Demokratie International

Demokratie International

Demokratie ist kein Selbstläufer. Demokratie muss errungen, mit Leben erfüllt und erneuert werden. Überall auf der Welt setzen sich Menschen für Demokratie, für politische, wirtschaftliche und kulturelle Rechte, für ein demokratisch organisiertes Gemeinwesen ein. Demokratie und demokratisches Engagement weltweit zu unterstützen, das ist ein Kernanliegen der internationalen Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung. Der Dreiklang Menschenrechte, Demokratie und Nachhaltigkeit steht dabei im Zentrum unserer Arbeit. Zusammen mit unseren Partnerinnen und Partnern versuchen wir, die Spielräume für gesellschaftliche Teilhabe und politische Emanzipation zu erweitern und zivilgesellschaftliche Partizipation zu stützen.

Unkalkulierte Risiken: Bedrohungen und Angriffe gegen Menschenrechtsverteidiger/innen und die Rolle der Entwicklungsfinanzinstitutionen

Studie

In 25 Fallstudien untersucht die Studie „Uncalculated Risks“ der Coalition for Human Rights in Development und der Defenders in Development Campaign die Art der Bedrohungen und Angriffe gegen Menschenrechtsverteidiger/innen im Bereich der Entwicklung und untersucht die Rolle von Entwicklungsfinanzierungsinstituten (DFIs) bei der Minderung oder Verschärfung dieser Risiken. 

Unternehmensverantwortung für Menschenrechte und Umwelt

Analyse

Nationale Regelungen reichen zur Kontrolle transnationaler Unternehmensaktivitäten nicht aus. Die Vereinten Nationen sehen Handlungsbedarf. Der Versuch verbindliche Regeln durchzusetzen, scheitert bisher aber am Widerstand der EU.

Von Lia Polotzek, Isabel Daum

Team

Podcast

Ressourcen wie Wasser, Land, fossile, und mineralische Rohstoffe sowie genetische Ressourcen aller Art sind begehrt wie nie. In dem Wettlauf um diese Ressourcen setzen Regierungen und Unternehmen ihre Interessen rücksichtslos durch.

Prävention und Friedensförderung in Zeiten von Shrinking Space

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Der Druck auf zivilgesellschaftliche Aktivist/innen und Organisationen ist in vielen Ländern enorm hoch. Ob aber Zivilgesellschaft ihre Potenziale für Frieden und Entwicklung entfalten und politische Teilhabe ausgestalten kann, ist eng mit den Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Handeln verknüpft. Das FriEnt-Briefing „Prävention und Friedensförderung in Zeiten von Shrinking Space“ erläutert die wachsenden Herausforderungen für Friedensförder/innen in Zeiten von shrinking space.

Trump und der Populismus

In seiner jetzigen Verwendungsweise ist der Populismusbegriff analytisch und normativ irreführend und verbirgt mehr als er erhellt. Besser ist es, die jeweiligen politischen Forderungen einzelner Parteien und Bewegungen zu benennen. Donald Trump ist demnach Chauvinist und Antipluralist.

Charta für politische Teilhabe

Weltweit nehmen Repressionen gegenüber der Zivilgesellschaft zu. Die Charta soll zivilgesellschaftliche Organisationen wie Aktivist/innen auf der ganzen Welt dabei unterstützen, für ihre Rechte und Handlungsspielräume einzutreten und von den Regierungen Garantien einzufordern.