Infografik: Gender Pay Gap und Anteil von Frauen an Erwerbstätigen in den G20-Ländern

Infografik

Gender Pay Gap und Anteil von Frauen an Erwerbstätigen

Die G20 hat sich 2014 dazu verpflichtet, die Erwerbstätigenquote von Frauen bis 2025 um 25 Prozent zu erhöhen und 100 Millionen Jobs für Frauen zu schaffen. 

Wir wollten wissen, wo die G20-Mitglieder selbst stehen, Geschlechtergerechtigkeit im Arbeitsmarkt umzusetzen und zeigen deshalb den weiblichen Erwerbstätigenanteil zusammen mit der Gender Pay Gap in einer Grafik. Diese Einkommensdifferenz zeigt den prozentualen Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Bruttoverdienst pro Stunde von Männern und Frauen. Daten dazu werden unzureichend erhoben, weshalb wir auf sehr verschiedene Quellen zurückgreifen mussten. Die Ursachen der Gender Pay Gap sind vielfältig: z.B. arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit als Männer; Einkommen von Männern sind oft auch bei gleicher Arbeit höher als von Frauen in gleicher Position; Statistiken zeigen, dass auch private Unternehmerinnen weniger für ihre Dienstleistungen kassieren als ihre Kollegen, und Frauen weisen häufiger Brüche in der Erwerbsbiografie auf als Männer, bedingt durch Schwangerschaft oder die Pflege von Familienangehörigen.  

Diese Infografik ist Teil des Informationsportals G20 im Fokus.

Quelle Gender Pay Gap: IAO (aktuellste Daten, 2008-2015); Quelle Erwerbsbeteiligungsquote: Weltbank (2014)
Für die mit Sternchen markierten Länder waren keine Daten zur Gender Pay Gap bei der IAO verfügbar. Hier wurden abweichende Quellen verwendet.
Australien (Regierungszahlen), China (CNBC unter Verweis auf Euromonitor), EU, Italien (Europäische Kommission), Saudi-Arabien (The National)