Lateinamerika gegen den Malestream? Geschlechterdemokratie unter der Lupe

Schwerpunkt

Nur in Ruanda und Skandinavien sitzen mehr Frauen in Parlamenten als in Lateinamerika. Gleichzeitig ist der Anteil von Frauen in Armut gestiegen. Die Heinrich-Böll-Stiftung geht mit diesem Schwerpunkt Geschlechterthemen auf den Grund.

Publikationen

Lateinamerika hat beachtliche Fortschritte in punkto Geschlechtergerechtigkeit gemacht. Andere Zahlen zeigen jedoch, wie schwierig es ist, eine Gesellschaft zu verändern, die noch immer patriarchal, sexistisch und rassistisch geprägt ist. Das Factsheet nimmt die Lebenssituation der Frauen in den Fokus.

Geschlechtsspezifische Gewaltanwendung gegen Frauen ist in einer Reihe von Ländern Zentralamerikas überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Die Studie das Thema beleuchten und es in den jeweiligen gesellschaftlichen Zusammenhang stellen.

Neueste Beiträge

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Die meisten Mordopfer in El Salvador sind junge Männer. Von den Auswirkungen der Gewalt sind jedoch Frauen in besonderem Maße betroffen. Dies zu ignorieren, mache die Frauen in doppeltem Sinne unsichtbar, argumentiert die Autorin und fordert einen Politikwechsel.

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Game Over. Das war Olympia: Sexistische Berichterstattung, Burkini und Bikini, Zwangsouting. Aber vor allem ein Fest der randigsten Randsportarten und ihrer Fans. Ein queer-feministischer Rückblick. 

Geschlechterdemokratie: In Chile arbeitet das Regionalbüro der Heinrich-Böll-Stiftung vor allem mit feministischen Frauenorganisationen zusammen.

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Seit 1989 ist Abtreibung in Chile ausnahmslos verboten. Jetzt hat die Regierung eine Gesetzesinitiative gestartet, um den Schwangerschaftsabbruch zu entkriminalisieren. Ein Interview mit Carolina Carrera von der feministischen Nichtregierungsorganisation Corporación Humanas über die Abtreibungsdebatte und die Situation der betroffenen Frauen.

Veranstaltungen zum Nachhören

Die Veranstaltung "Angestellt, bezahlt und trotzdem arm: Lateinamerikanischer Arbeitsmarkt trifft feministische Ökonomie" vom 14. Juli konnte leider nicht aufgezeichnet werden.

Weitere Beiträge zum Thema

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Lateinamerika ist weltweit einer der Kontinente mit den schärfsten Abtreibungsgesetzen. Darüber hat der Radiosender "Onda" mit Carolina Carrera aus Chile und Morena Herrera aus El Salvador sowie Ingrid Spiller von der Heinrich-Böll-Stiftung gesprochen.

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Bei Komplikationen in der Schwangerschaft können Frauen in El Salvador ins Gefängnis kommen. Der Vorwurf: illegale Abtreibung. Aktivistinnen haben Begnadigungsersuche für 17 Frauen eingereicht - eine neue Welle des Protests für die reproduktiven Rechte von Frauen.

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Konservative attackieren in Brasilien über lange Jahre erkämpfte Rechte zur Selbstbestimmung der Frau über den eigenen Körper. Die brasilianische Aktivistin Guacira de Oliveira (CFEMEA) gibt im Interview einen Überblick zum Stand der Debatte.

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Journalistinnen in Mexiko sind weniger sichtbar als ihre männlichen Kollegen. Im Interview berichtet die Direktorin der feministischen Presseagentur CIMAC von harten Arbeitsbedingungen und Gewalt an Reporterinnen.

Einführung

Die Arbeit der Stiftung in Lateinamerika setzt an regionalen Herausforderungen wie ökologische Nachhaltigkeit, demokratische Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit an. Ziel ist es, einen wichtigen und wirksamen Beitrag zur Konsolidierung demokratischer und nachhaltiger Gesellschaften zu leisten. 

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Apr 21
Schwindende Spielräume für Zivilgesellschaft in Brasilien
Berlin

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Im Oktober 2016 haben Aktivist/innen aus Mexiko und Europa während der Tagung "Für das Recht auf legale Wege" ihre Arbeit vorgestellt. Auf dem Abschlusspanel diskutierten sie Forderungen nach einer anderen Migrationspolitik.

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Lateinamerika hat beachtliche Fortschritte in punkto Geschlechtergerechtigkeit gemacht. Andere Zahlen zeigen jedoch, wie schwierig es ist, eine Gesellschaft zu verändern, die noch immer patriarchal, sexistisch und rassistisch geprägt ist. Das Factsheet nimmt die Lebenssituation der Frauen in den Fokus.

Video: was ist eigentlich Neo-Extraktivismus?