über südamerikanische Queer-Literatur, einen Rhetorik-Workshop, einen achtsamen Spaziergang im Wald oder sogar das gemeinsame Anschauen einer Reality-Show-Folge.

Die Woche war insgesamt geprägt von Vielfalt und Offenheit – ganz nach dem Prinzip: „Alles kann, nichts muss.“ Ein Rückzugsraum und ein Awareness-Team boten dabei wertvolle Unterstützung. Am letzten Tag gestalteten viele Stipendiat*innen gemeinsam eine Show 

Große Gruppe von Menschen* posiert im Freien vor Bäumen, viele winken, einige hocken vorn, andere stehen dahinter.

(„Kultur-Campus“) mit Akrobatik, Tanz, musikalischen Beiträgen, einem Poetry-Slam, Improvisationstheater und vielem mehr. Anschließend wurde bis spät in die Nacht gefeiert – in der gemütlichen Kneipe auf dem Gelände und auf den Wiesen ringsum.

Wir danken der Heinrich-Böll-Stiftung und allen Organisator*innen, Leitenden und Stipendiat*innen für diese inspirierende Woche. Der Sommercampus 2025 hat uns fachlich bereichert, neue Perspektiven eröffnet und bleibt uns als besondere Erfahrung in Erinnerung.


Autor*innen: 

  • Özge Yavuz studiert Chemieingenieurwissenschaften im Master am Karlsruher Institut für Technologie
  • Evangelina Chitov studiert Biologie im Bachelor an der Universität Regensburg

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