Diese Sachen haben wir im Jahr 2024 gemacht - in Leichter Sprache

Titel „böll 2024 Jahresbericht“. Illustration: Mehrere Menschen mit Schildern auf einem Weg, Bäume und weitere Personen im Vordergrund.

Die Heinrich-Böll-Stiftung gibt es schon seit vielen Jahren.

Die Stiftung arbeitet für 

  • Demokratie,
  • Klima-Schutz und
  • eine gute Zukunft für alle Menschen.

Demokratie bedeutet:
Alle Menschen

  • sind gleich viel wert.
  • dürfen ihre Meinung sagen.
  • dürfen wählen und mit-bestimmen.
  • dürfen frei leben.

Niemand darf andere Menschen schlecht behandeln.

   

 

Vielfältige Personengruppe, teils mit Rollstuhl, Langstock, Gehhilfe oder Prothese, steht und sitzt gemeinsam nebeneinander.

 

Die Stiftung arbeitet für eine gerechte und friedliche Welt.
Zur Arbeit von der Stiftung gehören:

  • Schutz von Natur und Klima
  • gleiche Chancen für alle Geschlechter
  • Schutz von Menschen-Rechten
   
Bach fließt durch Wiese. Bäume stehen am Ufer, dahinter Wald und schneebedeckte Berge unter wolkigem Himmel.

Die Stiftung arbeitet in vielen Ländern auf der Welt.
Sie bringt Menschen zusammen:

  • Menschen aus der Politik 
    Sie entscheiden über wichtige Dinge. 
    Zum Beispiel im Bundestag oder im Rathaus.
  • Menschen aus der Wissenschaft 
    Sie forschen und entdecken neue Sachen.
  • Menschen aus Vereinen und Organisationen
   
Person spricht am Rednerpult. Zwei weitere Personen sitzen dahinter auf erhöhtem Podium mit Mikrofonen.

         

Die Stiftung arbeitet offen.
Das heißt:

Sie zeigt, 

  • wie sie ihre Arbeit macht.
  • wofür sie das Geld ausgibt.

So können alle Menschen sehen:
Die Stiftung arbeitet ehrlich und hält sich an die Regeln.

Und sie entscheidet selbst, 
was sie macht.

Im Jahres-Bericht steht: 
Das hat die Heinrich-Böll-Stiftung in dem Jahr gemacht. 
Zum Beispiel:

  • So schützt die Stiftung die Natur.
  • So denkt die Stiftung darüber nach: 
    Wie können Menschen überall auf der Welt gut leben?


Im Jahres-Bericht stehen nur einige wichtige Sachen. 

Die Mitarbeiter von der Heinrich-Böll-Stiftung machen noch viel mehr Sachen. 

Das steht nicht im Jahres-Bericht.

   
Stapel Euro-Banknoten, vorne ein 50-Euro-Schein, dahinter weitere Geldscheine verschiedener Werte.

In diesem Jahres-Bericht lesen Sie: 
Das hat die Heinrich-Böll-Stiftung im Jahr 2024 gemacht:

  1. Klima schützen und dabei mitmachen

    Hier geht es um das Klima. 
    Wir erklären:
    Das können wir alle für das Klima tun.

   
Person mit Brille hält ein offenes Buch und liest.

2. Mensch, Natur und Essen 

Hier geht es um Lebens-Mittel.
Wir zeigen:
Darum sind guter Erd-Boden und sauberes Wasser wichtig.

3. Europa, Frieden und Sicherheit

Hier geht es 

  • um Europa 
  • um die Arbeit von der Stiftung in anderen Ländern.
    Zum Beispiel in Israel.
   
Traktor sprüht ein Feld mit jungen Pflanzen. Rechts wächst ein Salatfeld, darüber wolkiger Himmel.

4. Frauen-Rechte und Geschlechter-Gerechtigkeit

Hier geht es 

  • um gleiche Rechte für alle Menschen. 
  • um die Rechte von schwangeren Frauen.

5, Demokratie und Gesellschaft

Hier geht es 

  • um Demokratie. 
  • um gute Bildung für alle.
    Das macht die Stiftung dafür.
   
Schwangere Person hält eine Hand am Bauch und blickt nach unten.

6. Heinrich Böll 

Hier erfahren Sie mehr über Heinrich Böll.

  • Heinrich Böll war ein berühmter Mann.
  • Er war ein Schriftsteller.
    Das bedeutet: 
    Er hat viele Bücher geschrieben. 
   
Mehrere Bücher sind gestapelt, daneben stehen zwei weitere aufrecht.

1. Klima schützen und dabei mitmachen

Warum ist Klima-Schutz wichtig?

