Eigeninitiative gefragt! – Projekte von und für Stipendiatinnen und Stipendiaten

Adhoc-Treffen von Stipendiat*innen auf Hallig Hooge im November 2018
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Adhoc-Treffen von Stipendiat/innen auf Hallig Hooge im November 2018.

Wir bieten Rückenwind für Menschen mit eigenen Ideen. Bei uns können Stipendiat/innen sich aktiv in das Stiftungsleben einbringen und eigene Projekte umsetzen.

Es gibt unter anderem:

  • …bis zu 10 Arbeitsgruppen im Jahr zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten der Heinrich-Böll-Stiftung oder darüber hinaus (z.B. AG China, AG Digitaler Wandel oder AG Landwirtschaft).
  • …die sogenannten Adhoc-Treffen zur Diskussion aktueller politischer Themen oder gemeinsamer Aktivitäten von Stipendiat/innen.
  • …den Jessica-Bilz-Fonds. Der Ehemaligen-Verein des Studienwerks fördert mit dem Jessica-Bilz-Fonds Projekte der Stipendiat/innen.

 

Grüntöne Ensemble, Salzburg, Februar 2020
Grüntöne Ensemble, Salzburg, Februar 2020

 

Aus der Eigeninitiative unserer Stipendiat/innen sind eine Vielzahl an verschiedenen Projekten entstanden. Eine kleine Auswahl an Projekten möchten wir hier vorstellen:   

  • Das „Grüntöne Ensemble“ ist ein Musiktheaterprojekt, das von aktuellen und ehemaligen Stipendiat/innen organisiert wird. Das Grüntöne Ensemble versteht sich als inklusives und interkulturelles Projekt mit ca. 50 Ensemble-Mitgliedern, die gemeinsam einzigartige Aufführungen einstudieren und präsentieren.

 

  • Wie berichtet man eigentlich über die AfD? Was macht eine Influencerin den ganzen Tag lang? Und wie arbeitet es sich als Frau im männerdominierten Sportjournalismus? Diesen Fragen geht Stipendiatin Greta Linde im Medienzirkus auf den Grund. Sie schaut mit ihren Gesprächspartner*innen hinter die Kulissen diverser Medienberufe und lernt die Menschen hinter diesen Jobs kennen. Gretas Podcast gibt’s auf Spotify, bei Apple Podcasts, als Webplayer und auf vielen anderen Streamingplattformen. Der Podcast wurde 2021 vom Jessica-Bilz-Förderfonds des Ehemaligen-Vereins gefördert. @medienzirkus_podcast

 

  • Perspektiven of Color ist ein Blog von Stipendiat*innen. Die Autor*innen wollen die Bloglandschaft um postmigrantische Perspektiven erweitern und eine Plattform für postmigrantische Stimmen, insbesondere von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color), bieten. @perspektivenofcolor

 

  • Die AG Flucht und Asyl hat 2018/19 die Initiative ergriffen und Informationsmaterial für Geflüchtete erstellt. Ein Flyer und ein Film informiert Geflüchtete über die Stipendien der Heinrich-Böll-Stiftung und der 12 anderen Begabtenförderungswerke. Im Film kommen von der Heinrich-Böll-Stiftung geförderte Stipendiat/innen mit Fluchthintergrund zu Wort. Hinter der Kamera war ein Team von Stipendiat/innen mit und ohne Fluchthintergrund aktiv.

 

  • Die AG Ostwärts beschäftigt sich mit sich mit Politik, Gesellschaft und Kultur in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Fokus ist dabei vor allem der postsozialistische Raum vom Baltikum bis Schwarzem Meer. Jahresthema 2020 war die Medienlandschaft in Osteuropa. Als Produkt des Jahres organisierte die AG in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Macht und Medien – Berichterstattung im rebellierenden Belarus“. 2019 hat sich die AG Ostwärts mit den drei baltischen Staaten beschäftigt und einen politischen Reiseführer über das Baltikum verfasst.

 

 


Im Forschungscluster Transformationsforschung haben sich Promovierende verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen, die zur sozialen und ökologischen Transformation der Gesellschaft forschen. Sie veranstalten  interdisziplinäre Konferenzen und Veranstaltungen und schreiben über ihre Forschung in einem Blog.

Außerdem fördert das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Studienstipendienprogramm „Medienvielfalt, anders“ Menschen mit Migrationsgeschichte / People of Color auf ihrem Weg in den Journalismus. Texte, Podcasts und andere Outputs unserer Nachwuchsjournalist/innen findet sich auf der Seite des Programms.