Wir trauern um Bernd Asbach

Nachruf

Wir trauern um unseren geschätzten ehemaligen Kollegen Bernd Asbach. Ab 1997 leitete er das Referat Nahost/Nordafrika und baute die Büros Tel Aviv, Ramallah, Beirut und Rabat mit auf. 

Schwarz-Weiß-Bild eines Mannes mit kurzen, weißen Haaren, in weißem Hemd, der freundlich in die Kamera schaut.

Bernd kam 1990 zum Buntstift e.V. in Göttingen, eine der drei Vorläuferstiftungen der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort baute er die Nahost und Nordafrika-Arbeit auf. Nach dem Zusammenschluss zur Heinrich-Böll-Stiftung mit Arbeitsort Berlin leitete er ab 1997 das Referat Nahost/Nordafrika, baute die Büros Tel Aviv, Ramallah, Beirut und Rabat mit auf. 

Bernd war in vielem Vorbild - und gesellschaftlicher Vorreiter. Ob Inline-Skater-Touren und Kanuferien mit den Kindern oder Liegerad und Faltboot später: Bernd war immer offen für neues und in Bewegung. 

Bernd war ein absoluter Teamplayer, kollegial und loyal. Mit einem stets offenen Ohr für die Kolleg*innen und vielen Freiheiten, die er zu geben bereit war, förderte er Neueinsteiger*innen und ermöglichte alten Hasen, sich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten. Mutig und unerschrocken suchte er selbst in der größten Krise noch Wege, um Projektarbeit und Austausch aufrecht zu erhalten. 

2011 während des Arabischen Frühlings zögerte er nicht, die Projektarbeit in Nordafrika, die zwischenzeitlich eingestellt worden war, wieder aufzunehmen. Seine Neugier und die unerschütterliche Zuversicht, mit der wichtigen Arbeit von Teams und Partnern zu einem positiven Wandel beitragen zu können, machten es etwas ganz besonderes, mit ihm zu arbeiten. 

Es war ein schwerer Rückschlag für Bernd, dass seine Gesundheit nicht zuließ, seinen Traum zu verwirklichen, das Büro Rabat zu leiten. 

Seine zugewandte und positive Art, seine Lust am Neuentdecken und Weiterentwickeln, prägen noch heute den Geist der Arbeit des Nahost- & Nordafrikareferats. 

Wir danken Bernd für seine wunderbare Arbeit und werden sein Angedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

 

Die Kolleg*innen vom MENA Team und Bernds langjährige Weggefährt*innen in der Stiftung

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