Das Klima auf der Erde verändert sich. 
Die Erde wird immer wärmer. 

Das Fach-Wort ist Erd-Erwärmung.
Das ist gefährlich

  • für alle Menschen.
  • für alle Tiere.
  • für die Natur.
   
Sonne scheint am Himmel, darunter ziehen einige Wolken vorbei.

Das passiert, wenn die Erde wärmer wird:

Es gibt 

  • mehr Überschwemmungen.
  • mehr Dürren:
    Es ist lange Zeit sehr trocken.
  • mehr Stürme.
   
Überflutete Straße mit Häusern. Eine Person watet durch das Wasser, ein Auto steht teilweise im Hochwasser.

Wir müssen das Klima schützen. 

Wir müssen etwas gegen die Erd-Erwärmung tun.

Dabei können wir alle mitmachen:

Wir sollen mehr saubere Energie benutzen. 

Das bedeutet:

  • weniger Kohle und weniger Öl verbrauchen
  • mehr Strom aus Wind und Sonne bekommen

Denn:

Kohle oder Öl sind irgendwann zu Ende. 
Wind und Sonne gibt es immer und jeden Tag neu. 
Deshalb sagen wir: Das sind erneuerbare Energien. 
Wenn wir auf erneuerbare Energien umstellen:
Das ist die Energie-Wende.

Die Energie-Wende soll für das Klima 
und auch für alle Menschen gut sein.

Das denkt die Stiftung dazu:

  • Klima-Schutz ist wichtig.
  • Auch die sozialen Dinge sind wichtig.
    Das sind zum Beispiel gerechte Löhne und gute Arbeit.
    Beides soll zusammen passen.
   
Drei Windräder stehen nebeneinander, ihre Rotoren drehen sich.

Wärme-Wende: Wir sollen anders heizen

Viele Menschen heizen immer noch mit Öl und Gas.
Wenn Öl und Gas verbrennen:

Es gibt CO2.
CO2 ist ein Gas.
CO2 ist schlecht für das Klima.
Wenn wir das Klima schützen wollen:

Wir müssen anders heizen.
Wir brauchen die Wärme-Wende.

Die Stiftung gibt Tipps für die Wärme-Wende:

  • Es gibt einen Leit-Faden für Städte und Gemeinden.
    Das ist eine Anleitung.

    Der Leit-Faden zeigt: 
    So können Städte und Gemeinden 
    die Wärme-Wende gut planen.

  • Es gibt ein Dossier.

    Das ist ein Text mit vielen Infos.

    Der Text ist im Internet.
    In dem Text steht zum Beispiel:
    Eine Familie erzählt von einer Wärme-Pumpe.

    Die Wärme-Pumpe holt Wärme aus der Natur.

    Zum Beispiel aus der Erde oder der Luft.
    Es gibt kein CO2:
    Das ist gut für das Klima.
    Die Familie ist mit der Wärme-Pumpe sehr zufrieden.
    In dem Text steht auch: 
    Wie kann man damit Geld sparen?

   
Außengerät einer Wärmepumpe steht neben einem Haus auf einem Gestell im Garten.

Die Klima-Konferenz in Baku 

In Baku gab es ein wichtiges Treffen zur Umwelt. 

Baku ist die Haupt-Stadt von dem Land Aserbaidschan.

Politiker und Fach-Leute aus vielen Ländern waren bei dem Treffen. 

Darüber haben sie gesprochen: 

1. Geld für arme Länder

Die reichen Länder sollen den armen Ländern helfen: 

Die armen Länder brauchen Geld für den Klima-Schutz.

Sie können mit dem Geld ihre Fabriken und Betriebe besser machen.
Zum Beispiel:

  • Eine Fabrik bekommt Strom aus Sonnen-Energie.

Die reichen Länder wollen Geld geben.

Die Stiftung sagt aber:
Das ist nicht genug Geld.
Die armen Länder können damit nicht genug für das Klima tun.

2. CO2-Handel besser regeln

Wenn Öl und Gas verbrennen:

Es gibt CO2.
CO2 ist ein Gas.
CO2 ist schlecht für das Klima.
Wenn eine Firma trotzdem Öl oder Gas verbrennt:
Die Firma kann Geld bezahlen.

Die Firma bekommt dann eine Erlaubnis:
Sie darf dann eine bestimmte Menge CO2 machen. 

Viele Firmen bezahlen lieber das Geld. 
Sie machen weiter viel CO2.

Sie tun nichts für den Klima-Schutz.

Die Stiftung findet das schlecht.

Die Regeln für den CO2-Handel müssen strenger sein.

Die Stiftung war bei dem Treffen in Baku dabei.

