Grüne Regierungspraxis – Regieren im föderalen Verbund

Grüne Regierungspraxis – Regieren im föderalen Verbund

(Gutes) Regieren ist schon für sich genommen ein höchst anspruchsvolles Unterfangen. Im bundesdeutschen Föderalismus kommt noch die Herausforderung dazu, verschiedene Landesregierungen – und damit höchst unterschiedliche Koalitionskonstellationen – zu koordinieren, um durch gemeinsames Handeln möglichst erfolgreich zu sein. Die Beiträge „Grün Regieren“ untersuchen daher am Beispiel von Bündnis 90/Die Grünen die Regierungspraxis im föderalen Bundesstaat. Zentrale Fragen sind etwa: Wie gelingt gutes regieren? Wie verändern Regierungsbeteiligungen und vielfältigere Koalitionsformate die Entscheidungsstrukturen einer Partei? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen den Verantwortlichen von Bund und Ländern?

Ressortzuschnitte in Grünen Landesregierungen

Analyse

Wie sind die Ressortverantwortlichkeiten von Bündnis 90/Die Grünen in den Bundesländern? Bringen sie inhaltliche Präferenzen der Partei zum Ausdruck?

Von Arne Jungjohann, Natascha Spörle

Der G-Kamin: Grünes Politikmanagement im föderalen Verbund

Analyse

Mit der G-Koordination haben die grünen Regierungsakteure der Länder informelle Strukturen etabliert, um sich untereinander und mit den Bundesgrünen abzustimmen. Eine Regierungsbeteiligung im Bund würde diese vor neue Herausforderungen stellen.

Von Arne Jungjohann, Natascha Spörle

Grünes Stimmgewicht im Bundesrat

Analyse

Durch die zahlreichen Beteiligungen an Landesregierungen haben Bündnis 90/Die Grünen großen Einfluss auf wichtige Gesetzesvorhaben. Ein Pfund, mit dem die Partei auf Bundesebene wuchern kann.

Von Arne Jungjohann

Grün regieren

Wie geht gutes regieren? Wie verändern Regierungsbeteiligungen die Entscheidungswege und die Programmatik einer Partei? Diese Studie von Arne Jungjohann hat die grünen Regierungsbeteiligungen der vergangenen Jahre analysiert und kommt dabei zu interessanten Ergebnissen.