Sie hat zusammen mit anderen Vereinen ein eigenes Treffen gemacht.

Dort haben sie zum Beispiel darüber gesprochen:

  • Wie können Menschen-Rechte und Klima-Schutz zusammen passen?
  • Wie können alle Menschen beim Klima-Schutz mitreden?
   
Fabrik mit Schornsteinen stößt dunklen Rauch aus. Die Sonne steht über dem Gebäude.

2. Mensch, Natur und Essen

Gesunde Böden sind wichtig für das Leben

Der Boden ist wichtig für uns alle. 

Wir brauchen den Boden für gesundes Essen.

Der Boden ist auch wichtig 

  • für das Klima. 
  • für die Tiere und Pflanzen.

Aber:

In Europa sind viele Böden schlecht. 
Das kommt oft von der Land-Wirtschaft.

Zum Beispiel:
Bauern düngen die Felder zu viel.

Der Dünger bleibt im Boden.

Die Stiftung hat ein Heft gemacht. 

Das Buch heißt: Boden-Atlas

Der Boden-Atlas zeigt: 

  • Das passiert, wenn der Boden kaputt geht. 
  • So können wir den Boden schützen.
   
Person fährt mit einem Traktor über ein Feld und streut Material auf den Boden.

Der Preis von Brot

Lebens-Mittel sind teurer geworden. 

Zum Beispiel Brot und Brötchen. 

Das nennt man Inflation

Das bedeutet: 

Man kann für sein Geld weniger kaufen. 

Das Geld ist weniger wert.

Die Stiftung hat eine Idee: 

Der Staat soll besser auf die Preise achten. 

Er soll wichtige Lebens-Mittel sammeln und lagern. 

Dann bleiben die Preise stabil
Das bedeutet: 

  • Die Preise ändern sich nur wenig. 
  • Das hilft den Menschen beim Einkaufen.
   
Regale mit Brot, Mehl, Speisesalz, Öl und Konserven stehen in einem Lagerraum.

Laufen für das Wasser

Die Stiftung hat ein Treffen zum Thema Wasser gemacht. 

Ein Mann ist dafür durch ganz Deutschland gelaufen. 

Er heißt Simon Fischer. 

Er ist jeden Tag sehr weit gelaufen. 

Das hat er einen Monat lang gemacht.

Er wollte zeigen: 

  • Wasser ist in vielen Ländern knapp. 
  • Wir müssen das Wasser schützen. 

Simon Fischer hat von seinen Erlebnissen erzählt. 

Er war oft in Afrika. 

Dort gibt es oft viel zu wenig Wasser. 

Aber auch in Deutschland fehlt oft Wasser. 

Zum Beispiel auf den Feldern von den Bauern.

   
Person hält einen Kanister und dreht einen Wasserhahn, aus dem nur wenige Tropfen kommen.

Weniger Plastik benutzen

Plastik-Müll ist ein großes Problem für die Umwelt. 

Die Stiftung hat zusammen mit dem Bündnis Exit Plastik
dazu ein Treffen gemacht. 
Exit Plastik bedeutet ungefähr Plastik weglassen.

Die Menschen in dem Bündnis wollen weniger Plastik.

Bei dem Treffen haben Fach-Leute miteinander gesprochen.

Das sind die Probleme:

  • Es gibt zu viel Plastik.
  • In Plastik sind oft giftige Stoffe. 
    Das ist gefährlich für die Gesundheit.

Von dem Treffen gibt einen Text.

Das sind die Forderungen:

  • Firmen sollen weniger neues Plastik herstellen.
  • Ein Verbot für giftige Stoffe im Plastik.
   
Unter Wasser treiben Plastikmüll und Abfälle. Ein Fisch und ein Seepferdchen schwimmen zwischen dem Müll.

3. Europa, Frieden und Sicherheit

Europa muss zusammen-halten.
Europa hat im Moment große Probleme. 
Zum Beispiel:

  • In der Ukraine ist Krieg.
  • Das Klima verändert sich.
  • Viele Menschen streiten sich über die Politik.

Die Stiftung sagt: 
Die Länder in der EU müssen sich einig sein. 
EU ist die Abkürzung für Europäische Union.
Nur gemeinsam 

  • sind die Länder stark. 
  • können sie den Frieden und die Freiheit schützen.
   
Karte Europas mit markierten Ländern. Die meisten europäischen Staaten sind hellblau hervorgehoben.
Die Stiftung hat die Menschen in Deutschland gefragt: 
Was denken Sie über die EU? 
Das Ergebnis war: 
Die meisten Menschen finden die EU gut. 
Sie sagen: Die EU soll Probleme gemeinsam lösen. 
Zum Beispiel beim Klima-Schutz oder bei der Sicherheit.
   
Person zeigt Daumen hoch. Im Hintergrund sind die Sterne der Europaflagge zu sehen.

Europa verteidigen 

Viele Menschen in Europa fragen sich: 

  • Wie können wir uns verteidigen? 
  • Wie bleibt Europa sicher?

Die Stiftung hat dazu ein großes Treffen gemacht. 
Fach-Leute und Politiker haben dort gesprochen. 
Sie haben gesagt: 
Wir müssen uns und unsere Freunde schützen. 
Zum Beispiel gegen Russland.

Aber: 
Kein Land schafft das allein. 
Die Länder in Europa müssen beim Militär besser zusammen-arbeiten. 
Vielleicht braucht die EU auch eine eigene Armee. 
Darüber haben die Fach-Leute diskutiert.

   
Zwei Soldaten in Uniform mit Deutschland- und Frankreich-Abzeichen geben sich die Hand.

Frieden in Israel und Palästina 

Im Nahen Osten gibt es Streit zwischen Israel und Palästina. 

Palästina besteht aus mehreren Gebieten. 

Ein Gebiet davon ist der Gaza-Streifen.

Im Oktober 2023 hat die Terror-Gruppe Hamas Israel angegriffen. 

Der Angriff kam aus dem Gaza-Streifen. 

Seitdem gibt es Krieg im Gaza-Streifen

   
Weiße Taube fliegt mit ausgebreiteten Flügeln und trägt einen Olivenzweig im Schnabel.

Die Stiftung will helfen. 
Sie will den Frieden fördern. 
Die Menschen sollen wieder miteinander reden.

Deshalb hat die Stiftung einen Workshop gemacht. 

Ein Workshop ist ein Treffen zum Arbeiten und Nachdenken. 

Fach-Leute aus Israel und aus Palästina waren da. 

Das ist besonders: 

Oft reden diese Menschen nicht mehr miteinander. 

Aber bei dem Treffen haben sie friedlich geredet.

Die Fach-Leute haben über die Zwei-Staaten-Lösung gesprochen. 
Das bedeutet: Es soll zwei eigene Länder geben. 
Ein Land für Israel. 
Und ein Land für Palästina. 

Die Fach-Leute sagen: 

Nur so kann es echten Frieden geben. 
Und andere Länder müssen dabei helfen.

   
Zwei Personen stehen sich gegenüber und unterhalten sich. Eine trägt eine Kippa, die andere ein Kufiya-Tuch.

4. Frauen-Rechte und Gerechtigkeit für alle

Gleiche Rechte für alle Geschlechter 

Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben. 
Egal, welches Geschlecht sie haben. 
Dafür setzt sich die Stiftung ein. 
Es gibt dafür eine eigene Abteilung in der Stiftung. 
Sie heißt: Gunda-Werner-Institut.

Das Institut arbeitet für diese Ziele:

  • Frauen sollen nicht benachteiligt werden.
  • Niemand darf Gewalt gegen Frauen anwenden.
  • Auch im Krieg müssen Frauen geschützt werden.
  • Alle Menschen sollen frei leben können. 
    Egal, wen sie lieben.
   
Schwangere Person hält eine Hand am Bauch und blickt nach unten.

Bestimmen über den eigenen Körper 

Jeder Mensch gehört sich selbst. 

Jede Frau soll selbst über ihren Körper bestimmen. 

In schwerer Sprache heißt das: 
Reproduktive Gerechtigkeit.

Das bedeutet: 
Jede Frau entscheidet selbst:

  • Möchte ich ein Kind bekommen?
  • Oder möchte ich kein Kind bekommen?

Dafür müssen Frauen viele Möglichkeiten haben:

  • Sie brauchen gute Ärzte.
  • Sie brauchen Mittel zur Verhütung
    Das sind Mittel, damit eine Frau nicht schwanger wird. 
    Zum Beispiel die Pille oder Kondome.
  • Sie dürfen eine Schwangerschaft beenden. 
    Das nennt man: Schwangerschafts-Abbruch.

Die Stiftung findet: 
Ein Schwangerschafts-Abbruch muss erlaubt sein. 

Frauen dürfen dafür nicht bestraft werden. 

Die Stiftung spricht darüber mit Politikern. 

Damit es bessere Gesetze gibt.

   
Kondom von oben mit aufgerolltem Rand und Reservoirspitze.

5. Demokratie und Gesellschaft

Die Demokratie schützen

Demokratie bedeutet: 

Alle Menschen 

  • dürfen mitbestimmen. 
  • können frei leben. 

Aber die Demokratie ist in Gefahr. 

Es gibt Menschen, die gegen die Demokratie sind. 

Die Stiftung sagt: 

Wir müssen die Demokratie verteidigen. 

Wir müssen die Menschen-Rechte schützen. 

Das ist wichtig für unsere Freiheit. 

   
Hand wirft einen Stimmzettel in eine Wahlurne. Daneben ist ein Wahlzettel mit einem angekreuzten Feld zu sehen.

Die Stiftung hat dazu eine Studie gemacht. 

Das Ergebnis war: 

Viele Menschen finden die Idee von Demokratie gut. 

Aber: 
Viele sind nicht zufrieden damit, 
wie es in Deutschland läuft. 

Sie haben das Gefühl: 
Wir können nichts entscheiden. 

Das muss sich ändern. 

Alle Menschen sollen wieder mehr mitmachen. 
 

Menschen in der Politik schützen 

Viele Menschen arbeiten für ihre Stadt oder ihr Dorf. 

Sie entscheiden wichtige Dinge im Rathaus. 

Das nennt man: Kommunal-Politik

Oft bekommen sie dafür kein Geld. 

Sie machen das in ihrer Freizeit. 

 

Aber diese Menschen haben oft Probleme: 

Andere Leute beleidigen sie. 

Oder sie bedrohen sie. 

Das ist sehr schlimm. 

Manche Kommunal-Politiker haben Angst. 

Sie hören mit der Politik auf. 

Das ist schlecht für die Demokratie. 
 

Die Stiftung hilft diesen Politikern. 

Sie hat ein Heft geschrieben. 

Darin stehen Tipps und Hilfen. 

Die Politiker sollen wissen: 

Sie sind nicht allein. 

Wir müssen euch schützen.

   
Person lächelt. In einer Sprechblase steht ein Fragezeichen.

Gute Bildung für alle

Lernen ist ein Recht für alle Menschen. 

Aber in Deutschland gibt es ein Problem: 

Viele Schüler können nicht gut lesen und rechnen. 

Oft haben ärmere Kinder schlechtere Noten. 

Sie haben schlechtere Chancen als reiche Kinder. 

Das ist ungerecht. 

Die Stiftung will das ändern. 

Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben. 

Dafür brauchen wir:

  • gute Schulen
  • gute Lehrer 
  • Hilfe für alle Kinder

Die Stiftung hat dazu einen Podcast gemacht. 

Ein Podcast ist wie eine Radio-Sendung im Internet. 

Man kann sie sich immer anhören.

Zum Beispiel mit dem Handy.

In dem Podcast sprechen Fach-Leute über gute Bildung. 

Sie erklären: 

Lehrer dürfen keine Vorurteile haben. 

Sie müssen alle Schüler unterstützen.

   
Lehrkraft steht vor der Tafel. Schülerinnen und Schüler sitzen im Klassenraum, eine Person im Rollstuhl, eine meldet sich.

6. Heinrich Böll

Die Stiftung hat den Namen von Heinrich Böll. 

Heinrich Böll war ein berühmter Schriftsteller. 

Er wurde im Jahr 1917 geboren. 

Er hat viele Bücher geschrieben. 
Darum ging es oft in seinen Büchern:

  • um Krieg 
  • um Gewalt
  • um Ungerechtigkeit 

Heinrich Böll hat viel über die Gesellschaft nachgedacht. 

Er hat Fehler in der Gesellschaft gezeigt. 

Das hat er in seinen Büchern gemacht.

Das hat viele Menschen geärgert.

   
Schwarz-Weiß-Foto: Person mit Baskenmütze und Mantel steht mit Händen in den Taschen an einer Uferpromenade.

Im Jahr 1972 hat er den Nobel-Preis für Literatur bekommen. 

Der Nobel-Preis ist eine sehr wichtige Auszeichnung. 

Die Stiftung findet die Ideen von Heinrich Böll gut. 

Die Stiftung arbeitet für

  • Gerechtigkeit.
  • Frieden.
  • Freiheit. 
   
Weiße Taube fliegt mit ausgebreiteten Flügeln und trägt einen Olivenzweig im Schnabel.

Wer hat diese Seite gemacht?

Diese Seite wurde übersetzt von

Natalie Balkow

Büro für Einfache und Leichte Sprache
www.einfach-leichter-lesen.de

Die Marke Gute Leichte Sprache
ist von © Netzwerk Leichte Sprache e.V.

Das Europäische Logo für leichtes Lesen ist von © Inclusion Europe

Die Bilder für Leichte Sprache sind von

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers

Zum Warenkorb hinzugefügt: